Afrika Cup, Gruppe D

Afrika Cup DJ

Posted in Afrika, Kunst | Leave a comment

Vorsicht: Fussball-Analogie

Das ist ein bisschen wie im Fussball: Wird Real Madrid nach dem Abgang von Angel di Maria wesentlich geschwächt? Viele haben es vermutet, es ist aber nicht passiert. Redaktionen verändern sich nun mal, und wir hatten beim “Magazin” jahrelang fast keine Wechsel auf der schreibenden Seite.”

Das sagt der Chefredaktor, der wie seine Redaktionskollegen künftig nicht mehr schreiben will, angesprochen auf die prominenten Abgänge der letzten Wochen.

Wenn draussen die Welt explodierte, brachten sie ein schönes Heft über schöne Wochenenden. Darin sagten Leute, dass sie gerne Zopf essen am Sonntag. Und dass die Stiftsbibliothek in St. Gallen einen Besuch wert sei. Nun will sich “Das Magazin” aber verändern und orientiert sich künftig an Vorbildern wie dem “New Yorker”. Madrid ist da nur ein Zwischenhalt.

Posted in Medien | Leave a comment

Sportmuseum, jetzt erst recht!

Diese Woche wurde publik, dass die Stadt Basel die Subventionen für das schweizerische Sportmuseum in Münchenstein per Ende Jahr streichen will. Der Verlust von jährlich 150’000 Franken bedroht die älteste sporthistorische Institution des Landes erheblich.

Dabei hat das Museum just in diesem 70. Jahr seines Bestehens seine Räumlichkeiten komplett umgestaltet: Neu gibt es einen schönen Eingangsbereich mit Dauer- und Sonderausstellung und auch die unendlich vielen Objekte im Begehlager wurde neu gruppiert und inszeniert. Für das Durchforsten der Bibliothek und der riesigen Sammlung mit historischen Fotos muss man allerdings fast mal eine Woche Ferien einplanen.

Ein Besuch ist jedenfalls wärmstens zu empfehlen (gerade auch für ParlamentarierInnen aus Basel), die neuen Öffnungszeiten und alle Infos zu diesem grossartigen Kulturhaus findet man hier: www.sportmuseum.ch

(Und wer Glück hat, bekommt auf den Heimweg auch noch was Schönes geschenkt, wie ich gestern diese Pappfigur von Hans Gamper.)

Posted in Kultur | Leave a comment

Ran an die Sparschweine eurer Kinder: für den FCW!

Beim ersten Aufruf vor 40 Tagen fehlten noch 25’000 Franken. Jetzt noch knapp 8’000.-, und es bleiben noch 8 Tage. Wers noch nicht getan hat: Unterstützt das Projekt einer umfassenden Klubchronik des FC Winterthur. Am einfachsten mit der 130-Franken-Option: dafür kriegt ihr 2016 beide Bücher per Post geliefert. Was will man mehr? Viel günstiger wird das später auch nicht werden. Erst recht nicht bei diesem Währungspuff heutzutage.

Also: Plündert eure Matratzen, metzget die Sparschweine, verkauft eure U2-Platten. Caramba!

Posted in Bücher, Winterthur | Leave a comment

The mighty Charmebolzen in the aktuelle Sportstudio

Chris Norman von Smokie hatte ihm den Song auf den Leib geschrieben. Und dann hatte Kevin Keegan, die Maus vom HSV, seinen grossen Auftritt. Ein Moment fürs Leben. Zumindest für die Frau. Und vielleicht auch für den Mann links (Helmut Kohls Bruder?). Wir schreiben das Jahr 1979. Es war alles so anders. Sehen Sie selbst:

Posted in Deutschland, England, Musik | Leave a comment

Mario geht zu Lok und Pegida auf Distanz zu Legida

40’000 sollten kommen, viermal weniger waren es dann: Leipzig machte gestern einen auf Dresden, nur härter. Legida. Ohne relativierendes Manifest, ohne “eigentlich nichts gegen Ausländer”. Derweil trat in Dresden der Kopf der Pegida zurück. Er hatte nicht gedacht, dass bei Facebook andere mitlesen.

Im Radio sagten sie heute: Die in Leipzig haben es lieber weniger diplomatisch. Dafür seien die vielen Neonazis und Fussballfans verantwortlich. Dass am Radio in diesem Zusammenhang zwischen den zweien unterschieden wird – eigentlich erstaunlich. In der Zeitung steht, dass Mario Basler Geschäftsführer wird von Lok Leipzig, einem Fünftligisten. Ob das ein Thema war an der abendlichen Demo und wie viele von Legida das direkt betrifft und ob der nun offene Bruch zwischen Pegida und Legida das Ende von beiden bedeutet – wir hoffen auf Antworten. Heute um 20 Uhr in Züri West.

Posted in Deutschland, Fans, Politik | Leave a comment

Felder (54)

kolumbienfeld

Viele Grüsse von einer Lichtung im Valle del Cauca in Kolumbien senden uns Luca und Lüku. Wir senden vielen Dank.

Posted in Felder, Südamerika | Leave a comment

Rettet den Nachtzug!

DSC01168Wer gerne zum Fussball reist, wird das unterstützen wollen: UmverkehR lanciert die Petition “Rettet den Nachtzug”. In den letzten 15 Jahren bin ich aus der Schweiz per Nachtzug nach Lissabon nach Brüssel, Berlin, Paris, Florenz, Rom, Barcelona und Wien gefahren. Wien und Berlin bleiben, der Rest wurde gestrichen. So nicht! Beziehungsweise: Jetzt ist genug!

Den Nachtzug nach Lissabon hab ich auch genommen, 2004 ab Irun. Ob’s den noch gibt, weiss ich nicht. Aber es gab darin ein Restaurant mit einer richtigen Küche und richtigen Menüs bis morgens um zwei.

Posted in Allgemein | Leave a comment

kreuzbleiche„Nur zwei Awaysiege in achtzehn Spielen“ lautet die Schlagzeile im „Sport“. Und der zweite Bund lockt mit dem „Murtenlauf in neuer Bestzeit“. – Vier Buben sitzen 1935 auf dem Hügel hinter dem Tor auf der St.Galler Kreuzbleiche und lesen Zeitung – konzentriert, ja fast heiter. Die vier Freunde stammen aus einfachen Verhältnissen und lesen. – Der Junge links, Ernst Heeb, wird später ein stadtbekannter Architekt und Kunstliebhaber. – Einer der drei anderen ist Toni Rüesch, der es als Goalie vom kleinen Quartierklub FC Fortuna über die Zürcher Young Fellows zu Servette und bis in die Schweizer Nati schafft. Nach seiner Karriere eröffnet er in Genf ein Café, später verliert sich seine Spur. Die beiden Freunde sehen sich nie mehr. – 2010 feiert der FC Fortuna das 100-Jahr-Jubliäum. Über eine Arbeitskollegin erfahre ich die Geschichte  von Toni Rüesch und ihrem Vater Ernst Heeb. – Eine unvergessliche Begegnung: Wir sitzen auf der Gartenterrasse und Heeb beginnt zu erzählen: „Tonis Vater war Bähnler und ein fanatischer Sozialist. Einmal zog mich Toni mit an den 1.Mai-Umzug. Nachher gabs im Schützengarten Film und Wienerli. Als ich am Abend nach Hause kam, sass schon der Pfarrer  in unserer Stube und sagte ernst, man habe mich am Umzug gesehen. – Nach der Kirche ging man sonntags auf die Kreuzbleiche an den Fortuna-Match. Die Spieler mussten die Tore noch selbst im Zeughaus holen und aufstellen. Der alte Fortuna-Platz ging gegen den kleinen Hügel hin aufwärts. Beim Penalty mussten sie Sägemehl unter den Ball legen, damit er nicht herunterrollte. – Es gab keine Kasse. Der Vereinskassier Meier ging rund um den Platz herum und wer nicht bezahlen wollte, wechselte einfach auch immer die Seiten.”

dusportfoto 001Ernst sammelt alle Zeitungsauschnitte seines Freundes Toni und klebt sie in ein Heft ein. Auf das eine Foto aus der Schweizer Kulturzeitschrift  „DU“ ist Heeb besonders stolz: Es  wurde als Sportfotografie des Jahres ausgezeichnet.

1980 verstirbt Toni Rüesch erst 58-jährig in Genf. Heeb bewundert die Fähigkeiten seines Jugendfreunds bis zuletzt: „Tonis Stärke waren die Reflexe auf der Linie, er konnte den Ball wie eine Katze fischen.“ – Auf der Todesanzeige von Ernst Heeb steht: 1923 -2015, Architekt und Geniesser.

 

 

 

 

Posted on by Daniel Kehl | 1 Comment

We got a new Foo Fighters song

Was tun als Sänger einer Boyband, wenn das Publikum zwischen den Songs Fangesänge anstimmt? Entweder vor Ehrfurcht erstarren, oder:

Posted in Musik, Südamerika | Leave a comment