Schnittige Vereinsnamen

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Paradies für Fotofreunde

Zürich, Hardturm Konzert der Rolling Stones im Hallenstadion Zürich Zürich, Letzigrund Länder-Trainingsspiel Deutschland _ Schweiz 2:1Heute morgen kam eine unglaubliche Meldung rein („über den Kurznachrichtendienst Twitter“): Das Bildarchiv der ETH Zürich hat im Rahmen seiner Opendata-Strategie sehr, sehr, sehr viele seiner 2 Millionen digitalisierten Bilder zum freien Download und zur komplett freien Nutzung freigegeben! Viel muss man dazu nicht sagen, man kann sich einfach hier die Bilder holen und sie verwenden: http://www.e-pics.ethz.ch

Sucht man z.B. mit dem Stichwort „Stadion“, so findet man u.a. so tolle Bilder wie diese nebenan…
Es hat natürlich, nicht nur Stadion-Bilder, sondern auch Bilder zu folgenden Themen: Wissenschafts- und Technikgeschichte der Schweiz, Sammlungen von Porträts, Landschafts-/Ortsansichten und Luftbildern mit Schwerpunkt Schweiz, das Fotoarchiv der Swissair uvm. Laufend werden weitere Bilder online gestellt.

[Auf Nachfrage hiess es bei der ETH, dass nur wichtig sei, dass immer die richtigen und vollständigen Bildnachweise erwähnt werden, was wir hiermit tun:

Hardturm: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Vogt, Jules, Fotograf, 1928-2006 / Com_FC24-8005-0020 / CC BY-SA 4.0
St.Jakob: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Lindroos, Björn Eric / Com_M07-0076-0006 / CC BY-SA 4.0
Letzigrund: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich), Fotograf / Com_M01-0485-0040 / CC BY-SA 4.0
Hallenstadion: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich) / Com_L16-0280-1410 / CC BY-SA 4.0]

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Die Schweiz hat ein neues Extremismusproblem

Sie sind da, und sie sind viele: Jedes Wochenende ziehen sie sich in irgendwelchen Stehplatzsektoren die Kapuzen über die Augen, die Sturmhauben über den Kopf oder die Schals ins Gesicht. Und dann tun sie es: Sie zünden verbotenes Feuerwerk. Bis jetzt wurden sie als Chaoten, Pyro-Trottel, Hooligans, Vandalen, sogenannte Fans oder Krawallanten geführt. Doch nun ist, endlich, die Armee eingeschritten, wie die WOZ heute berichtet. Und die Armee sagt: Diese Menschen sind Extremisten.

Wer in einem Fussballstadion vermummt eine Fackel zündet, ist ab jetzt dienstuntauglich, so der Entscheid des VBS. Da wird sich im ersten Moment mancher freuen. Im zweiten vielleicht nicht mehr. Es ist nicht davon auszugehen, dass als Extremisten aus der Armee Ausgeschlossene fortan unbehelligt ihr Leben weiterführen können. Ihre Namen und ihre “persönlichen Verhältnisse” werden auf Jahre in verschiedenen Dateien hinterlegt und einsehbar sein: bei der Armee, in Polis, in Hoogan – und in Toolbox.

In Niedersachsen wurde gestern über eine geheime, gesetzeswidrige Fan-Datenbank berichtet, für die sich die Polizeidirektion Hannover nun vor Gericht verantworten muss. In der Schweiz war der Verein Referendum BWIS bis jetzt der Einzige, der auf Toolbox hingewiesen hat: auf eine Online-Datenbank mit hochsensiblen Daten, beim Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten nicht gemeldet, auf die nicht nur alle Polizeistellen, sondern auch Sportfunktionäre aller Profivereine Zugriff haben. Von den hehren Datenschutzbestimmungen, mit denen uns damals u.a. die Hoogan-Datenbank schmackhaft gemacht wurde, keine Spur mehr.

Was die Zürcher Polizei mit den Hunderten von Registrierten und Fotografierten vom letzten Zürcher Meisterschaftsderby macht, weiss niemand. Klar ist nur: Es wird gesammelt. Als Rechtfertigung diktiert Polizeikommandant Blumer der NZZ in abenteuerlicher Logik ins Mikrofon:

Es gab massiv mehr Böller, das ist nachweisbar. Wir führen aber keine Statistik.

Warum auch Statistiken führen, wenn es ohnehin niemand genauer wissen will? Sammeln heisst es, ungebremst sammeln. Vorgestern Basel, gestern GC, heute FCZ. Bis man die ganze neue Schweizer Extremistenszene, die sich da auf den Stehrängen tummelt, erfasst hat. Wir kennen das, es ist noch nicht lange her. Nur musste es damals heimlich geschehen. Und die, die damals gesammelt wurden, sammeln heute selber.

Nachtrag zu Niedersachsen vom 27. März: Polizei muss Daten löschen.

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sportaktuell. sportaktuell

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Telefonbeantworter?

TeBe_j“So gibt es beispielsweise immer mehr Fussballer, die sich die Namen ihrer Kinder auf die Arme tätowieren lassen. Fragt sie dann jemand, wieso sie das tun und ob es ihnen nur möglich sei, die Namen der eigenen Kinder im Kopf zu behalten, wenn sie auf dem Unterarm eingestochen sind, reagieren sie beleidigt.” (Pedro Lenz, Januar 2013)

Es gibt beispielsweise auch immer mehr Fussballer, die sich die eigenen Initialen auf die Arme tätowieren lassen. Wir möchten aber eigentlich lieber gar nicht wissen, wieso sie das tun.

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Firmenmeisterschaft 2.0

Vor gut einem Monat verlor die U19 des FC Barcelona ein Trainingsspiel mit 0:3. Das Ereignis ist auffallend professionell dokumentiert. Gegner der Katalanen war die Auswahl der Football Academy eines grossen Sportartikelherstellers (der zufälligerweise auch den FC Barcelona einkleidet): der Nike FC.

Waren Wolfsburg, Bayer und RB nur die Vorhut? Wird es statt Leicester gegen Manchester bald Mercedes gegen Reebok heissen? Mit solch dringlichen Fragen zur Zukunft des globalen Fussballs beschäftigt sich Guardian-Blogger Barney Ronay.

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Europapokal vor langer Zeit

Real Madrid – FC Zürich, Europapokal der Landesmeister, Halbfinal 1964.
Ein bisschen Bier trinken, ein bisschen mit den TV-Leuten quatschen und dann in lustigen Trikots 0:6 verlieren. Ach, gute, alte Zeit…

(Mehr derartige Filme und mehr spannende Geschichten aus der Klubhistorie gibt es – achtung Schleichwerbung! – neu jeden Samstag um 14.00 Uhr an der ÖFFENTLICHEN FÜHRUNG IM FCZ-MUSEUM an der Werdstrasse 21 in Zürich.)

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Chrieg, Fans, Verantwortung

Eine selten lohnende Lektüre bietet die aktuelle WOZ. Im Monatsinterview sagt Simon Jaquemet, Regisseur von “Chrieg”, über die Skater, die Helden seiner Jugend: “Ich weiss nicht, wie das heute ist, aber Skaten war damals noch eine Subkultur, die noch nicht kommerzialisiert war. Ich kann mir vorstellen, dass es heute viel schwieriger ist, echte Vorbilder zu finden, die nicht schon irgendein Kommerzkonstrukt sind – oder überhaupt irgendeine Subkultur oder sonst etwas, was noch nicht kommerziell vereinnahmt ist. Etwas, mit dem man sich noch abgrenzen kann.”

Eine Antwort darauf liefert ein paar Seiten weiter vorne Luca Maggi, Vizepräsident der Grünen Schweiz und Zürcher Kantonsratskandidat, ein Kurzportrait einer solchen noch nicht kommerziell vereinnahmten Subkultur: “Trotz massiver Repression schrumpfen die Kurven nicht. Im Gegenteil. Die Jungen fühlen sich davon angezogen, dass die Kurven sich das Recht herausnehmen, nach ihren eigenen Gesetzen zu funktionieren und auf die Meinung der Allgemeinheit zu pfeifen.”

Und dann, im zweiten Bund, der Epilog dazu, von Andreas Mösli, Geschäftsführer des FC Winterthur: “Es ist kein Zufall, dass sich unsere Fanszene nicht über den Hass gegen andere Mannschaften definiert, so wie dies bei einigen andern der Fall ist. Unser Grundgedanke ist eine solidarische Gesellschaft. Klar, wir sind ein Fussballverein. Und Fussball ist eine ernste Sache. Das rechtfertigt trotzdem keine Diskriminierung. Egal, was Leute sagen, die sich aus der gesellschaftlichen Verantwortung stehlen: Man kann als Verein eine Grundstimmung beeinflussen.”

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Gute Note

VBZ_LetzigrundDas Magazin Zwölf gibt, wie bereits erwähnt, den Schweizer Fankurven eine gute Note in Singen. Eine Achtelnote, ein ta-te, vergeben die Grafikerinnen der Verkehrsbetriebe Zürich den Fans im Letzigrund für ihre Gesangsdarbietungen. Oder ist es eher als Warnung an Tramreisende zu verstehen? Achtung, hier wird gesungen! Interessant auch die Platzierung der Note: ungefähr die Sektoren 29-31. Da sitzen bei FCZ-Spielen all jene, die nicht dauernd singen mögen. Und bei GC-Spielen ist es der Gästesektor. Was will uns die VBZ sagen? Das fragt sich auch der aufmerksame Leser Philipp, der uns auf den Stadtplan aufmerksam gemacht hat. “Eine Legende für die Symbole gibts nicht”, schreibt er.

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Raumschiff Enterprise in der Bundesliga

Aus dem famosen (und visionären) Fanzine “Schalke unser”, Ausgabe Nr. 21 von Februar 1999:

schalkeunser

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