Ein guter Vorschlag

GC und der FCZ haben den Mietvertrag mit der Stadt Zürich für das Stadion Letzigrund auf Sommer 2015 gekündigt. Sie wollen in Zukunft viel weniger Miete zahlen. Und sie schlagen vor, die Miete künftig stärker an den Geschäftsgang zu koppeln: Ziehen die Vereine mit ihrem Spiel viele Zuschauerinnen und Zuschauer an, steigt die Miete. Schrecken sie hingegen die Leute ab, wirds billiger.

Das ist eine gute Idee, denn sie könnte einen alten Missstand beheben: Die beiden Vereine würden sich künftig hüten, ihre Zuschauerzahlen zu schönen.

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Nach 40 Jahren wieder vereint!

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Eine kitschige Vor-Weihnachtsgeschichte. – Vor ein paar Wochen entdeckte ich unter den Fussballschätzen meines Bruders zwei identische Panini- Alben der WM 74. Mein kleiner Bruder(49) sagte, es nerve ihn noch heute, dass sein Album nicht voll sei. – Er war … Continue reading

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Als Trinken noch Sinn machte

martini_inserat

 

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Netter Zarter Zorn

Wenn die Damen und Herren vom Verwaltungsrat der NZZ ungefähr so weitermachen wie in den vergangenen Tagen, gibt es die Zeitung bald nicht mehr. Da ist selbst in der Führung des FC Sion mehr Konzept auszumachen. Heute aber ist sie noch einmal VG_Werbung_Jerschienen, die NZZ, und sie findet freundlicherweise sehr nette Worte für “Viele Grüsse aus dem Stadion”. Von zartem Zorn in freundlichem Tonfall ist die Rede. Aber lesen Sie selbst.

Die Buchkritik erscheint auf einer Doppelseite mit Weihnachtsempfehlungen aus der Welt des Sportbuchs. Gerne reichen wir die Empfehlung weiter an die geschätzten Leserinnen und Leser dieses Blogs: Schenken Sie “Viele Grüsse aus dem Stadion” zu Weihnachten. Packen Sie das in Kleinauflage nachgedruckte “Knapp daneben” oben drauf. Und legen Sie dazu noch ein Set der Knapp-daneben-Stadionpostkarten. So machen Sie Ihre Mitmenschen glücklich.

Bestellen über knappdaneben (a) gmail.com

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Postkarte zur Wochenmitte

bregenz

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Fast kein Fussball im Buch: Vom Ende des Punks in Helsinki

Ende des Punk 001Rechtzeitig zur  Winterpause ein Buch fast ohne Fussball. – Aber mit allem anderem, was das Leben aufregend macht. Ein Buch für 40- bis 50-jährige Alt-Punker und Ostalgikerinnen. „Vom Ende des Punks in Helsinki“ von Jaroslav Rudis ist ein Buch darüber, wie abgefuckt das Leben im Niemandsland an der tschechisch-deutschen Grenze war und welche Energie ein Konzert der „Toten Hosen“ 1987 dort  freisetzte. Aber auch eins über den Wandel in der Ex-DDR, die jetzt schick und bio wird – zumindest in jener namenlosen Grossstadt die auffällig an Leipzig erinnert. Mittendrin steht das „Helsinki“, versiffte Raucherkneipe und Treffpunkt aller einsamen Herzen. – „Wenn unsere Kindheit die Hölle ist, dann ist unsre Jugend ein Fegefeuer. Jaroslav Rudis hat einen erstaunlichen Roman darüber geschrieben, wie es in den spätkommunistische Zeiten aussah. Brutal, witzig und manchmal bis zum Weinen durchdringend. Punks’s  dead, but something is still alive.“ Grosses Lob von Juri Andruchowytsch, der uns in „Totalniy Futbol“ zur EM 2012 auch einen wunderbaren Bericht aus dem Osten geschenkt hat („Lobans Rechenkünste“).  - Rudis Buch ist die Rettung für all jene, die den Glühwein- und Einkaufswahnsinn in Schweizer Fussgängerzonen nicht mehr aushalten: Türen abschliessen, Telefon ausstecken, Tee kochen, Kerze anzünden und Buch in einem Zug durchlesen.  - Und das kleine etwas Fussball? Im „Helsinki“ gibt’s einen Töggeli-Kasten mit einer rätselhaften Mannschaftsaufstellung: „Du kannst einmal Hitler mit Luther aufstellen, Stalin mit Dracula oder Jesus mit Mutter Theresa. Das nächste Mal lässt du sie gegeneinander spielen. Du hast die Wahl, du bestimmst die Mannschaft. Und trotzdem wirst du am Ende feststellen, dass…..“.

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Pech

Donnerstagabend bei Legia gegen Trabzonspor:

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Polizeieinsätze als Wertschöpfung?

Was ist indirekte Wertschöpfung? Im heutigen Kurzlehrgang für Banausen und Dilettantinnen widmen wir uns einer Studie, die im Auftrag der Swiss Football League (SFL) erstellt wurde.

Die Studie “Wirtschaftliche Bedeutung der Klubs der Raiffeisen Super League 2013/2014″ hat die Wertschöpfung einer Saison der höchsten Schweizer Liga erhoben. Sie kommt zum Schluss: Die 10 Klubs setzen 800 Mio. Sfr. um, generieren eine Bruttowertschöpfung von  455 Mio., schaffen ein Arbeitsvolumen von 3300 Vollzeitstellen und liefern dem Fiskus 42 Mio. an Steuern ab.

Peter Birrer von der NZZ hat sich daran etwas gestossen und in einem Kommentar daran erinnert, dass bei all den schönen Zahlen die Klubs der SFL doch grossmehrheitlich sehr defizitär unterwegs sind. Darauf durfte Claudius Schäfer, CEO der SFL, in einem NZZ-Gastkommentar entgegnen, Birrer verwechsle Volkswirtschaft mit Betriebswirtschaft und schätze das Mäzenentum gering.

Schaut man sich die Ergebnisse der Studie im Detail an, fällt aber etwas ganz anderes auf. Unter Kapitel 4 “Methodik” wird erläutert, zu den “Aktivitäten des Klubumfelds”, die als indirekte Wertschöpfung ebenfalls in die Gesamtrechnung fliessen, zähle auch die Polizei.  Einsatzkosten an Spieltagen der Super League werden also als Wertschöpfung des Produkts Schweizer Spitzenfussball ausgegeben. Ein sogenanntes Risikospiel FCZ-FCB bringt, wie es immer wieder heisst, gegen 250’000 Sfr. an Kosten allein für den Polizeieinsatz. Man rechne Spieltage und Risikospiele hoch – da wird einiges an Wert geschöpft.

Auch die Infrastruktur und der Transport der Fans zu den Spielen fliessen in die Bilanz. Das heisst: Reparatur- und Reinigungsarbeiten, die aufgrund von Verunreinigungen durch schlechte Kinderstube oder Sachbeschädigungen in den Stadien und auf dem Weg dahin ausgeführt werden müssen, zählen auch – brutto und als Arbeitsstunden. Der Transport der Fans mit Extrazügen der SBB wiederum klappt zwar, ist bekanntlich aber defizitär: Fliesst das Defizit, das die Bahn indirekt mit Steuergeldern decken muss, nun auch mit rein? Und ist das alles als gut im Sinne von wertschöpfend oder eher als problematisch zu bewerten?

In solchen Fragen ist dieser Blog völlig unbedarft. Vielleicht kann jemand helfen.

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Boys just wanna have fun

Kein Stein bleibt mehr auf dem andern bei der NZZ, mit einer Ausnahme: die Auslandfussballseite vom Dienstag. Heute schreibt das Blatt Aufschlussreiches über das Hüst und Hott im kroatischen Fussball, wo der “Mamic Clan” alles bestimmt – und alle gegen sich aufbringt. Sogar die eigenen Fans, die Gruppe Bad Blue Boys von Dinamo Zagreb. Die “will nun wissen, wo das Geld geblieben ist und nennt Mamic einen Dieb. Sie boykottiert deshalb die Heimspiele von Dinamo Zagreb, die nur noch vor einigen hundert Zuschauern stattfinden“, weiss die NZZ.

Aber was machen hartgesottene Fussballfans, die nicht mehr in ihr Stadion gehen? Zuhause bleiben? Kafirahmdeckeli sammeln? Nein. Sie gehen – zum Futsal:

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We make Klubgeschichte des FC Winterthur

Liebe Leserin, lieber Leser

Dies ist ein dringlicher Aufruf. Eine Herzensangelegenheit. Im Jahr 2016 feiert der FC Winterthur sein 120-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass soll eine der schönsten und umfassendsten Publikationen erscheinen, die der Schweizer Klubfussball je gesehen hat: Die Geschichte des Vereins in zwei Bänden – die blaue Phase, die rote Phase.

imagesDer Winterthurer Gestalter und Autor Jerzovskaja hat sich vor einiger Zeit schon an die Arbeit gemacht. Damit er sie dereinst abschliessen kann, braucht das Projekt nun Geld: von uns allen, 30’000 Franken bis Ende Januar 2015. Das heisst: nur noch etwa 25’000.-, denn über 5000.- sind seit dem Start des Crowdfunding vor einer Woche schon zusammengekommen.

Informiert euch direkt über die We-make-it-Seite und schaut, was ihr für euer Engagement als Gegenleistung erhält. Und dann macht was locker. Es wird sich lohnen. Das ist so sicher wie der Nichtaufstieg.

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