“Parole, Parole, Parole”

“Wir wollen in Bern keine Fanmärsche mehr.” (Reto Nause am Fan-Symposium des FC Basel, Januar 2012)

“Das war der letzte Fanmarsch durch die Stadt Bern.” (Reto Nause nach dem Cupfinal, Mai 2013)

” … ” (Reto Nause …, … 20..)

(auf knappdaneben.net erschienen im Mai 2013)

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Die neuen Kd-Postkarten – bestellen Sie sie jetzt!

neue kartenDaran kommen selbst Architekturkritiker nicht vorbei: Die Knapp-daneben-Stadionpostkarten 18 und 19 sind da. Kd18: St. Jakob von 1996, Kd19: Hardturm in einer Aufnahme von 1989. Beide  logischerweise von tadel- und zeitloser Qualität. Das Stück zu 1.50 Sfr. über knappdaneben (at) gmail.com, alles weitere hier.

 

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Adieu

Im Sommer hat es begonnen, im Sommer endet es: Nach fünf Jahren und über 1300 Beiträgen ist Schluss mit diesem Blog.

Ich danke allen, die gelesen, kritisch kommentiert, Felder-Fotos geschossen, nützliche Links zugesandt oder Gastbeiträge verfasst haben. Besonderer Dank geht an Peroni und Stadtbühl, die den Blog mit ihrem Flair für die verborgene Kultur im Fussball und ihrer Liebe zum Detail bereichert haben. Und dann geht ein sehr grosser Dank an Rafi, der das alles erst ins Rollen gebracht und dann regelmässig geölt hat.

Die Seite bleibt so bestehen und dient als Archiv, wem will. Wenn es neue Stadionpostkarten gibt (demnächst Kd18 und Kd19) oder irgendwelche dubiosen Bücher verkauft werden müssen, wird es hier stehen.

Allen einen guten Start in die neue Saison und einen flotten Sommer

Pascal (admin, Zlaty Basant)

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Jetzt wieder zu haben: “Calcio a 45 giri”

scanna1Vom an dieser Stelle schon ausführlich lobgepriesenen Büchlein “Calcio a 45 giri” sind wegen reger Nachfrage noch einmal acht Stück zu haben. Interessierte melden sich bitte unter mail (at) knappdaneben.net //

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Metamorphose einer Bildlegende

“Ein Paradebeispiel der Desinformation” nennt einer, der dort war, die Berichterstattung über Roter Stern Belgrads Auftritt am Uhrencup auf blick.ch. Wir lassen das mal so stehen, verweisen aber gerne auf die erstaunliche Wandlung, die eine Blick-Bildlegende innerhalb von 48 Stunden durchmachen kann:

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Adieu Hardturm?

Nachdem am frühen Morgen die frische NZZ offiziell die Neinparole zum neuen Zürcher Hardturm-Stadion verkündet hatte (Abstimmung am 22. September 2013), zog am Abend die Hauspartei des Blattes nach: Von 75 Delegierten der FDP-Stadtpartei finden 50, es brauche in Zürich kein neues Stadion. Damit ist der sympathische Grünliberale Gian von Planta nicht mehr allein in seinem Kampf gegen den neuen Hardturm.

Was nun? In den grosszügigen Redaktionsräumen des Knapp-daneben-Konzerns ist man froh, keine Abstimmungsempfehlung abgeben zu müssen. Einerseits wird es grossmehrheitlich als grotesk empfunden, die planerischen Blindflüge der Vergangenheit (bei Google zu finden unter “Grüezi Herr Ledergerber”) nun mit 220 Millionen ausgleichen zu wollen. Andererseits wird von einem Grossteil der noch immer höchst professionell arbeitenden Knapp-daneben-Redaktion bei einem Nein an der Urne eine mittelfristige Re-Amateurisierung des Grasshopper Clubs befürchtet, was niemand ernsthaft wollen kann. Wir empfehlen dem Zürcher Stimmvolk deshalb die Ratlosigkeit.

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Allez Servette!

ServetteDer Niedergang von Servette lässt mich nicht kalt. Das liegt auch am wunderschönen, verwaschenen 70er-Jahr Trikot, das mich an das übermächtige und elegante Servette von einst erinnert. Einer aus unserer Feierabend-Truppe, ein Gitarrenlehrer, spielte jahrelang in genau diesem Trikot und ich beneidete ihn immer darum. Irgendwann fragte ich ihn, was ihn denn eigentlich als Ostschweizer mit Servette verbinde. „Nichts, ich habe das Trikot von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen, einem Klavierlehrer, der zwar in Zürich aufgewachsen ist, seit seiner Kindheit aber glühender Anhänger der Grenats ist.“ – „Ok, und wie wird jemand aus Zürich, den nichts mit Genf oder der Romandie verbindet, glühender Servette-Anhänger?“ – Und dann kam sie, eine der schönsten Geschichten, die mir jemals über den Fussball erzählt wurde: Besagter Klavierlehrer wuchs in den Vierziger- und Fünfziger-Jahren neben dem Hardturm auf und trieb sich als Primarschüler gerne bei den Grasshoppers herum, ganz vorne an der Bande in der Ecke. Als Servette in der Meisterschaft gegen den Grasshoppers Club einen Corner spielen konnte, schritt der grosse Jacky Fatton zur Eckfahne, platzierte den Ball, drehte sich um, um Anlauf zu holen, sah den Jungen und strich ihm im Vorbeigehen über den Kopf. Es war ein Schlüsselmoment im Leben des jungen Zürchers. Innerhalb eines Sekundenbruchteils wurde aus ihm ein Genfer, als sei er plötzlich und unerwartet durch den Stürmer Fatton neu getauft worden – so als wäre dieser ein Heiliger mit besonderer Kraft. Nie habe er diesen Augenblick vergessen, er habe immer wieder davon erzählt, habe die Resultate des Servette FC sein ganzes Leben lang genau verfolgt und bis ins hohe Alter von seinem Klub in Weinrot geschwärmt.
Er hat halt doch recht, unser geschätzter Nick Hornby: Wir haben uns unsere Klubs nicht ausgesucht – sie wurden uns schlicht gegeben. Und im Falle von Servette und ganz besonders beim oben genannten SFC-Fan aus Zürich darf man ruhig ergänzen: Und egal, was auch immer passiert mit unseren Klubs – niemand kann sie uns wieder nehmen, denn sie sind in unzähligen Erinnerungen bei den Fans und ihren Familien verewigt – für alle Zeiten. Und gerade im Falle von Servette und seiner zahllosen dubiosen Präsidenten darf man ganz sicher grad auch noch Alfred Polgar anfügen und seinen Trost für alle Verlierer in der Welt des Fussballs – aber auch für alle anderen: „ Man kann nicht richtig leben, man kann nur richtig darüber erzählen.“

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Gute Namen für deutschsprachige Fussball-Fanzines

Aasgeier-Kurier / Alk Echo / Allez Magne / Aspirin und Spätzle / Berliner Beule / Blöd / Blödes Volk / Der Amokläufer / Der Pflasterstein / Der Würger / Dick und Durstig / Die dicken Kinder von Jena / Die Schachtscheisser / Flambiert / Frösi für die Frau / Gelbsucht / Gurkensalat / Knapp daneben / Lila Laune / Melk die fette Katze / Rabauken Echo / Rotz im Schnauzbart / Rülps / Rumms / Rüpel / Scheisse / Schwarze Sau / Segelohr / Sinnlos / Tribüne überdacht / Trunkenbold / Um halb vier war die Welt noch in Ordnung / Voll daneben / Würg / Zoff / Zwischen Dosenbier und Kiste //

(Quelle: “Fußball-Fanzines im Archiv der Arbeiterjugendbewegung”, 5. Auflage, Oer-Erkenschwick 2006.)

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Abendunterhaltung (20.05 SRF1)

chappi2

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Lange Leitung

Vor 11 Jahren war Expo. Auf der Arteplage in Neuchâtel gab es dienstags jeweils Disco. Einmal legte Gilbert Fachinetti auf, zusammen mit seinem Sekretär. Ich nutzte die Gelegenheit, ihn nach Xamax-Tonträgern zu fragen. Er meinte, ich solle doch einmal im Sekretariat vorbeischauen. Das tat mein Freund Levure für mich. Er brachte mir 10 JazzbandSingles “Allez Xamax” von Banenko mit und diese Kassette der “Newcastle Jazz Band”, darauf das Stück “Neuchâtel-Xamax-Stomp“. Ein hübsches Lied. Also, hübsch im Vergleich zu anderem, was in diesem Genre veröffentlicht wird.

Etwa acht Jahre lang zerbrach ich mir den Kopf, warum sich eine Jazzband aus der Westschweiz “Newcastle” nennt. Bis mir ein Licht aufging. Seither höre ich den “Stomp” noch öfter. Und hoffe insgeheim, der neuerlich aus einer Fusion hervorgegangene Neuchâtel Xamax FC Serrières werde ab diesem Sommer von der 1. Liga Classic aus das Feld aufrollen, Sursee, Schötz und Solothurn in den Rasen stampfen und den FC Baden gleich mit, auf dass es wieder einmal ein bisschen Leben gebe in der Maladière, dereinst.

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