Und in echt?

Manuel Neuer sagt: “Nein zu Rassismus“. Was sagt Manuel Neuer zu Heidenau?

Posted in Allgemein | Leave a comment

Harry up!

harryAm Donnerstag ist es soweit: Im Tofik-Bachramov-Stadion spielt YB ein Rückspiel. Tofik Bachramov ist in Aserbaidschan ein Held. Wegen der WM ’66. YB-Trainer Harry Gämperles Panini-Nummer in “Football ’95″ ist 46. 66 minus 46 gibt 20. Zwanzig? Zwei, null. YB gewinnt zwei null. Und kommt weiter! Harry up!

Posted in GC, YB | Leave a comment

Fussball für die Ohren

Fussball ist ein Sport für Zuschauer. Sie versammeln sich in den Stadien oder sitzen vor den Fernsehgeräten. Das war nicht immer so. Die Zuhausegebliebenen haben früher Fussball gehört. Dank Millionen von Zuhörern hat die Bundesligakonferenz Legenden wie Werner Hansch oder  Günther Koch hervorgebracht.

Auch heute gibt es noch Fussball im Radio. Audio findet aber vor allem im Internet statt. Podcasts erlauben Sendungen von unterschiedlicher Länge, Inhalt und Qualität. Eine Übersicht findet sich auf der Seite von rasenfunk.de. Bei vielen Podcasts steht ein Verein im Mittelpunkt. Etwas breiter aufgestellt sind Ailton fehlt einfach oder Den macht sogar meine Oma. Hier wird das aktuelle Geschehen mit Fokus Bundesliga diskutiert. Besonders empfehlenswert ist der Podcast Collinas Erben. Hier diskutieren Schiedsrichter über Fussball. Es werden Regelauslegungen besprochen. Ob etwa eine leicht krumm gezeichnete Torlinie oder die Torlinientechnik Hawk-Eye für den Schiedsrichter massgebend ist. Aber auch Nebenseitiges hat Platz. Wie etwa die Frage, ob die Eltern von Justus Zorn den Vornamen mit Blick auf seine Laufbahn als Schiedsrichter gewählt haben. Weil auch ein zorniger Schiedsrichter gerecht sein muss.

(Gastbeitrag von Hörer Leser Bernhard Thöny)

Posted in Deutschland, Medien | Leave a comment

Maximale Ruhe (heilige Gans!)

Ein kleiner Nachtrag zum Einfall der Hunnen Ausflug der Basler ins Tessin: Es blieb sogar auf dem Rückweg zum Bahnhof UND beim Einsteigen in den Extrazug vollkommen ruhig! Schreibt der Corriere del Ticino:

Anche il dopo partita di Lugano-Basilea si è svolto all’insegna della massima tranquillità. Il gruppo di Holigans è stato scortato fino alla stazione dove è salito sul treno speciale che lo aspettava. Il dispositivo messo in atto dalla Polizia era pronto a far fronte a qualsiasi evenienza ma fortunatamente non si è reso necessario nessun tipo di intervento.

Nur: Wenn sie gemeint haben, die Basler, sie seien deswegen keine Hooligans mehr, haben sie sich geschnitten. So schnell geht das nicht! Da braucht es schon mehr als ein Läckerli. Da braucht es beim nächsten Mal Mehlsuppe und eine Faschtewaije vom Sutter. Dann wird man im Tessin auch das zweite o weglassen: Hligans. Irgendwann, nach vielen ruhigen Märschen und grosszügigen Geschenken, werden aus den Hligans dann Hliga, Hlige, Helige und dann endlich Heilige. Das wird noch etwas dauern. Aber wir werden es erleben.

Posted in Fans, FCB, Lugano, Medien | Leave a comment

Zurück in die Heimat

Wir hatten es erst kürzlich davon: Alter Verein in England will Stadion bauen am Ort seines Ursprungs. Diesmal: Etwas weniger alter, aber nicht minder populärer Verein in Argentinien will dasselbe. Die Losung heisst: “Volver a Boedo”. Um Geld zu sammeln, werden Quadratmeter verkauft. An Fans, nicht an Spekulanten. Kann man sinnlicher für dieses Unterfangen werben?

Lieferant und Ortsansässiger L. schiebt auch gleich nach, wo das Original dazu zu finden ist. Nämlich hier.

Posted in Fans, Lieder, Stadien, Südamerika | Leave a comment

“Leckerli e ironia”

luganopolizeiDie Polizei von Lugano hat es sicher nur gut gemeint, als sie vergangene Woche einen Brief an alle Haushalte zwischen Bahnhof SBB und Cornaredo verteilte: Achtung, die Basler kommen! Schliessen Sie am Samstag alle Tore und Türen, lassen Sie ihre Fahrzeuge nicht auf der Strasse stehen und auch keine gefährlichen Gegenstände vor dem Haus rumliegen. Ihr Haus steht in der roten Zone!

Was tut man da als Hunne Basler? Man schreibt zurück. Und verteilt das eigene Schreiben zusammen mit einem Läckerli entlang der Marschroute: “Wenn Sie diesen Brief in den Händen halten, ist alles vorbei. Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen hat ihr Quartier wieder als befriedet eingestuft. Die Barrikaden vor den Türen und Garagen können abgebaut und die Schützengräben im Garten können zugeschüttet werden.”

Und was sagen die Einheimischen? Sie attestieren den Rot-Blauen einen Sinn für Ironie. Und “eine gewisse Klasse”.

Posted in Fans, FCB, Lugano, Medien, Polizei | Leave a comment

Freundliches Liverpool

Liverpool Parkplatz 2001 001Im Frühling 2001 kurvten wir in England herum auf der Suche nach interessanten Fussballspielen. Wir kamen spät in Liverpool an und fuhren direkt nach Anfield zum Stadion. Mein Freund Christoph stellte den Lieferwagen einfach auf einen Parkplatz neben dem Klubsekretariat des FC Liverpool (Bild 1).  Es ging nicht lang und ein Hauswart fragte, was wir hier im Sinn haben.  Christoph: „Wir würden gern  hier übernachten.“ Der Hauswart. „Kein Problem, aber morgen müsst ihr um 9.00 Uhr weg sein, dann kommt das Personal. Das Karfreitags-Spiel gegen Leeds beginnt ausnahmsweise  schon um 12.00 Uhr.“

Am anderen Morgen klopften sie uns um 8.00 Uhr aus dem Schlaf. Wir stellten das Auto weg  und für 10 Pfund  auf einen privaten Parkplatz, dann versuchten wir an Tickets heranzukommen. Taxifahrer wollten uns auf den Schwarzmarkt bringen. –Wir hofften darauf, dass wir an der offiziellen Tageskasse doch noch etwas finden könnten. – Dort stand zwar bereits, dass das Spiel ausverkauft sei, aber mein Freund liess sich davon nicht beeindrucken und begann mit dem Mann an der Kasse zu plaudern: Ja, aus der Schweiz hergefahren, und gibt es vielleicht doch noch einen Weg um irgendwie  an ein Ticket zu gelangen…? – Der Mann hinter dem Schalter sagte nur: „Kommt in einer Viertelstunde nochmals vorbei.“ – Schliesslich kam mein Freund strahlend mit zwei Tickets  zurück, normaler Preis, zwei Liverpool 2001 001Karten seien kurzfristig zurückgegeben worden. – Wir sassen im zweiten Rang hinter dem Tor der Gästefans. Unten brüllten die Leeds-Fans ihre Schmährufe gegen den Kop hinter dem Tor auf der anderen Seite und als Leeds früh in Führung ging, war unter uns der Teufel los.  – Liverpool kam schlecht ins Spiel: Auf Bild 2 kann man einen blonden Spieler  in der Mitte der Liverpool-Verteidigung erkennen, der die Hände in die Hüften stützt und gegen den Boden starrt. Hier steht es wohl bereits 0:2 für Leeds und beim Spieler handelt es sich um Sami Hyypiä.  - Liverpool kam noch zum 1:2 heran, aber zu mehr reichte es nicht – trotz des nicht nachlassenden Supports der eigenen Fans. Neben  Hyypiä spielte damals auch Stephane Henchoz bei den Reds. Aber ich kann mich nicht mehr erinnern, ob er gegen Leeds auch mit dabei war.

Posted in England, FCZ, Musik, Spielerinnen/Spieler | Leave a comment

Fussball in Fersform

(Danke an Leser Philipp für den Hinweis)

Posted in Deutschland | Leave a comment

Flurnamen mit Fussballbezug (2)

sturm_flur

Posted in Allgemein | Leave a comment

Bemerkenswertes Schweigen

Vor zwölf Tagen, am 8. August 2015, trafen im Letzigrund GC und der FC Lugano aufeinander. Vor der Partie kam es auf der Herdernstrasse, 50 Meter vom Stadion entfernt, zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Fans der beiden Lager. Ein GC-Fan musste ins Spital eingeliefert werden.

Auf youtube finden sich mehrere Filmchen dazu. Einer dauert 2:59 Minuten. In dieser Zeit ist kein einziger Polizist zu sehen. Dem Vernehmen nach dauerte es vom Ausbruch der Keilerei bis zum Eintreffen der Polizei mehr als 16 Minuten. Und dies 50 Meter vor dem Stadion, am heiterhellen Tag.

Das Tessiner Fernsehen RSI berichtete, und auch in der Tessiner Ausgabe von 20minuten fand sich eine Meldung. In Zürcher Zeitungen hingegen suchte man vergeblich nach einer Notiz zum Vorgefallenen. Kein Wunder, denn für einmal lieferte die Stadtpolizei Zürich keine druckfertige Vorlage: eine Medienmitteilung zu den Auseinandersetzungen existiert nicht. Die Stadtpolizei fand die Vorgänge offenbar nicht erwähnenswert.  Und schwieg vielsagend. Es ist noch nicht lange her, da kesselte dieselbe Polizei hunderte Fussballfans ein, ohne dass es zuvor auch nur zu einer Tätlichkeit gekommen wäre: “Zu viel Feuerwerk” – so begründete die Polizei damals ihren Einsatz.

Posted in GC, Lugano, Medien, Polizei | Leave a comment