Postkarte zum Montagabend

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Zum 1. September herzlichen Glückwunsch

Es ist sehr schwer, nicht wie “Zum Runden Leder” sein zu wollen.

Eine tiefe Verneigung zum Geburtstag.

ZRL

 

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Perspektiven

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Rückspiel

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Nomen est omen (aber diesmal wirklich)

Im Büro der National Football League (NFL) in Manhatten fand kürzlich eine Tagung zur Gefahr schwerer Kopfverletzungen im Sport statt. Die Fifa (“Kramer Blatter vs. Kramer”) kam dabei nicht so gut weg. Aber das ist ja nun nichts Neues. Dafür das: Die NFL hat ein eigenes Mediziner-Gremium, das an der Tagung referierte. Und jetzt wollen Sie sicher wissen, wie der Vorsitzende dieses Gremiums, das sich mit schweren Kopfverletzungen im Sport befasst, heisst, oder? Genau: Er heisst Rich Ellenbogen.

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Würzen Sie Ihre Lesefreude!

Sie sind der Meinung, von den FENS habe man seit zehn Jahren nichts als Ärger und Unsinn zu erwarten? Dann lesen Sie SENF!

Es gab in jüngsten Jahren hierzulande eine halbe Handvoll erfreulicher, qualitativ hochstehender und ambitioniert gestalteter Fussballpublikationen von unten: Igang3 (FCZ), FussBâle (FCB) und so weiter. Nun gibt es seit zwei Nummern auch SENF. Das Cover_SENF02Magazin von Fans des FC St. Gallen hat von der Ausgabe 1 zur Ausgabe 2 einen Quantensprung gemacht, redaktionell, vor allem aber auch fürs Auge. Die dem historischen Erbe (135 Jahre ältester Fussballklub des europäischen Festlandes) verpflichtete Ausgabe widmet sich optisch v.a. dem Trikot, und dies auf eine bezaubernde Weise. Da hat sich einer digital aber redlich abgemüht, um uns Leserinnen und Lesern einen Augenschmaus vorzusetzen – vielen Dank. Zum Lesen gibts Interviews, fundiert recherchierte Beiträge aus der Klubhistorie, Abhandlungen zur Gewaltthematik und allerlei attraktiven Krimskrams, der auch für Westschweizerinnen und Innerschweizer reizvoll ist.

Ja, wer sich bei knappdaneben.net in den letzten Jahren umgehört hat, weiss, dass Fussballfans in der Schweiz eine verdammte Saubande sind. Aber zwischendurch zeigen sie sich erstaunlich kultiviert, und dann kommen Sachen wie SENF heraus. Kaufen Sie jetzt! Hier!

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Noch einmal nach Eibar

1988 verbrachte ich einen Sommer in Bilbao. Josebe, eine Baskische Kollegin, wollte mir mit dem Auto die herbe Schönheit der Atlantik-Küste zeigen und danach eine Freundin abholen. Die Küstenstrasse schlängelte sich endlos Richtung Osten dahin. Ich bekam einen flauen Magen. Der Himmel war bedeckt, das Meer grau. Für den Rückweg nach Bilbao nahm Josebe die Autobahn durchs Hinterland. In Eibar dachte ich mir: Wie kann man an diesem hässlichen Ort eine Stadt bauen? Dann bogen wir ab in ein noch engeres Seitental. Josebe hatte sich in Plasencia de las Armas mit einer Freundin verabredet, die nach London auswandern wollte um dort zu arbeiten. Wir sollten sie auf den Flughafen in Bilbao bringen.  Weiterlesen…

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Empfehlung für Sonntag

schmusen in zuerichGilt auch für Zürcherinnen, Berner, Bernerinnen, Basler und Baslerinnen.

(Bild: Stadtarchiv Zürich)

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(Nach-)Fragen zum Hooligan-Konkordat

Am Dienstag dieser Woche besuchte der Nordwestschweiz-Korrespondent der NZZ eine Medienkonferenz von Stadtbasler und Baselbieter Befürwortern des Hooligan-Konkordats. Die Parlamente der beiden Halbkantone haben einen Beitritt zum verschärften Konkordat bisher abgelehnt. Nun soll Basel via Volksbegehren zum Mitmachen bewegt werden. Der NZZ-Journalist wollte von den Initianten wissen, inwiefern das Abseitsstehen den Halbkantonen bisher geschadet habe im Kampf gegen Gewalt an Sportanlässen, sprich: welchen Mehrwert sie sich vom Konkordat erhoffen. “Darauf”, hält der Journalist trocken fest, “gingen sie auch auf Nachfragen kaum ein.”

Eine Woche zuvor hatten zwei seiner Kollegen vom Ressort Zürich Ähnliches erlebt. Sie wollten von SP-Regierungsrat Mario Fehr wissen, welche Effekte des Konkordats ein Jahr nach dem Beitritt spürbar seien. Und mussten nachfragen: “Und welche Rolle spielt dabei das revidierte Konkordat?” Und nachfragen: “Was ist denn konkret besser?” Was sie zu hören und wir zu lesen bekamen, klingt so: “Die Zusammenarbeit der beiden Stadtpolizeien verlief hervorragend.” – “Die Massnahmen unterstützen den Dialog.” – “Im Übrigen tun wir auch sehr viel für die Prävention.” – “Alle Spiele unterliegen nun einer Bewilligungspflicht.”

Man stelle sich ein Zürich ohne verschärftes Konkordat vor: Die Zusammenarbeit von Stadtpolizeien wäre eine Katastrophe, Dialoge wären verboten, die Prävention auch, und der FCZ und GC dürften im Letzigrund nach Lust und Laune Hochrisikospiele austragen, ohne dafür auch nur einmal mit den Behörden in Kontakt gewesen zu sein. Wie sagte ein sozialdemokratischer Stadtparlamentarier neulich: “Wer die Parallelen bei Pädophilen-Initiative und Hooligan-Konkordat nicht erkennt, macht das entweder bewusst, oder … ”

Nachtrag 22.8.14: Die erwähnten Basler Konkordats-Befürworter betreiben die (recht originell betitelte) Facebookseite “Hooligans-Stopp beider Basel”. Die Konkordats-Gegner wiederum sind unter “Nein zur Konkordats-Verschärfung” zu finden. Während die Gegner unter “Kontaktinformationen” einen Link zur Homepage inkl. Namensliste ihres Komitees aufführen, wird die Seite der Befürworter bis jetzt anonym von einem “Bürgerlichen Komitee” betrieben.

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Vielleicht Sprengstoffspürhunde

pyrodogsEin klein bisschen sind sie schon alarmiert in England. Zwar beschwichtigt der Fussballverband auf seiner Homepage, dass der Einsatz von Pyrotechnik in britischen Stadien immer noch rar sei, gleichzeitig veröffentlicht er aber Zahlen, die ein anderes Bild zeigen: Im Infoblatt „Pyrotechnics and Football – Background Facts“ erfährt die Leserschaft, dass es in der Saison 2012/13 in England 172 „reported pyrotechnic incidents“ gab (2011/12 waren es noch 72, 2010/11 nur deren 8). In der Spielzeit 2012/13 gab es 71 Verhaftungen wegen Feuerwerk-Besitz, die meisten davon in der Premier League. Es scheint, als setze die italienische Fankultur nach langem Marschhalt am Kanal ihren Siegeszug fort und erobere nun auch Grossbritannien.

Natürlich muss man sich dagegen wehren. Wie das geht, zeigt uns das nebenstehende Bild vom Stadion in Manchester. Und man muss die Massen informieren. Dazu wurde diese Kampagne lanciert: www.facepyrofacts.co.uk

Ob sich die Ungehorsamen in den Stadien diesmal aufhalten lassen und ob die FA das Ei des Kolumbus gefunden hat, werden wir dann in ein paar Monaten wieder recherchieren und hier präsentieren. Nur so viel vorneweg: Die „reported pyrotechnic incidents“ sind auch in der Saison 2013/14 wieder gestiegen…

(Vielen Dank an Michael Lütscher für das Foto)

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