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Adieu

Aus der angekündigten Rückkehr im Januar wird leider nichts. Nach dem ersten Ende vor zweieinhalb Jahren ist das zweite nun das letzte. Der Blog kam nach dem Neustart nicht mehr recht in die Gänge, zu wenig Luft, zu wenig Lust.

Auf Wiedersehen

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Nos vemos en enero …

… bis dann ist hier Sendepause. Hasta luego!

Boca_12

 

 

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Postkarte zum Freitag

sochaux

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Lang ersehnter Titel für YB

Es hat also doch nicht 30 Jahre gedauert: YB hat einen Titel! Gut, es ist nur ein Albumtitel. Und der heisst zwar YB, aber das steht für Young Bull, nicht Young Boys. Aber: Das Logo ist echt! Beim Logo hat sich US-Rapper Gillie nicht vergriffen!

Woher wir das alles wissen? Von Radiohörer René. Er hat es von der Sendung “Schnauz” auf Toxic.fm. Und er glaubt auch zu wissen, wie das Logo auf den Titel kam: YB googeln. Das funktioniert. Zumindest in der Schweiz. Aber offenbar auch in Übersee. Anyway, es geht ja um Musik, also hören Sie da mal rein. Wir verstehen wenig davon, aber wenn das nicht der neue Einlaufsong im Wankdorf wird, dann verstehen wir gar nichts mehr. Denn es heisst zwar Young Bull, hören tut man aber vor allem…

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Renitente “Südostschweiz”

Nationalliga

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Ehrenplatz im FCB-Zimmer

konradMan weiss ja, dass Schweizer Fussballfans überall zwischen Rhone und Rhein wohnen und nicht nur in der Region ihres Lieblings-Vereins.  Nun sorgt FCB-Fan Jack Graf aus Diepoldsau im St.Galler Rheintal  (auf dem Bild rechts) für eine surreale Fussnote  zur Schweizer Fankarte:  Dessen Henne Konrad (auf dem Bild links) legte 15 Jahre lang  mehr als tausend – ausgerechnet grüne – Eier. Passend zu seinem Wohnort an der östlichen Landesgrenze, der im Fussball zu 98.1% grünweiss tickt.  – „An Ostern ist Konrad tot vom Stängeli gefallen“, erzählt Graf dem „Rheintaler“.   Konrad bekommt nun als Präparat einen Ehrenplatz in Grafs FCB-Zimmer. – Solche Klub-Treue wächst doch nur in der Fussball-Diaspora; dort wo Fans isoliert sind, sich jeden Tag Hohn und Spott anhören müssen und trotzdem nicht von ihren geliebten Klub-Farben abfallen.  – Aber lesen und staunen Sie selbst über diese unglaubliche Leidenschaft für Tier und Ball.

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En Guete mitenand

Aus dem Tagi-Liveticker (FCL-FCZ), vorgekaut und wieder ausgespuckt von Leser Hans:

verpflegungung

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Französisch für Anfänger

Es sind geheimnisvolle Verwandlungen, die Ortsnamen durchlaufen können, wenn man sie von einer Sprache in die andere übersetzt.  In einer lauten Sportzeitung aus Zürich wurde die AC Bellinzona in der Nationalliga-Tabelle immer als Bellenz vermerkt. Den FC aus dem Jura, der nach der Saison 1966/1967 mit dem Torverhältnis von 16:100 aus der nzz franz 001Nati A abstieg, kennen ältere Generationen noch als – leicht zu verwechselndes – deutschsprachiges Münster.  In Martinach vermuten konservative Ausser-Schweizer vielleicht ein inexistentes Schlachtdenkmal, aber kaum CCs Hauptquartier. Und bei Ifferten orten Fussballfans Zuckerrüben oder Stumpenrauch, aber niemals Lucien Favres erfrischenden Fussball im Kleinstadion am Neuenburgersee.   – Nun gibt es auch bei der seriösen Presse eine Bewegung  hin zu mehr Vielfalt bei Ortsnamen: Im Sportteil der NZZ wurde eine Stadt am Mittelmeer diese Woche zweisprachig  gewürdigt – ganz in deren Tradition als Brücke zwischen französischer und italienischer Kultur.

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Vorsicht, Freiheit!

Im Mai letzten Jahres hielt ich ein A4-Informationsblatt in den Händen, auf dem zu lesen war: “Wir dulden an unserer Schule keine Gewalt beim Sammeln von Panini-Bildchen.” Das Blatt war doppelseitig bedruckt. Am Ende hatte man sehr, sehr genau begriffen, dass man es hier mit einem sehr, sehr grossen Problem zu tun hatte.

hausenIm August war ich an einem Cupspiel in Hausen am Albis. Ein schöner Ausflug. Ein grossartiger Tag für den jungen Dorfklub, der FC St. Gallen war zu Gast. Um die Auflagen des SFV zu erfüllen, hatte Hausen keinen Aufwand gescheut. Völlig zurecht, muss man sagen, war doch das Publikum durchsetzt mit Sicherheitsinspizienten des Verbandes, die mit Knopf im Ohr sehr genau darauf achteten, dass alles seine Richtigkeit hatte.

Die paar hundert St. Galler verhielten sich bestens, am Ende applaudierten sie dem Unterklassigen. Hätten sie sich nicht bestens verhalten wollen, hätte ein leichtes Hüsteln genügt, und das sogenannte Sicherheitsdispositiv wäre umgekippt wie eine Kartonwand (s. Bild). Selbst die Handvoll St. Galler mit Stadion- und Rayonverbot durften wieder einmal ein richtiges Spiel besuchen: ausserhalb des Zauns zwar, doch das war in diesem Fall auch mitten drin. Hausen kennt kein Rayon, und so hatten die Ausgesperrten sogar mehr oder weniger direkten Zugang zum Getränkeservice. Und gab es deshalb Tote? Erstaunlicherweise nein. Haben sich Familien mit Kindern trotz der immensen Bedrohung an den Match getraut? Erstaunlicherweise ja, haufenweise.

In der nächsten Cuprunde wurde YF Juventus der FCB zugelost. Inzwischen ist man im Schweizer Cup soweit, dass gar keiner mehr auf die Idee käme, so ein Spiel könnte tatsächlich auf dem Utogrund stattfinden. Man spielte in Basel. Aber muss man unter solchen Umständen überhaupt noch antreten?

“Wir alle”, schreibt Peer Teuwsen, “haben eine Maschinerie in Gang gesetzt, die uns längst über den Kopf gewachsen ist; sie bestimmt unser Denken und unser Handeln.” Sein Essay über die “Freiheit, dieses kleine Wort” in der NZZ von gestern Mittwoch passt in Zeiten, wo harmlose Freundschaftsspiele aus Sicherheitsgründen bewilligungspflichtig werden, auf den Fussball wie die Faust aufs Auge.

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