Wie der Name schon sagt

Manchmal geraten einem so richtige Perlen in die Hände. So geschehen bei den Recherchen zur Talkrunde zum Thema Pyro, die am Donnerstag im Museum des FC Zürich stattfindet: Nebenstehender Text stammt von 1989, ist also satte 23 Jahre alt. Der FCZ spielte in der damaligen Challenge League (so genannte Nationalliga B) auswärts in Malley. Der Schreibende war übrigens Mitglied im Fanclub Letzi, weiss Gott alles andere als die Radaubrüder der Szene. Er taxierte die Handfackeln (so genannte Pyros) als “völlig ungefährlich”, weil es eben nur Fackeln, und keine Raketen waren. Denn Raketen flogen den Spielern damals schon seit den frühen 1970er-Jahren um die Ohren, auch in der Schweiz. Und bitte schön, das war natürlich dann schon gefährlich. Eine Art Hoogan-Eintrag gab es dann doch dafür, aber wenigstens hat die Polizei noch ein paar Fanclub-Aufkleber gekauft und bei Spielschluss die Handfackeln wieder ausgehändigt.

 

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1 Response to Wie der Name schon sagt

  1. peroni says:

    Ach ja, kleiner versteckter Nachtrag. Wie das mit den Handfackeln so aussah, sieht man in diesem Video von 1994 ab Min. 1:45
    http://www.youtube.com/watch?v=KfX-rdyVfcY

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