Sozialverträgliche Stadionbauten

Aus dem schönen Medellin, Kolumbien, schickt uns Leser F. dieses Bildzeugnis einer ausgesprochen grosszügigen Spielstätte, dem Parque Estadio. Grosszügig, weil die Hintertortribüne extra nur zur Hälfte hochgezogen wurde, damit die Anwohner in den Wohnblocks dahinter ihre Gratissicht aufs Spielgeschehen nicht verlieren.

Wie F. berichtet, wurde das Stadion nach der Ära Pablo E. (el patròn) neu gebaut, weil das alte Stadion des FC Envigado von ebendiesem Herrn finanziert worden war.

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1 Response to Sozialverträgliche Stadionbauten

  1. stadtbühl says:

    Erinnert mich an den Film “Los lunes al sol” aus Spaniens Norden, wo Arbeitslose einen Match von einem Hausdach aus ansehen. Aber es ist so wie in Medellin wohl auch: Die Zuschauer ausserhalb des Stadions sehen nie den ganzen Match. In “Los lunes al sol” sehen die Fans auf dem Hausdach nur eine Spielhälfte und verpassen ausgerechnet die entscheidende Strafraumszene. Sie hören nur, wie das Publikum immer lauter wird und schliesslich jubelt nach dem Tor des Heimklubs.
    Celta Vigo, Sporting Gijon oder El Ferrol, ich weiss es auch nicht genau.

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