Blick auf den Elfmeterpunkt

«Das darf es nie mehr geben!», titelte der BLICK nach der fehlerhaften Elfmeterentscheidung zugunsten von Basel im Cup gegen den FCZ. Und weil die Zürcher kurz darauf gegen YB gleich nochmals zwei höchst fragwürdige Elfmeter gegen sich verhängt bekamen, machte sich das Ringier-Blatt auf, um zumindest den Schützen eine Anleitung zum perfekten Penalty liefern zu können. Und stiess dabei auf Tim Cable von der John Moores Universität in Liverpool, der endlich herausgefunden hat, wie man einen unhaltbaren Elfmeter schiesst. Nämlich so: «Fünf bis sechs Schritte Anlauf, 20- bis 30-Grad-Winkel zum Ball. Der muss auf mindestens 104,5 km/h beschleunigt und je einen halben Meter unter der Latte und neben dem Pfosten platziert werden.»

Oder einfach gesagt: Dresch den Ball einfach mit vollem Karacho in den Winkel. Warum früher niemand darauf gekommen ist, ist wohl nicht nur mir schleierhaft. Früher hat man es viel komplizierter probiert.

Und weil uns der BLICK diese lange gesuchte Lösung gefunden hat, können wir auch mal ein Auge zudrücken, wenn er in seiner aufwändig gestalteten Online-Übersicht unserer Auslandprofis Mario Cantaluppis belgischen Verein VV St. Truiden kurzerhand in die holländische Liga eingliedert. Das ist nichts anderes als Vorausdenken: Früher oder später gibt’s dort ohnehin eine Benelux-Liga, die dann mit der Alpenliga, der Skandinavischen Liga und der Liga Iberia der Europaliga Konkurrenz machen kann.

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1 Response to Blick auf den Elfmeterpunkt

  1. danigol says:

    “Früher hat man es viel komplizierter probiert.”
    –> Dass diese Variante wirklich “kompliziert” ist, beweisen diese zwei cannoniers: http://www.youtube.com/watch?v=spuvWxlnya0

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