Skifahren ist lustiger

Wenn man sich bei eisiger Kälte und fiesem Wind im Februar zusammen mit einer Handvoll anderer Wahnsinniger ein höchst durchzogenes Spiel der Super League im Stadion anschaut, dann gehen einem vor allem drei Dinge durch den Kopf: 1. Sommermeisterschaft, sofort! 2. Soll ich mir den Orangenpunsch über die Füsse leeren um diese zu wärmen? 3. Sollte man bei solch garstigem Wetter nicht besser in der warmen Stube bei Tee und Guetzli sitzen und wie früher Skirennen gucken?

Setzt man Überlegung 3 dann um, bereut man es nicht. Sooo spannend, dass es mich dafür aufs Sofa ziehen würde, ist Skifahren dann doch nicht – auch nicht wenn WM ist und die Schweiz plötzlich wieder so gut ist wie zu Zeiten von Zurbriggenmahrerheinzeralpigermüller – aber es reicht immerhin, um das Rennen der Slalomdamen über Tagi-Online und manchmal wilmaa.com zu verfolgen.

Nur schon, dass unsere besten Stangenakrobatinnen tatsächlich Bonjour und Feierabend heissen, ist einfach köstlich. Das kommt schon fast an die Geflügelbank des VfB mit Arie Haan und Willi Entenmann ran.

Und dann meldet Tagi-Online in seinem Liveticker:

Tanja Poutiainen: Die Finnin macht Boden gut. 1:52,89. Poutiainen führt vor den Augen des französischen Präsidenten.

Dritte waren zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich die Ohren des schwedischen Königs.

Danke, Skirennen! Ich komme wieder. Zumindest bis es entweder warm wird, die Sommermeisterschaft eingeführt ist oder ich genügend Geld habe, dass ich es mir leisten kann, mir im Fünfminutentakt Orangenpunsch über die Füsse zu leeren.

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