Ende des Theaters. Schade.

Fussball ist so toll, dass sogar die Zeit, in der nicht gespielt wird, ein Highlight ist. Am 1. September endete die Transferperiode, in den Wochen zuvor wechselten so viele Spieler den Verein, dass man fast von einer neuerlichen Völkerwanderung sprechen muss. Und einige Klubs katapultieren sich mit freundlicher Genehmigung eines Scheichs gleich von null auf eins in der Rangliste der unsympathischsten Fussballvereine, indem sie ein sinnvoll aufgebautes Team konzeptlos mit willigen Stars überhäufen. Um dann in der Qualifikation für den UEFA-Cup nur darum weiterzukommen, weil der dänischen Übermannschaft des FC Midtylland in der 89. Minute ein Eigentor unterläuft und sie dann im Elfmeterschiessen unterliegt. Bravo, Manchester City!

Das wahre Highlight der Transferperiode sind aber natürlich die Gerüchte. Es reicht schon, wenn die Freundin eines Beraters eine Städtereise nach Barcelona antritt, einen Tag später wird der Spieler schon als neuer Zuzug der Katalanen gehandelt. «Die Bestätigung wird in den nächsten Tagen erfolgen.»

Hier die Vereine, die laut Medien kurz vor der Übernahme von Ghanas kraftvollem Captain Steven Appiah standen, der ablösefrei zu haben ist: Juventus (Meldung vom 21.7.), Inter (6.8.), West Ham (10.8.), Tottenham (10.8), Portsmouth (12.8.), Genoa (19.8.), Udinese (21.8.), Santander (27.8.), Schalke (28.8.), Everton (29.7.), Arsenal (3.9.), Bayern (4.9.).

Wahrscheinlich geht er dann doch zu City.

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