Knapp daneben – Das Buch
5. Platz bei der Prämierung “Fussballbuch des Jahres 2009″ der Deutschen Akademie für Fussballkultur
“Ein wunderbares Fussballbuch” (11freunde)
“Zuweilen bissig-ironisch, aber immer geistreich” (NZZ)
“Wach, witzig und gescheit” (Neue Luzerner Zeitung)
“Hinterwitzig und melancholisch, klug und anspielungsreich” (St. Galler Tagblatt)
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Pascal Claude: Knapp daneben. Aus den Randgebieten des Fussballs. 120 Seiten, WOZ Die Wochenzeitung. Zürich 2009.
Das Buch ist seit Juni 2010 vergriffen. Neuauflage nicht geplant.
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Stimmen zum Buch:
Schweizer Familie, 30/2009
Ein traumhaftes Buch eines Fussballverrückten für Fans.
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ballesterer fm, Fussballmagazin, Juli 2009
“Knapp daneben” hat aber auch viele schöne, fussballromantische Seiten. Gemäss dem Untertitel “Aus den Randgebieten des Fussballs” versammelt das Buch Beobachtungen, die sonst keinen Eingang in den Journalismus finden: ein Gespräch mit einem slowakischen Nachwuchs-Ultrà beim Training von Spartak Trnava, einen Abend mit von Schädlingsbekämpfungsmitteln gesponserten Fussballsendungen im ligurischen Regional-TV, eine ausgefeilte Bahnreise zu einem Heimspiel des FC Sochaux inklusive Verzehr einer dicken Wurst namens “Jésus”.
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Aus dem Fan-Forum von Borussia Mönchengladbach, Mai 2009
Ich hatte riesigen Spass an dem kleinen Buch und musste öfters an Nick Hornby’s “Fever Pitch” denken. Vor allem die Betrachtungsweise des Schweizer “Organisationskomitees” für die EM 2008 fand ich sehr spannend. Das Buch (die Kolumnen sind je circa 2 Seiten lang) besticht für mich durch seinen Charme, Authentizität und den lockeren Sarkasmus, mit dem der Fussballfan ruhig mal an sein eigenes “Fandenken” herangehen kann. Und ach, ein Schweizer Freund hat für mir das Buch bei einer Lesung von Pascal gekauft, meine persönliche Widmung lautet: ”Rettet die Fohlen vor dem Schlachthaus der 2. Liga”.
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11freunde, Magazin für Fussballkultur, Juni 2009
Der Schweizer Pascal Claude hat ein wunderbares Fussballbuch geschrieben. Es heisst “Knapp daneben” und erzählt von freundlichen Damen aus Modena und der plötzlichen Wiederkehr des Raclette.
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Neue Zürcher Zeitung, 29. Mai 2009
Claude zeigt sich in seinem Buch als kritischer Zeitgenosse, der die gesellschaftlichen Implikationen des Fussballs witzig, zuweilen bissig-ironisch, aber immer geistreich zu schildern vermag.
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Strassenmagazin Surprise, 22. Mai 2009
Mit ethnographischem Gespür wandelt der Autor durch die Stadien und “Arenen” des Kontinents, kommentiert im Vorbeigehen auch noch den unbeliebten Beruf des Schiedsrichters, zwickt hiesige Spieler verbal in die Wade oder setzt zu deren Verteidigung an, wie beispielsweise in der wunderbaren Episode “Wegwerfzubi”, in der er dem tollpatschigen Nationalgoalie Pascal Zuberbühler ein verdientes Denkmal setzt. Gerade in Passagen wie diesen manifestiert sich Claudes faire Herangehensweise an sein Thema, und dafür liessen sich aus dem Buch noch unzählige weitere Beispiele anfügen. Das ist ein Zeichen von Weitsicht, aber auch ein Ausdruck jener Tugenden, die den klassischen Fussballfan auszeichnen: Kontinuität, Vertrautheit und Geduld.
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Neue Luzerner Zeitung, 8. Mai 2009
Literarische Fussballbücher in deutscher Sprache kommen zumeist aus Deutschland. Zu loben ist hier ein Ausnahmefall, nicht allein deshalb, weil Autor Pascal Claude Schweizer oder besser: Innerschweizer (Stans) ist, sondern weil sein Buch locker in der Champions League der Fussballliteratur mithalten kann. “Knapp daneben” versammelt gut 50 Kolumnen “Aus den Randgebieten des Fussballs”, die in den letzten Jahren in der WOZ erschienen sind. Claude schreibt wach, witzig und gescheit, es gibt bildschöne Sätze wie “Wir stellten uns meist in die Horwer Kurve, wo die Neutralen, Alten und Gelangweilten standen”. Gut denkbar, dass speziell diese Gruppe abgebrühter Fussballfreunde aus der (alten) Horwer Kurve sich besonders erwärmen kann für Pascal Claudes gut platzierte Querschläge.
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P.S., 30. April 2009
Volltreffer: Pascal Claude ist selbst die Reise per Zug und per Pedes in die Provinz, um ein Ticket zu kaufen – für ein Spiel des FC Sochaux übrigens -, eine gut geschriebene Geschichte wert. Lesen Sie los, es lohnt sich!
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Zwölf-Fussballmagazin, Ausgabe April/Mai 2009
Das Geschehen in dieser amüsanten Kolumnensammlung spielt sich kaum einmal ausschliesslich auf einem rechteckigen Rasen ab. Auf 120 Seiten erzählt der Autor in über 50 Texten aus den Randgebieten des Fussballs, wie es im Untertitel heisst. Eigentlich immer ist Randgebiet auch im übertragenen Sinn gemeint. Abseits der Haupttribünen spielen sich die feinen und oft auch politischen Beobachtungen von Pascal Claude ab. Der Autor ist ein Fussballverrückter, der sich Distanz bewahrt hat: zu den Medien, Verbänden, zur Politik und nicht zuletzt auch zu sich selbst.
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NZZamSonntag, 12. April 2009
Köstlichkeiten: Kolumnen, für den Tag geschrieben, verlieren als Buch meist Qualität. Bei Pascal Claudes “Knapp daneben”-Kolumnen ist das Gegenteil der Fall. Die in der “Wochenzeitung” erschienenen Texte überzeugen auch in gesammelter Form. Claude kultiviert nicht nur die Leidenschaft des Aficionados aufs Köstlichste, er scheut keine klaren Analysen und deutliche Stellungnahmen, wenn es etwa um “Gewaltbekämpfung” im Fussball geht – oft hat ihm die Geschichte Recht gegeben. Am schönsten aber sind Claudes Reiseberichte, etwa in die Schweizer Provinz oder auch in Europas Osten. Sie verraten den Blick des genauen, liebevollen Beobachters.
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St. Galler Tagblatt, 8. April 2009
«When Saturday Comes», den nostalgischen Titel eines englischen Fanzines konnte der lesefreudige Fussballfan hierzulande adaptieren, wenigstens von 2006 bis 2008: Wenn der Donnerstag kommt. Und also die WoZ, mit «Knapp daneben» von Pascal Claude, der zur Kolumne verkürzten respektive gereiften Fortführung seines Fanzines.
Keiner schreibt so über Fussball wie Claude, Luzerner in Zürich, Lehrer und Trompeter (bei Jolly and The Flytrap), Stürmer (bei Traktor Emilie), Ex-Wirt der FCZ-Flachpass-Bar und Initiant der anwaltschaftlichen Fan-Seite fansicht.ch. Keiner schreibt so hinterwitzig und melancholisch, so klug und anspielungsreich über die Opfer des «lässigen Sponsorenfahnenfans» – wie der «Wegwerfzubi». Und die «Täter», wie Barnetta, der als Carlsberg-EM-Werbeträger «auf schätzungsweise 400 000 Bierkartons Jung und Alt zum Ölen animierte».
Und darüber, wie der Fussball «mitten ins Leben hineinspielt» – in Livorno, Sofia oder im Zürcher Pub (mit Jamie Carraghers Vater!). Nun hat die WoZ 50 dieser 83 köstlichen Miniaturen «aus den Randgebieten des Fussballs» zwischen zwei Buchdeckel gepackt und von Ruedi Widmer illustrieren lassen, fürwahr eine «grosse Freude», wie Daniel Ryser im Vorwort schreibt.
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Tages-Anzeiger, 6. April 2009
Das Wunderbare an Claudes Kurzgeschichten “aus den Randgebieten des Fussballs” ist die originelle Gewichtung, die verblüffend schräge “Tour d’Horizon” der Argumentation. Der Sport ist häufig “nur” Auslöser oder Rahmenhandlung für augenzwinkernd bis ironisch wiedergegebene Beobachtungen, für sehr engagiert, aber stets fair geführte verbale Zweikämpfe.
Vieles geht in Pascal Claudes Texten wortwörtlich knapp daneben – und gerade deshalb ist fast jede Kolumne ein Volltreffer. Die 50 besten erscheinen nun in einem von Gabi Berüter gestalteten und von Ruedi Widmer illustrierten Buch. Buch? Eigentlich ist es eher ein Fanzine – wohl das erste mit einem wirklich schönen Layout.
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SonntagsZeitung, 5. April 2009
“Was Frauen gefällt: Pascal Claudes Fussballkolumnen. Jetzt in Buchform. Pascal Claude (…) setzt seit zwei Jahren den Standard in Sachen, wie man Fussball auch noch sehen kann: als gesellschaftliches und amüsantes Thema.”
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Blog “Zum runden Leder”, 3. April 2009
“Der Fussballsachverständige Pascal Claude verfasste zwischen 2006 und 2008 zahlreiche fussballrelevante Kolumnen für die Wochenzeitung (WOZ). Eine Auswahl der besten Texte erscheint nun in Buchform. Die Kulturabteilung des kurzweiligen Fachforums «Zum Runden Leder» ist bekanntlich mit Lob für kulturelle Erzeugnisse höchst sparsam. Im vorliegenden Fall ist Zurückhaltung indes Fehl am Platz.
Diese Texte, geschätztes Publikum, gehören zum Besten, was in diesem Land – mehr noch: was in der Zunge Beckenbauers und Netzers jemals zum Thema Fussball geschrieben worden ist. Herr Claude setzt dort an, wo der normale Sportjournalist aufhört, er geht – in der Manier eines John Terry – dorthin, wo es weh tut. Und er tut das mit stilistischer Brillanz, mit unbestechlichem Augenmass und mit feiner Ironie.
Die Kolumnen alternieren zwischen bissig-kritischen (und stets vollkommen berechtigten) Überlegungen zu den Begleiterscheinungen des modernen Fussballs und stimmungs- und liebevollen Reportagen und Berichten aus fernen oder weniger fernen Stadien. Und am Ende werden Sie die zu Unrecht geschmähte Firma Panini aus Modena lieben. Unter anderem.
Alles in allem ein äusserst wunderbares Buch. Es ist uns im Prinzip egal, wem Sie es zu welcher Gelegenheit schenken, Hauptsache, Sie kaufen es gleich mehrmals.”
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Netzzeitung “Onlinequer”, 31. März 2009
“Ein Genuss auch für NichtfussballerInnen.”
AGENDA 2009:
Lesungen mit Musik ab Fussballschallplatte gab gibt es an folgenden Orten:
06. April 19.30 Uhr, Buchhandlung am Helvetiaplatz, Zürich
07. April 18.30 Uhr, Bombay Bar, Zürich
08. April 20 Uhr, Grabenhalle, St. Gallen (“Stadion trifft Stadt”)
23. April 20 Uhr, Zone 5, Bundesplatz, Luzern
13. Mai 20 Uhr, Libero-Bar, Stadion Schützenwiese, Winterthur
26. Mai 20 Uhr, Halbzeit, Beundenfeldstr. 13, Bern
10. Juni 20 Uhr, Schmalspurbar, Chur
TBA, Gasthaus Grünenwald, Engelberg
Wer gerne bei sich eine Lesung veranstalten möchte, melde sich bitte per Mail.

