Archive for the ‘YB’ Category

Rrregelkonformes Dokument

Monday, November 7th, 2011

Zur allgemeinen Montagslaunestimulierung ein Blick auf die runden Kollegen vom Leder, womit wir für diese Woche bereits genug gekalauert hätten. Schauen Sie sich an, wie man sich in Bern City Meisterchancen verbürgen lässt. Und dann fügen Sie das Leder endlich in Ihre Lesezeichenleiste, wenn das noch nicht geschehen ist.

Wenn Schwulsein normal wäre …

Tuesday, September 20th, 2011

… bräuchte es keine schwul-lesbischen Fanklubs. Wer sich regelmässig in Stadien aufhält, weiss aber: Schwulsein ist dort noch nicht wirklich als normal angekommen. Im Gegenteil: “Schwul” fristet beim Fussball viel mehr ein Dasein als Schimpfwort. Darüber und über mehr noch spricht der hier auch schon erwähnte Perikles Monioudis für die NZZ-online mit den Letzi Junxx. Hier. Und wer sich fragt, wo das denn hinführen soll mit solchen Fanklubs, ob dann plötzlich alle mit Blutgruppe 0- auch irgendwann zusammen hinter einem Transparent stehen: vielleicht. Hängt davon ab, was der Rest in Zukunft brüllt.

Phase 4

Wednesday, August 3rd, 2011

Christian Gross: Wenn’s jetzt nur aufwärts geht …

Friday, July 15th, 2011

Zum Saisonstart …:

Christian Gross, 1979aus Sport, 31.1.1979

Die Artikel im Artikel

Monday, May 23rd, 2011

Heute Montag war ein prächtiger Tag für alle, die es ein bisschen mit den Begleitern von Schweizer Fussballklubs haben. Also mit den grammatischen. Nehmen wir die NZZ auf Seite 30, unter dem Titel “YB und Sitten in der Europa League”:

Sollte Sitten den Cupfinal gegen Xamax gewinnen (…), könnte der Thun oder Luzern nachrücken.

Der Thun! Hau den Lukas, das ist doch wirklich mal was Neues! Feminin hab ich ja schon gehört (“Die Thun was”), aber der Thun? Riecht ein bisschen nach Dosenfisch, aber liest sich vorzüglich. Wenn einem nicht noch ein verlorenes “n” in der Gurgel hängen bleiben täte. Nun denn: Es ist aber noch nicht alles. Im selben Artikel:

St. Gallen wird auswärts gegen die YB antreten.

Einverstanden, hatten wir schon einmal. Ist aber immer wieder schön. Vor allem gespiegelt an folgendem Satz aus dem online-Tages-Anzeiger:

Kurz bevor es zu den jeweiligen Spielen ging, erfuhren wir noch, dass Ueli Maurer seit 50 Jahren mit dem YB mitleidet und hofft, dass YB in der kommenden Saison näher an der Spitze ist.

So geht das! Ein ganz normaler Montag, aber es werden uns nahezu alle gelb-schwarzen Varianten geboten: die YB, der YB, YB. Und mit Christian Gross wird sicherlich jene Versachlichung die Hauptstadt erreichen, die das YB so dringend nötig hat. Dann hätten wir das Kleeblatt der fussballgrammatischen Glückseligkeit.

Wenn Ihnen das jetzt aber alles langsam aber sicher zu wirr wird, dann lassen Sie sich sagen: beim Belgier, da kommt dann wirklich gar niemand mehr draus – danke an Herrn F., den Schreyhals vom Rhein, für den Hinweis.

Erstaunliche neue Töne

Tuesday, March 8th, 2011

YB distanziert sich – auch von der Gewalt der Polizei:

Zahlreiche Gespräche nach den Vorfällen vom Sonntag lassen den Schluss zu, dass die Sondereinheit der Zürcher Stadtpolizei mit einem unverhältnismässigen Einsatz eine Situation herbeiführte, die eine Eskalation zur Folge hatte.

Ohne zu wissen, was nun tatsächlich genau vorgefallen ist, beruhigt es doch, sich nicht mehr allein auf Polizeicommuniqués und SDA-Meldungen verlassen zu müssen. Ein dickes Lob deshalb auch an die Arbeit der beiden YB-Dachverbände. Woran sich der leise Wandel ebenfalls ablesen lässt: Bildlegenden auf tagi.ch haben auch schon anders geklungen (Bild vom 7.3.11):

Was macht Phonak …

Monday, February 21st, 2011

… an der Rüstungsmesse in Abu Dhabi? Das fragt sich mein Freund, der YB-Fan. Antworten gab heute Morgen auf Radio DRS ein Phonak-Sprecher. Oder: Antworten versuchte heute Morgen ein Phonak-Sprecher zu geben.

Aus dem Archiv

Saturday, August 21st, 2010

Es gibt in der YB-Gemeinde ja beileibe nicht nur Freundinnen und Freunde der 3. Phase, der Einwechslung Kaenzigs anstelle von Niedermaier. Im Gegenteil. Es soll Leute geben, die seither mit “Ilja des problèmes”-Shirts an die Spiele gehen. Ohne hier in Berner Machtspiele eingreifen zu wollen, möchte ich doch ein – im Fall authentisches – Dokument präsentieren, das ein bisschen beweist, wie vorausschauend Herr Kaenzig schon vor 13 Jahren war, als “Transfer-Koordinator” von GC. Er war Abonnent Nummer 3 des Fanzines und damit Entdecker erster Stunde von “Knapp daneben”, einem BRAND, dem in der Zwischenzeit immerhin dieser hochprofessionelle Blog entsprungen ist, den zu lesen SIE sich ja offenbar nicht zu schade sind. Also geben Sie Herrn Kaenzig die Chance, die er verdient. Auch wenn er, ich muss es in dieser Deutlichkeit sagen, sein Abo damals nie bezahlt hat. Es wären fünfzehn Franken gewesen.

Und à propos Fanzines: Einige wenige der 14 erschienenen Knapp-daneben-Ausgaben sind noch erhältlich (für Herrn Kaenzig aber nur gegen Vorauskasse). Details hier nebenan bei den SEITEN unter “Knapp daneben Fanzines“.

Schnelle Hoppers

Wednesday, April 14th, 2010

Das Klischee des langsamen Berners kennen wir alle. Und das des hektischen Zürchers auch. Schön, wenn beide gepflegt werden wie im Spielbericht des gestrigen Spiels der Young Boys bei den Grasshoppers.

Und auch Marc Schneider, der fast ein Eigentor erzielt hätte stellte klar: „Die Grasshoppers waren immer einen Schritt schnelle

Und schon waren sie wieder weg. Das R schaffte es nicht mal bis zum Mikrofon.

Die YB

Friday, February 5th, 2010

Die Maskulinierung des Kürzels GC in der NZZ ist ja bekannt, und wir haben uns alle daran gewöhnt, dass dem GC das Geld fehlt. Neu ist jetzt aber die Einführung der pluralisierten verkürzten Young Boys mit dem heutigen Tag, im Interview mit Hansruedi Hasler:

Sie stehen aber auch national im Wettbewerb. Aus welchen Gründen soll ein Junger statt zu den YB, zum FC Basel oder zum FCZ eben zum GC gehen?

Wie ernst sie es meinen bei der alten Dame, ist aber offen. Denn gleich nebenan, im Artikel zu den Berner Meisterchancen, ist YB einfach YB:

Schiesst Doumbia vor seinem Wegzug YB zum Titel?