Archive for the ‘Allgemein’ Category

Einfaches Rätsel

Thursday, December 15th, 2011

Was ist das?

Er malte, er sang, er spielte, er rauchte, er trank und er las

Monday, December 5th, 2011

Socrates, 19.2.1954 – 4.12.2011

Gutes Geschäft

Friday, December 2nd, 2011

 

Flachpass Sonderedition: noch 5, nein 1 übrig

Thursday, December 1st, 2011

Die auf 29 limitierte Sonderedition des Flachpass-Buches mit eingeschweisstem Wimpel aus der Bar, signiertem Programm und Letzigrund-Postkarte erfreut sich grosser Nachfrage: Nur noch 5 4 3 2 1 Bücher sind Buch ist übrig, 1 Nef, 1 Keller, 1 Taini und 2 1 Yasar. Wer noch will: Hier gehts lang.

Fiorentina, Playstation, Sanaa

Thursday, December 1st, 2011

Auf altravita.com befasst sich Kai Tippmann mit einem Text eines Fiorentina-Tifoso auf dodicesimouomo.net. Tippmann übersetzt den Beitrag “A noi ci ha rovinato la playstation” mit “Die Playstation hat uns versaut!” Sich der Gefahr des Kulturpessimismus bewusst, beklagen beide, Autor und übersetzender Blogger, die Verschiebung der Fan-Sozialisation weg von realer, lokal verankerter Fussballbegeisterung hin zu einer virtuellen, von jedem regionalen Bezug lösgelösten (Be)Siegermentalität:

Oggi i bambini tifano per il Real o il Barcellona anche se nascono a Novoli o al Girone, le magliette di Rooney sono più di moda di quelle di Natali, la tua squadra è degna di moda solo se ha un “palmares” invidiabile.

Gestern fand ich in der NZZ folgendes Bild zu einem Artikel über Jemens Zukunft mit oder eben ohne Präsident Saleh: Allein in der ersten Reihe der Saleh-kritischen Demonstranten finden sich 4 Trikots von Real Madrid.

Was darf man daneben noch tun?

Wednesday, November 30th, 2011

An dieser Stelle wurde auch schon darauf hingewiesen, etwas umständlich zwar und auch mit einem absolut peinlichen und durch nichts zu rechtfertigenden Fehler versehen, zumindest ging es aber in diese Richtung. Doch so ausführlich und deutlich wie Trainer Baade kriegt das natürlich niemand hin. Die Rede ist vom lauten Nachdenken über die Frage, ob Sportjournalismus Journalismus sei oder PR und ob man in diesem Geschäft bestehen kann ohne ein Zuviel an Nähe zum Gegenstand. Unbedingt auch die zum Teil sehr guten Kommentare lesen.

Ich stelle mir die Frage übrigens auch. Und zwar ernsthaft. Ich schreibe hier (unbezahlt) und manchmal in Zeitungen (gegen Honorar) zum Beispiel über Fan-Themen, mache aber gleichzeitig Lesungen und Vorträge mit Fussballschallplatten, unter anderem in einschlägigen Fanlokalen. In aller Regel ohne Honorar, manchmal mit Kollekte, aber Freibier kriege ich immer. Ist das zulässig? Oder zu lässig?

Trainer Baade schreibt am Schluss:

Insbesondere in die schattigen Eckchen sollte man etwas genauer hinsehen. Das aber kann ein korrumpierter Biografie-Vorsteller oder -Vorstellerin nicht mehr glaubhaft leisten. Er oder sie ist Teil der Show.

Das ist eigentlich relativ deutlich.

Das Schweigen der Blickblätter

Friday, November 25th, 2011

Seit Tagen berichtet der Tages-Anzeiger/Newsnet scheibchenweise über einen 25-jährigen Schiedsrichter und Juniorentrainer aus dem Raum Zürich, der sich eine Gang aus Minderjährigen zusammenstellte und mit dieser andere Kinder und Jugendliche bedrohte, erpresste und zum Teil brutal zusammenschlug. Wie den Texten zu entnehmen ist, stammt der Mann “aus einer bekannten Fussballerfamilie”. Sein Vater sei Profispieler gewesen und habe 2010 eine hohe Funktion in einem Super-League-Verein verloren.

Es muss bei all diesen Angaben nicht hauptberuflicher Journalist sein, wer herausfinden möchte, um welche Familie es sich hier handelt. Umso erstaunlicher deshalb das Schweigen der Ringier-Blätter. War man im Zusammenhang mit dem vermeintlichen “Petardentrottel” von Rom eben noch als Hüter des sauberen Fussballs unterwegs, scheint die Gang-Story auf der Blick-Redaktion Tabu. Warum? Sie hat schliesslich alle Ingredienzen einer wunderbaren Boulevardgeschichte: berühmter Vater, missratener Sohn, Gewalt, Drohung, Erpressung, Fussball, minderjährige Opfer. Aber offenbar gibt es bei Ringier geeignete und weniger geeignete Zielpersonen für Kampagnen.

Wir erinnern uns: Dem Vater des beim Petardenvorfall schwer Verletzten, einem Schulpsychologen, wurde erzieherisches Versagen unterstellt, ohne dass bis heute klar ist, inwieweit den Sohn für die Explosion und die erlittene Verletzung eine Schuld trifft. Der Blick nannte Vorname und Wohnort des Sohnes, zeigte ein Bild des Hauses, nannte und verlinkte die Automarke der Eltern (weil es immer gut ist, mit Skandalen und Verletzten noch etwas Werbegeld zu generieren?), rief am Arbeitsplatz des Sohnes an. Den Vater jenes 25-Jährigen Gang-Führers, der u.a. Filme der Misshandlungen in Umlauf brachte, lässt man in Ruhe. Wie sagte doch eben noch der Blick-Sportchef: “Wir bleiben unserer Linie treu.” Fürwahr, so siehts aus.

Unters Bäumchen!

Friday, November 18th, 2011

000_shop_rw1Aus Gründen der Befangenheit hier eine nicht nur fussball-, sondern komplett sportfremde Geschenkempfehlung für alle mit Enkel-, Götti- oder sonstigen Kindern ab ungefähr 3 Jahren: die zwei Hörspiele “Robibär und Schufelwilli”. In gewissen Kreisen bereits gefürchtete Klassiker, passen die zwei Geschichten gut in die Luft jedes Kinderzimmers. Das findet auch die “Vereinigung zur Förderung Schweizer Jugendkultur”, die die beiden Folgen des Hörspiels soeben mit dem “Goldige Chrönli 2011” ausgezeichnet hat und ihnen das Prädikat “Besonders empfohlen” verleiht.

Beide Hörspiele (“Robibär und Schufelwilli” sowie “Robibär und Schufelwilli gönd i d’Bergä”) sind als Kassette und CD erhältlich (17.- bzw. 20.- inkl. Porto). Zu bestellen über www.crictor.ch

Ingo macht sie nass

Monday, November 7th, 2011

Ein, zwei Sätzchen zum Thurgauer Derby vielleicht noch, ein, zwei Sprechblasen, bitte sehr. Es hat statt- und den richtigen Sieger gefunden, vor 850 Zuschauern. Zwei zu eins! Nach null-zu-eins-Rückstand! Und der Javier Belda kratzt einen Penalty. Ein sehr gutes Spiel an einem sehr guten Nachmittag. Der FCK eine Macht. Und Ingo Backert, die weissen Hosen knapp unter der Brust, entscheidet das Spiel vom Punkt aus. Und dann: Was für ein Jubel! Die Krönung aber nach Schlusspfiff: Die Spieler des FCF laufen aus, schön gemächlich, rund ums Feld. Sie kommen immer näher. Plötzlich merken auch sie: Sie kommen immer näher. Also drehen sie ab, auf Höhe Mittellinie. Die Nummer 8, L. M. aus F., dreht sich noch einmal zur Whiskykurve und zeigt zwei Mittelfinger (er hätte auch drei oder vier gezeigt, aber er hatte nur zwei dabei). Jubel und Getöse in der Kurve. Das stimuliert L. M. sehr. Im Auslaufen zieht er sich die Hose runter und hält uns den A…. entgegen (manchmal lesen hier Leute mit @admin.ch-Adressen mit, ich wills mir aber mit Bundesbern nicht verscherzen, deshalb anständige Sprache). Grenzenloser Jubel, L. M. wird belohnt für seinen Mut (von den Männern) und für seinen A…. (von den Frauen). Der FCF dreht eine zweite Auslaufrunde, wieder kommen sie näher, wieder drehen sie ab, wieder zeigt L. M. die Finger, wieder Hose runter. Brilliant fucking Amateurliga Purgatory! Jetzt ist Winterpause, der FCK 1905 Tabellenführer mit Polster, der Grillmeister hat ein paar Monate Zeit, seine Currywurstsauce aufzufüllen und ich verschenke ein von Badoux gestaltetes FCK-Matchprogramm – das schönste der Schweiz und brandneu – an die Erste oder den Ersten, die oder der behauptet es zu wollen: knappdaneben {at} gmail.com

Samstag 16 Uhr: Thurgauer Derby!

Friday, November 4th, 2011

Ein Veranstaltungshinweis: Morgen Samstag findet auf dem Hafenareal, der Heimat des FC Kreuzlingen 1905, das Thurgauer Derby und 2. Liga-Interregional-Spitzenspiel zwischen dem FCK (Erster) und dem grossen Rivalen und einstigen B-Ligisten FC Frauenfeld (Dritter) statt. Ein Besuch lohnt sich garantiert, wegen des neuen Matchprogramms von Badoux, der Currywurst, des Klubheims und überhaupt.