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	<title>Knapp daneben &#187; Stadien</title>
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	<description>Fussball und Alltag</description>
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		<title>Sozialverträgliche Stadionbauten</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 19:22:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem schönen Medellin, Kolumbien, schickt uns Leser F. dieses Bildzeugnis einer ausgesprochen grosszügigen Spielstätte, dem Parque Estadio. Grosszügig, weil die Hintertortribüne extra nur zur Hälfte hochgezogen wurde, damit die Anwohner in den Wohnblocks dahinter ihre Gratissicht aufs Spielgeschehen nicht verlieren. Wie F. berichtet, wurde das Stadion nach der Ära Pablo E. (el patròn) neu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0342.jpeg"><img class="alignright  wp-image-4741" title="DSC_0342" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0342-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a>Aus dem schönen Medellin, Kolumbien, schickt uns Leser F. dieses Bildzeugnis einer ausgesprochen grosszügigen Spielstätte, dem Parque Estadio. Grosszügig, weil die Hintertortribüne extra nur zur Hälfte hochgezogen wurde, damit die Anwohner in den Wohnblocks dahinter ihre Gratissicht aufs Spielgeschehen nicht verlieren.</p>
<p>Wie F. berichtet, wurde das Stadion nach der Ära Pablo E. (el patròn) neu gebaut, weil das alte Stadion des FC Envigado von ebendiesem Herrn finanziert worden war.</p>
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		<title>Stadionpostkarten von Knapp daneben</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 07:27:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch diesen Herbst sehr beliebt: Die Knapp-daneben-Stadionpostkarten-Edition! Leisten Sie sich für sehr wenig Geld eine Reise in die Vergangenheit, kaufen Sie Postkarten von Knapp daneben. Alles Wissenswerte hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch diesen Herbst sehr beliebt: Die Knapp-daneben-Stadionpostkarten-Edition! Leisten Sie sich für sehr wenig Geld eine Reise in die Vergangenheit, kaufen Sie Postkarten von Knapp daneben. Alles Wissenswerte <a href="http://knappdaneben.net/stadionpostkarten-kd-edition/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/01/Stadionpostkarten_Kd-300x115.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3219" title="Stadionpostkarten_Kd-300x115" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/01/Stadionpostkarten_Kd-300x115.jpg" alt="" width="300" height="115" /></a></p>
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		<title>Wo steht das?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:52:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch Leser Bout du Monde war, was bei diesem Namen nicht überrascht, ein bisschen unterwegs und hat uns dieses Bild geschickt. Mit der Aufforderung an die geneigte Stammleserinnen- und leserschaft, doch bitte herauszufinden, wo ungefähr dieses Stadion steht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Leser Bout du Monde war, was bei diesem Namen nicht überrascht, ein bisschen unterwegs und hat uns dieses Bild geschickt. Mit der Aufforderung an die geneigte Stammleserinnen- und leserschaft, doch bitte herauszufinden, wo ungefähr dieses Stadion steht.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/08/Stadionfrage.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4150" title="Stadionfrage" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/08/Stadionfrage-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Licht an (3): Trnava</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 10:00:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/trnava.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4045" title="trnava" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/trnava-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Wie im Alpstein</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 06:58:09 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Stadien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern hab ich im ehemaligen Hauptquartier des Knapp-daneben-Imperiums und nach wie vor sehr schönen Laden SPOOKY SOUND an der Zweierstrasse 56 in Zürich 4 diese Postkarte erworben, die am 17. Mai 1977 von Marseille nach Zürich geschickt worden war. Ruedi schreibt: Meine Lieben, am Montagmittag kamen wir in Sormion an, nachdem wir auf einem Autobahnparkplatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/OM.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3975" title="OM" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/OM-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a></p>
<p>Vorgestern hab ich im ehemaligen Hauptquartier des Knapp-daneben-Imperiums und nach wie vor sehr schönen Laden SPOOKY SOUND an der Zweierstrasse 56 in Zürich 4 diese Postkarte erworben, die am 17. Mai 1977 von Marseille nach Zürich geschickt worden war. Ruedi schreibt:</p>
<blockquote><p>Meine Lieben, am Montagmittag kamen wir in Sormion an, nachdem wir auf einem Autobahnparkplatz übernachtet haben. Wir erwarten heute Peter und Markus. Das Wetter ist nicht schön aber auch nicht schlecht. Der Fels ist oft brüchig und die Routen sind relativ kurz (ca. 2-3 Seillängen). Das Gebiet ist en wenig öde aber am Meer sehr eindrucksvoll, es erinnert manchmal an den Alpstein. Morgen oder am Freitag gehe ich Marseille anschauen, an den übrigen Tagen klettern wir.</p></blockquote>
<p>Was lernen wir daraus? Wer schon lange einmal OM-PSG schauen wollte, kann sich fast genau so gut Urnäsch-Gais gönnen. Kommt günstiger.</p>
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		<title>Licht an (1): Oberhausen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 21:21:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/DSC02073.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3966" title="DSC02073" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/DSC02073-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Die guten Menschen von Glencore</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 21:08:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir können wirklich froh sein, denn: &#8220;Ich sagte einem Bundesrat, der sich um die Preisentwicklung bei den Rohwaren Sorge machte, dass er beruhigt sein könne, Glencore ist da und hat die Kapazitäten.&#8221; Uff! Glencore-Konzernchef Ivan Glasenberg, der Heiland des Rohstoffhandels, spricht so in einem langen Interview mit der NZZ am 30. Juni 2011. Er sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir können wirklich froh sein, denn: &#8220;Ich sagte einem Bundesrat, der sich um die Preisentwicklung bei den Rohwaren Sorge machte, dass er beruhigt sein könne, Glencore ist da und hat die Kapazitäten.&#8221; Uff!</p>
<p><a href="http://www.faz.net/artikel/C30563/der-rohstoffhaendler-glencore-arbeitet-am-rand-der-legalitaet-30362454.html" target="_blank">Glencore</a>-Konzernchef Ivan Glasenberg, der Heiland des Rohstoffhandels, spricht so in einem langen Interview mit der NZZ am 30. Juni 2011. Er sagt auch noch anderes: &#8220;In Kongo bauten wir ein Fussballstadion und Spitäler für unsere Mitarbeiter und die lokale Bevölkerung (&#8230;). Wir tun zum Teil das, was die Regierung nicht in der Lage ist, ihrer Bevölkerung zu geben.&#8221; Oh Gnade! Geheiligt werde dein Geist.</p>
<p>Es ist nun leider nicht so einfach. Was dem NZZ-Journalisten als kritischer Einwand leider nicht über die Lippen wollte, holte Antonio Hautle, Direktor des <a href="http://www.fastenopfer.ch/sites/home/index.html?lang2=de" target="_blank">Fastenopfers</a>, kurz darauf in einem Leserbrief nach: &#8220;Glencore baut Schulen, Spitäler und Fussballstadien für die Angestellten und die lokale Bevölkerung, da die Regierungen dazu nicht in der Lage seien. Wie eine Studie von Fastenopfer und Brot für alle gezeigt hat, basiert der &#8216;Erfolg&#8217; des Systems Glencore wesentlich darauf, in den Rohstoffabbau-Ländern wie Kongo-Kinshasa oder Sambia die Gewinne mittels Transferzahlungen zu minimieren, um vor Ort möglichst wenig Steuern bezahlen zu müssen. Genau diese Steuererträge fehlen den Regierungen, um ihrer Bevölkerung grundlegende Dienstleistungen im Gesundheits- und Bildungsbereich bereitstellen zu können.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Fein gestaltete Erlebnis-Gastronomie&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 14:59:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für alle Freundinnen und Freunde des FC Zürich, die seit heute keine Tabelle mehr lesen mögen, bietet sich eine hervorragende Alternative. Und auch an alle andern &#8220;mit einer Schwäche für schöne Printprodukte mit Fussballbezug ergeht eine klare Kaufempfehlung&#8221;, wie die praktisch unbestechlichen Kollegen vom Runden Leder schreiben. Die Rede ist von einem &#8220;fein gestalteten Werk&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/05/13_flachpass103.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3790" title="13_flachpass103" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/05/13_flachpass103-300x168.jpg" alt="" width="180" height="101" /></a>Für alle Freundinnen und Freunde des FC Zürich, die seit heute keine Tabelle mehr lesen mögen, bietet sich eine hervorragende Alternative. Und auch an alle andern &#8220;mit einer Schwäche für schöne Printprodukte mit Fussballbezug ergeht eine klare Kaufempfehlung&#8221;, wie die praktisch unbestechlichen Kollegen vom <a href="http://newsnetz-blog.ch/zumrundenleder/blog/2011/05/09/flachpass/" target="_blank">Runden Leder</a> schreiben. Die Rede ist von einem &#8220;fein gestalteten Werk&#8221;, das &#8220;im Idealfall zur Blaupause eines neuen Fanlokals&#8221; im zu bauenden Stadion Zürich werden wird (<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Eine-Stadt-ein-Verein-eine-Bar-/story/24043474" target="_blank">Tages-Anzeiger</a>):</p>
<p>Flachpass &#8211; Die Bar im Letzigrund (von Fischer, Pepe, Steffen, Claude)</p>
<p>Das recht dicke und trotzdem nicht teure Buch (&#8220;ein Göttibatzen&#8221;, laut FCZ-Forum) mit <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/sehnsucht_nach_dem_grossen_wurf_1.10580138.html" target="_blank">aufschlussreichen langen</a> Texten (zur Stadionlandschaft Schweiz, zur Fussball-Gastronomie, zur Sicherheitsdebatte) und haufenweise kurzen (zum Intimleben des FCZ in den Jahren 2002 bis 2006) gibt es über <a href="http://www.flachpass.ch/" target="_blank">diese Homepage</a> (wo auch drin geblättert werden kann) oder direkt bei <strong>flachpassbuch (at) gmail.com</strong></p>
<p>Das Buch, das laut Zürich-West &#8220;der Hochblüte der Letzigrund-Erlebnis-Gastronomie würdig huldigt&#8221;, eignet sich als Bett- ebenso wie als WC-Lektüre und auch sehr gut als Geschenk. Wo sich doch sogar <a href="http://www.halbzeit.ch/news/325" target="_blank">ausgewiesene YB-Fans</a> darin wiedererkennen.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/05/13_flachpass16.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3788" title="13_flachpass16" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/05/13_flachpass16-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Moral, Heuchelei, Lohn, Kunst, Architektur</title>
		<link>http://knappdaneben.net/2011/05/moral-heuchelei-lohn-kunst-architektur/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 12:07:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im neuen NZZ-Folio, das heute im Briefkasten lag, sagt Benjamin Huggel: Ich halte die Diskussion für heuchlerisch, ob 15 oder 20 Millionen Franken Jahreslohn für Ronaldo oder Messi pervers sind. Könnte man ethische oder moralische Massstäbe anlegen, wäre etwa die Arbeit einer Pflegerin viel mehr wert. Aber der Massstab ist der Markt. So. Haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuen NZZ-Folio, das heute im Briefkasten lag, sagt Benjamin Huggel:</p>
<blockquote><p>Ich halte die Diskussion für heuchlerisch, ob 15 oder 20 Millionen Franken Jahreslohn für Ronaldo oder Messi pervers sind. Könnte man ethische oder moralische Massstäbe anlegen, wäre etwa die Arbeit einer Pflegerin viel mehr wert. Aber der Massstab ist der Markt.</p></blockquote>
<p>So. Haben wir wieder etwas gelernt. Wäre vielleicht auch schwierig, als Spieler, der Woche für Woche ein Novartis-Trikot trägt, zu sagen:</p>
<blockquote><p>Jahreslöhne von 15 oder 20 Millionen Franken werfen schon ethische oder moralische Fragen auf. Soll der Markt allein entscheiden, wie eine Pflegerin für ihre Arbeit entlöhnt wird und wie ein Fussballer oder ein Manager?</p></blockquote>
<p>Einen anderen interessanten Satz las ich am Samstag im &#8220;Magazin&#8221;. Max Küng fragt sich dort in seiner Kolumne, wo eigentlich Ai Weiwei steckt und ob die Geschichte um den verschleppten chinesischen Künstler auch mitgemeint ist, wenn China als spannende Tourismusdestination angepriesen wird. Küngs Kolumnenkollege Thomas Held, der circa wöchentlich den Schweizer Fortschrittskritischen die Innovationskraft Chinas um die Ohren haut, würde sagen: Ja! Die Länder stehen im internationalen Wettbewerb! Es mag ja schön und gut sein, wenn Künstler ihre Heimat kritisch hinterfragen, aber wer weiter kommen will, kann sich diese Art von Zersetzung nicht mehr leisten. Schauen Sie nach China! Für jeden Verschleppten wird dort ein Wolkenkratzer hochgezogen, für jeden Dissidenten ein Dorf umgesiedelt. So geht&#8217;s in die Zukunft! Und weg wären die Künstler (ausser Andreas Thiel).</p>
<p>Wo ist eigentlich Ai Weiwei? Was ich mich frage: ob sich Herzog &amp; de Meuron das auch fragen. Ai Weiwei hat ihnen ja recht geholfen auf dem Weg zum Olympiastadion, dem Vogelnest, das &#8220;eine radikale Freiheit ausdrückt&#8221; (Jacques Herzog, NZZ, 7. Juni 2008). Ja, mit dem lustigen Ai Weiwei haben Herzog &amp; de Meuron unter anderem lustige Türme aus Weingläsern gebaut. Man kann es nachsehen in einem Film über ihre Arbeit am Stadion (Herzog: &#8220;Es ist eine begehbare Skulptur in der Art des Eiffelturms.&#8221;). Wo ist Ai Weiwei? Darf man in einem Land bauen, das seine Künstler, nachdem sie europäische Architekten nützlich beraten haben, verschwinden lässt unter Nennung dubioser Gründe? Man darf. Sagt Herzog:</p>
<blockquote><p>&#8220;Man kann sagen, in einem Land, das nicht unsere gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder moralischen Standards hat, engagiere ich mich nicht. Dann könnte man aber an vielen Orten nicht bauen, im Grunde nicht einmal im Amerika der Bush-Administration.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und noch etwas gelernt &#8211; sagenhaft! Das ist eigentlich fast noch besser als &#8220;Wenn wir es nicht gemacht hätten, hätte es ein anderer gemacht.&#8221; Herzogs Vergleich ist ohnehin gut, denn im Amerika der Bush-Administration haben Herzog &amp; de Meuron ja auch gebaut. Aber eben: Wo ist Ai Weiwei? Das würde ich auch gerne fragen, aber leider kann man keine ethischen oder moralischen Massstäbe anlegen. Leider, leider, leider.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bogen-Schützen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 12:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Winterthur]]></category>

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		<description><![CDATA[Leser Jan weist uns freundlicherweise auf den von ihm entworfenen Bastelbogen &#8220;Schützenwiese&#8221; hin, mit dem sich zu befassen nicht nur Anhängerinnen und -hänger des FC Winterthur (dort ist der Bogen auch für 10.- zu beziehen) in grosse Freude versetzen dürfte. Fünf Jahre nach dem bereits halbwegs legendären Letzigrund-Bastelbogen sieht es danach aus, als ob die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leser Jan weist uns freundlicherweise auf den <a href="http://www.spacerobot.ch/" target="_blank">von ihm entworfenen Bastelbogen</a> &#8220;Schützenwiese&#8221; hin, mit dem sich zu befassen nicht nur Anhängerinnen und -hänger des FC Winterthur (<a href="http://www.fcwinterthur.ch/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1050:fanartikel-der-stadion-bastelbogen-ist-da&amp;catid=3&amp;Itemid=20" target="_blank">dort</a> ist der Bogen auch für 10.- zu beziehen) in grosse Freude versetzen dürfte. Fünf Jahre nach dem bereits halbwegs legendären Letzigrund-Bastelbogen sieht es danach aus, als ob die <a href="http://knappdaneben.net/stadionpostkarten-kd-edition/" target="_blank">Stadionlandschaft Schweiz</a> nun auch in 3D ihr würdiges Miniatur-Pendant erhielte. Wann werden wir das kleine Brügglifeld in Melide bestaunen dürfen?</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/03/bastel1.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3562" title="bastel1" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/03/bastel1-300x208.png" alt="" width="240" height="166" /></a><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/03/bastel4.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3563" title="bastel4" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/03/bastel4-300x213.png" alt="" width="240" height="170" /></a></p>
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