Archive for the ‘Spielerinnen/Spieler’ Category

Noch schnell 18 Zigaretten

Thursday, November 4th, 2010

Im sehr lesenswerten und abonnierwürdigen Magazin Zwölf ragt diesmal ein Interview mit dem Wahlwalliser Goran Obradovic heraus. Darin geht es, unter anderem, ums Rauchen. Interessant dabei ist einerseits Obradovics Erinnerung an das Rauchergrüppchen bei Servette Genf, dem auch Alex Frei angehört habe. Andererseits erstaunt, wie sich der Serbe seinen Konsum einteilt. “Pro Tag rauche ich ein Päckchen”, gibt er an. Angesprochen auf seine Vorbildfunktion als Mannschaftskapitän und Vater dreier Kinder, präzisiert er aber, er rauche weder vor seinen Mitspielern noch vor seinen Kindern.

Wenn man sich nun aber Goran Obradovics Tagesablauf so zusammenreimt und die zwei Zigaretten abzählt, die er nach eigenen Angaben gleich nach dem Aufstehen wegzieht, bleibt doch die Frage, wo er die restlichen 18 Zigaretten unterbringt. Sind die Kinder wach, geht es nicht. Vor, während und nach den Trainings auch nicht, und zu Mittag essen Fussballspieler ja auch oft mit ihresgleichen. Nach dem Nachmittagstraining helfe er den Kindern bei den Hausaufgaben, sagt Vater Goran, also auch kein Rauch. Dann gibts bald Nachtessen, Gutenachtlieder, so gegen halb neun sollten dann wohl alle drei schlafen. Dann, so muss man annehmen, bricht im Hause Obradovic allabendlich das Feuer aus, denn auch wenn Goran zwischendurch mal heimlich eine dazwischenschieben konnte, bleibt immer noch ein gutes Dutzend Zigaretten, das weg will bis zum Sandmännchen. Na dann! Sorgen brauchen wir uns nicht zu machen um ihn, denn das Rauchen, sagt Goran Obradovic, sei für ihn keine Sucht. “Es ist nur Genuss”.

Maradona ist Japanerin

Tuesday, October 5th, 2010

Zumindest sieht man das in Japan so. Fujihama allerseits.

Drei Franken

Tuesday, September 28th, 2010

“Was ist Ihnen ein Tor des FC Aarau wert?” Mein Bekannter Ernst hat sich das nicht gefragt, als er sich gestern aufs Brügglifeld begab. Er wollte einfach wieder einmal wissen, warum er Fussball mag. Und er wurde nicht enttäuscht. Obwohl sein Kumpel und nicht er die “Scharfe Kurve” ass, die Wurst mit hot Chili drin. “Was ist Ihnen ein Tor des FC Aarau wert?”, das wird man gefragt, wenn man das Matchprogramm auf Seite 12 aufschlägt. Hinter der Frage steckt eine Art Gönner-Trophy: Wer sich bereit erklärt, einen beliebigen Betrag (ab 2.-) pro Tor zu zahlen, das der FCA in dieser Saison erzielt, unterstützt den Verein und nimmt an einem Wettbewerb teil, wo es vom unterschriebenen Fussball bis zum iPad so ziemlich alles zu gewinnen gibt, was der Markt hergibt. Und wie Ernst so die Namen der bisherigen Spender durchging, stolperte er in der Abteilung “Fr. 3.- pro Tor” plötzlich auf ein prominentes Stirnband: Petar Alexandrov, Kölliken. Drei Franken! Drei Franken vom “Patriot, der mit den Bulgaren an der Weltmeisterschaft sogar die Bronzemedaille” gewonnen hat. Brügglifeld olé!

Ecco el torro

Wednesday, September 15th, 2010

In einem über alle Zweifel erhabenen Tauschgeschäft kam ich vor rund vier Monaten zu dieser Hose von Inter Mailand, die ich aber aus verschiedenen Gründen erst gestern am konspirativ vereinbarten Übergabeort abgeholt habe. Der Tauschpartner sagt, die Hose sei secondhand, das heisst: zuvor getragen von Christian Vieri himself. Was ich nach dem ersten Testtragen sagen kann: Sie fühlt sich original an. Und: In dem Spiel, in dem er die Hose getragen hat, ging Vieri nicht ans Limit. Kampfspuren sind keine auszumachen. Vielleicht aber ist dieses Material heutzutags auch einfach unsterblich.

Auf jeden Fall löst das natürlich sehr viel aus, so ein Tauschgeschäft. Zwischen mir und meinem Stuhl befindet sich nun also eine Hose, die Christian Vieri gehört hat. Er war ja doch einmal so etwas wie eine grosse Nummer, bevor er die 120-kg-Marke überschritten hatte. El Torro haben sie ihn in Spanien genannt, und den Namen hat er mit zurück nach Italien genommen. Darum haben die Fernsehkommentatoren dann auch immer “Ecco el torro” gerufen, wenn er an den Ball kam. Behauptete zumindest ein Bekannter von mir. El Torro. An ein Tor für Atlético erinnere ich mich: El Torro hatte an der Strafraumgrenze, auf Höhe Grundlinie, dem gegnerischen Torwart den Ball abgeluchst, und noch ehe der auf dem Rückweg in seinen Kasten war, hatte el Torro den Ball in die hohe weite Ecke gedreht. Ja, er war nämlich auch filigran, der Christian!

Was hat er wohl sonst noch alles gemacht in dieser Hose? So nach dem Spiel? Ich möchte nicht zu weit denken. Nur eines möchte ich wissen: Wie es kommt, dass auf der Hose eine 13 steht, wo doch Vieri bei Inter die 32 hatte? Hat er sich in der Kabine vergriffen?

Wo steht das?

Friday, August 20th, 2010

Und gleich noch ein schönes Urlaubsfoto unseres geschätzten Lesers aus Flurlingen. Er fragt: “Wo befindet sich dieses Stadion?” Und sagt: “Es lässt sich herauskombinieren.” In der Tat lässt sich das. Na?

Er steht im Tor

Friday, July 2nd, 2010

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Erschütternd

Saturday, May 8th, 2010

Fünf oder sechs Gehirnerschütterungen erlitt Tihinen während seiner Karriere, die erste vor über 20 Jahren, ganz genau erinnert er sich nicht mehr.

Die Satire-Zeitschrift NZZ heute Samstag zum Rücktritt des FCZ-Captains.

Alex F. feat. Strahlenmeer

Sunday, May 2nd, 2010

Es hat uns heute eine Videolink-Zusendung aus dem Raume Basel erreicht mit Bemerkungen zu Herrn Alex Frei, die wir hier gerne unterschlagen, denn: Schauen Sie sich einfach mal das hier an:

Interessante Bildwahl IV

Tuesday, March 30th, 2010

Vielen Dank dem Herrn aus dem Untergeschoss für den Hinweis. Tagi-online, unser Lieblingsportal für Schnellschüsse aller Art, hat den Herrn mittlerweile ersetzt.

dos_santos

Nearly 10 past Haffey

Friday, March 26th, 2010

07_frank_haffeyAm 15. April 1961 empfing England seinen Rivalen Schottland im Wembley und schickte ihn mit sagenhaften 9 zu 3 Toren wieder nach Hause in den Norden der Insel. Im Tor der Schotten stand damals Celtic-Hüter Frank Haffey. Irgendwann nach diesem denkwürdigen Spiel, in dessen Anschluss sich übergeschnappte Engländer und traumatisierte Schotten ordentlich die Meinung gesagt hatten, emigrierte Haffey nach Australien. Rund 40 Jahre später, um die Jahrtausendwende, traf er dort auf Denis Law, der 1961 an der Seite Haffeys gespielt hatte. Er komme bald wieder mal nach Schottland zurück, sagte Haffey zu Law. “Tu es nicht”, antwortete dieser, “es ist noch zu früh.”

Ob dies eine Anekdote ist oder bloss ein Witz, weiss ich nicht. Aber erzählt hat es Peter Shilton, und der hat es womöglich von Gordon Brown. Aber lesen Sie selbst, hier.