Archive for the ‘Spielerinnen/Spieler’ Category

Neues vom Informanten aus Medellín

Friday, January 20th, 2012

Ich meine, 4 der 6 identifizieren zu können. Und Sie, geschätzte Leserinnen und Leser?

 

 

Was macht eigentlich …

Sunday, January 15th, 2012

… Ivan Ergic? Er dichtet. Schlau wie eh und je. Siehe NZZ.

Carlos und Bulat

Thursday, July 28th, 2011

Für Xamax stellt sich schon bald ein Problem: In der Schweiz dürfen nur 25 Spieler lizenziert werden und davon müssen acht in der Schweiz ausgebildet worden sein. Gemäss football.ch hat Xamax zurzeit 16 ausländische und 6 Schweizer Spieler im Kader. Herr Bulat Tschagajew kann also nach meinen Berechnungen noch zwei Schweizer Spieler und einen Ausländer engagieren. Hier meine Wunschliste:

  1. Carlos Varela. Einer Rückkehr von Carlos steht eigentlich nichts mehr im Weg. Blick.ch sollte einfach unbedingt die Schlägerei zwischen ihm und Tschagajew filmen.
  2. Johan Vonlanthen. Gerüchterweise bei Osasuna untergekommen – ist aber nicht so sicher. Johan und Bulat könnten vor dem Spiel gemeinsam beten.
  3. Shabani Nonda. Ist erst 34 und war immerhin mal Torschützenkönig in der Schweiz. Würde vielleicht etwas Farbe ins Xamax Spiel bringen…

Halali, Monsieur Tschagajew!

“Ekelhafte Proleten”

Friday, June 17th, 2011

Fabian Lustenberger, 23, im “Fragebogen” des Tages-Anzeigers (11.6.11):

Wofür haben Sie kein Verständnis?

Für Proleten, die sich verstellen, nur um besser dazustehen, die mit einem dicken Auto vorfahren, sich das aber gar nicht leisten können. Als Fussballer in Berlin kommt man oft mit solchen Menschen in Kontakt. Ich finde es ekelhaft.

Fabian Lustenberger, 23, in der NZZ (16.6.11):

Ich habe gelernt, vor den Medien viel zu reden und wenig zu sagen. In der Bundesliga und in Medienstädten wie Berlin kann jede Aussage innert Kürze gegen dich ausgelegt werden.

Pierluigi Tami über Fabian Lustenberger, 23, in der NZZ (16.6.11):

Fabian ist ein Mann.

Zwei Füsschen

Friday, April 1st, 2011

Ist nicht so einfach, sich zu entscheiden, wenn man sich auferlegt, maximal circa ein Filmchen pro Woche raufzuladen. Über die Klinge springen und sich mit einem Link begnügen muss sich Herr Zidane, der auch im Alter noch gut imstande ist, Jüngere zu kränken. Aber er entschuldigt sich wenigstens artig hinterher. Filmchen der Woche gehört einem alten Bekannten, der hier auch schon zu Ehren kam, vor dem nun aber in spezieller Vertonung erneut in die Knie gegangen wird: Matthew Le Tissier. Die Hühnerhaut wächst sich bei mir geradezu zu Pocken aus in den 13 Sekunden zwischen Minute 2:27 und 2:40. Zuerst dieses Tor, das bei all diesen Toren doch noch einmal heraussticht, dann das Vernaschen der halben Liverpooler Abwehr, das an sich schon gross ist, noch grösser aber wird durch die zahlreichen applaudierenden Händepaare auf dem Kop. Wie schrieb Bill Shankly im Geleitwort zur LP “The Kop Choir”: “But if a team comes and plays well, they will be applauded almost as if they were the home team.”

Ab 18 (FSK)

Monday, March 7th, 2011

Wir alle kennen das: Es passiert etwas, wir hören davon, schreiben darüber, andere lesen es, erzählen es weiter, schreiben darüber, damit es wiederum andere sehen usw. Eine gewisse Verfälschung, meist in Form von Übertreibung, wird dabei in Kauf genommen. Was nun aber aus der Geschichte des Garderoben-Snipers Ashley Cole wurde, als sie dann endlich auch in Taiwan angekommen war, ist dann doch ein bisschen . . . Aber schauen Sie bitte selbst (und ohne Ihre Kinder):

La boum – die Fete

Friday, February 4th, 2011

Aus streng vertraulicher Quelle wurde uns heute Morgen diese stimmungsvolle Analog-Aufnahme zugespielt, datiert vom Oktober 1985, als man noch barfuss in die Halbschuhe durfte. Ohne Zweifel: Hier geht die Post ab.

Thuram, Wallraff, ein Sofa in Ungarn

Monday, January 31st, 2011

Letzte Woche habe ich auf Arte einem moderierten Gespräch zwischen Lilian Thuram und Günter Wallraff beigewohnt. Es ging um Rassismus und Erfahrungen. Wallraff, der als geschwärzter Weisser unter dem Namen Kwami auf Rassimuserkundung war, beanspruchte dabei die meiste Redezeit. Thuram, auf die “authentischen Erfahrungen” eines Farbigen im weissen Europa angesprochen, wirkte eher gelangweilt. “Wie ergeht es Ihren Kindern, Herr Thuram?” “Na gut, wissen Sie, meine Kinder leben unter ziemlich privilegierten Umständen.”

Am Wochenende las ich ein bisschen Zeitung. In der Samstagsausgabe der NZZ u.a. eine ganzseitige Reportage von Monika Bolliger über Ungarns Jugend, die offenbar in “politischer Resignation versinkt”. Lesenswert. Dazu eine Art Symbolbild: zwei junge Ungarn auf einem Sofabett vor einer Europakarte. Am Abend dann hiess die Lektüre “Die Elite der Unfähigen”, der zweite Teil von Miklos Gimes’ Erkundungen in seinem Heimatland im “Magazin”. Ebenfalls sehr lesenswert. Doch dann entdeckte ich auf einem der Fotos dasselbe Sofa und dieselbe Landkarte wie in der NZZ. Es ist dieselbe Wohnung junger Ungarn, wieder zeigt das Bild ein junges Paar, die Frau könnte gar die gleiche sein. Ich komme nicht recht draus. Das NZZ-Bild stammt von Martin Fejer für die Agentur Est&Ost, jenes im Magazin vom Hamburger Roderick Aichinger. Es waren also zwei verschiedene Fotografen in derselben Wohnung, um für westeuropäische Medien junge Ungarn zu fotografieren.

Was bedeutet das? Ist es bereits eine Folge des neuen ungarischen Mediengesetzes? “Sie wollen über ungarische Junge schreiben? Und Sie brauchen ein Bild? Wir haben hier eine Musterwohnung, die sehr studentisch-alternativ aussieht, halten Sie sich bitte an unsere Vorgaben.” Oder wie? Während die NZZ die abgebildeten Menschen wie erwähnt im Text nicht zitiert, sie also unbekannt bleiben, heissen die beiden bei Gimes Palma und Denes und reden. Und sagen, dass sie optimistisch blieben. Ich möchte das auch bleiben, bin aber etwas irritiert. Gerade bei den teils hervorragenden Auslandreportagen im Feuilleton und Auslandteil der NZZ gehe ich davon aus, dass alles mehr oder weniger stimmt so und redliche journalistische Arbeit dahinter steckt. Nun aber macht es den Eindruck, dass jede Spurensuche in Ungarns Nachwuchswelt am Ende in einer nicht näher definierten Wohnung endet. Macht man am Ende den Szegediner Gulasch doch auch ohne Sauerkraut?

Skandal: “Neuville verschiebt Spieler”

Wednesday, January 19th, 2011

Oliv(i)er Neuville wird laut tagesanzeiger.ch schwer belastet:

Der Vize-Weltmeister von 2002, so Sapina in seiner Vernehmung am 3. September 2010, soll bereit gewesen sein, Spieler seines damaligen Vereins Borussia Mönchengladbach zu verschieben.

Und es geht heiter weiter:

Gegenüber der Ermittlungskommission «Flankengott» gab Sapina an, sein Komplize Marijo habe einen türkischen Frund, der mit Oliver Neuville befreundet sei.

Dann ist Neuville dran mit Humor. Ein Zitat aus der Bild-Zeitung:

“Ich habe niemals gezockt, höchstens mal um 50 Euro.”

Aber auch beim online-Tagi hat man noch nicht genug:

Den Anstoss erhalten automatische der Platzwahl-Verlierer. Also ist eine Manipulation ausgeschlossen.

Wer jetzt automatische lachen musste, soll dran bleiben:

“Ich habe Oli schon damals als einen feinen und absolut integeren Menschen kennengelernt”, sagt Stiel. Er halte die Vorwürfe dieses dubiosen Wett-Paten als absoluten Schwachsinn.

Halten Sie das alles als zu wenig? Dann hat tagesanzeiger.ch im selben Beitrag auch noch Bildlegenden für Sie parat:

2002 wurde Neuville (r.) an der Weltmeisterschaft in Südkorea und Japan mit Deutschalnd unter dem damaligen Teamchef Rudi Völler Vize-Weltmeister.

Deutschlands Kaptän Michael Ballack küsst Oliver Neuville, der an der WM 2006 Gruppenspiel gegen Polen soeben den 1:0-Siegtreffer erzielt hatte.

Ballon de noir et blanc

Saturday, January 15th, 2011