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	<title>Knapp daneben &#187; Servette</title>
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	<description>Fussball und Alltag</description>
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		<title>Ist die Liga zu gross?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 16:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Also der hat kein Geld&#8221;, sagten sie, &#8220;der hat ganz sicher kein Geld.&#8221; Gegen Ende der Veranstaltung, es war vor zehn Tagen, dachten wir noch kurz laut über Servette nach, im Plenum. Ob es wirklich so arg steht um den &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/03/ist-die-liga-zu-gross/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Also der hat kein Geld&#8221;, sagten sie, &#8220;der hat ganz sicher kein Geld.&#8221; Gegen Ende der Veranstaltung, es war vor zehn Tagen, dachten wir noch kurz laut über Servette nach, im Plenum. Ob es wirklich so arg steht um den Klub oder ob der Herr Pishyar mit dem Hilfeschrei vielleicht einfach nur etwas Druck machen wollte, auf wen auch immer. Die drei Kollegen des österreichischen &#8220;ballesterer&#8221;-Fachmagazins, vertraut mit der jüngeren Geschichte von Admira Wacker, beendeten dann das kollektive Sinnieren schnell und unzimperlich, mit einem fast mitleidigen Lächeln: &#8220;Der Pishyar? Na der hat ganz sicher kein Geld.&#8221;</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/03/SFC1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4982" title="SFC" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/03/SFC1-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a>Die Liga steht vor einer möglichen Reduktion auf 8 Teams. <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Die-Chancen-fuer-eine-Achterliga-stehen-5050/story/18781445" target="_blank">50 zu 50</a> stünden die Chancen, sagt Liga-Präsident Schifferle. Doch eine Liga mit 8 Teams ist keine Perspektive. 10 sind schon wenig. 4 Begegnungen jedes Jahr, das nimmt den Derbys die Kraft und den Klassikern die Aura. Was ist denn, nebst all den Konkursen, noch passiert in den letzten Jahren?</p>
<p>Mit der Einführung der 10er-Liga und dem traurigen Etikett Super League verschärfte die SFL die Zulassungskriterien für die höchste Schweizer Profiliga. Das war ein verständlicher Schritt vor dem Hintergrund all der Miss- und Schattenwirtschaft, unter denen Vereine wie Lausanne, Sion, Servette, Lugano, Luzern oder Wil fast oder ganz eingebrochen waren. Die Auflagen für eine Lizenz sind streng, und sie betreffen nicht nur das Jahresbudget: Ein harter Trennstrich wird seit einigen Jahren bei den infrastrukturellen Kriterien gezogen. Wer kein modernes 10&#8217;000er Stadion hat oder kein pfannenfertiges Projekt für ein solches vorweisen kann, entfällt als Kandidat für Oberklassenfussball. Hierbei orientiert man sich an Uefa-Kriterien, an Sicherheitsstandards. Das ist logisch. Ist es aber auch richtig?</p>
<p>Zum einen haben sämtliche relevanten Vorfälle von Fangewalt der jüngsten Zeit in modernen Stadien stattgefunden. Im Wiler Bergholz ging es nicht wüster zu und her als im Basler St. Jakob Park oder im Letzigrund-Neubau, ein neues Stadion bietet also nicht zwingend mehr Sicherheit als ein altes. Zum andern garantiert eine moderne Arena noch lange keine verbesserte finanzielle und sportliche Perspektive: Den positiven Beispielen Basel, Bern und (bis jetzt) Luzern und Thun stehen Genf, Zürich, St. Gallen und Neuenburg gegenüber, wo trotz oder wegen eines Neubaus erhebliche finanzielle Probleme entstanden sind, die zum Teil nebst den Vereinen auch die Kommunen stark belasten. Das Heil in infrastrukturellen Auflagen zu suchen, ist deshalb trügerisch.</p>
<p>Sportlich haben die &#8220;Kleinen&#8221; der Liga kaum je geschadet. Seit Einführung der 10er Super League 2003 hatte der Tabellenletzte und damit direkte Absteiger immer mehr als 20 Punkte, was für die Kompetitivität der Aussenseiter spricht. Die Fälle Xamax und Servette vor Augen, ist nicht einzusehen, weshalb ein kleiner, aber solide geführter Verein mit einem zwar veralteten, aber immer noch brauchbaren Stadion in der Super League weniger zu suchen hat als ein vermeintlicher Grossklub mit einer neuen Schüssel, aber schusseligen Funktionären und fehlendem lokalen Support. Sicher: Es stellt sich in diesem Moment die Frage, ob die Super League zu gross ist für den Schweizer Markt. Die Option einer 8er-Liga ist deshalb nachvollziehbar &#8211; aber nur unter den gegebenen Bedingungen. Und die zu überdenken oder anzupassen drängt sich meines Erachtens ebenso auf wie der Gedanke an eine weitere Reduktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mister P. Diogo, animated</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 13:44:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Keine Ahnung, ob das längst bekannt ist, aber ist ja auch egal &#8211; Erinnerung an einen handfesten Abend auf der Breite: http://www.youtube.com/watch?v=uaLjVCtHhHM]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Ahnung, ob das längst bekannt ist, aber ist ja auch egal &#8211; Erinnerung an einen handfesten Abend auf der Breite:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=uaLjVCtHhHM">http://www.youtube.com/watch?v=uaLjVCtHhHM</a></p>
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		<title>Sehr fett Genf</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 19:53:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke Frau Z. Weitere Vorschläge für Neu- und Umbenennungen bitte an die übliche Adresse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Frau Z. Weitere Vorschläge für Neu- und Umbenennungen bitte an die übliche Adresse.</p>
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		<title>La Rondinella</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 15:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der heutigen NZZamSonntag steht zum Cupspiel FC Witikon-FCZ, noch nie habe ein 3. Ligist einen A-Klub rausgeschmissen: Am nächsten an dieses Vorhaben kam das Team aus La Rondinella am Neuenburgersee, das vor 31 Jahren bis in die Nachspielzeit gegen &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2009/09/la-rondinella/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen NZZamSonntag steht zum Cupspiel FC Witikon-FCZ, noch nie habe ein 3. Ligist einen A-Klub rausgeschmissen:</p>
<blockquote><p>Am nächsten an dieses Vorhaben kam das Team aus La Rondinella am Neuenburgersee, das vor 31 Jahren bis in die Nachspielzeit gegen das grosse Servette 1:0 führte, nach Verlängerung aber entkräftet 1:4 verlor.</p></blockquote>
<p>Ein schöner Hinweis! Nur: Sprechen sie jetzt Italienisch am Neuenburgersee? Die Lösung: La Rondinella ist kein Ort, sondern war ein Gastarbeiterverein aus La Neuveville. Woher diese Information stammt? Aus <a href="http://knappdaneben.net/2008/09/oh-wie-schon-war-es-einst-3/">&#8220;Sie + Er&#8221;</a>!</p>
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		<title>Fans und ihre Archive</title>
		<link>http://knappdaneben.net/2009/04/fans-und-ihre-archive/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 19:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peroni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Arbeitskollege aus Luzern wetterte am Mittagstisch &#8220;Wegen diesen Idioten, die auf den Platz stürmten, können wir normalen Fans nun ein paar Spiele nicht ins Stadion!&#8221; Müsste nicht so sein, wie folgender Matchbericht vom Spiel Wil &#8211; GC aus der &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2009/04/fans-und-ihre-archive/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2009/04/wil-auf-93.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1174" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2009/04/wil-auf-93-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a>Ein Arbeitskollege aus Luzern wetterte am Mittagstisch &#8220;Wegen diesen Idioten, die auf den Platz stürmten, können wir normalen Fans nun ein paar Spiele nicht ins Stadion!&#8221; Müsste nicht so sein, wie folgender Matchbericht vom Spiel Wil &#8211; GC aus der Auf-/Abstiegsrunde 1993 zeigt:</p>
<blockquote><p>Vor dem Stadion war schon ein rechter Auflauf als wir eine Stunde vorher eintrafen. Wir standen hinter dem Tor auf Naturstehrampen die mit Kieselsteinen aufgefüllt waren. 5000 Zuschauer drängten in den Bescheidenen Ground. GC saustark, wir saubesoffen. Eine gelungene Kombination. Nach mehrmaligen Platzsturm bekamen einige Leute Ärger. Aber im grossen und ganzen blieb alles sehr friedlich und lustig. Nach dem problemlosen Sieg rannten wir alle miteinander ins Tor und suhlten uns im Netz. Mit leeren Büchsen wurde noch Penaltyschiessen geübt , wobei der Goalie mit der Zeit wirklich wie eine Sau aussah. Irgendwann schleppten wir uns dann zu den Autos.</p></blockquote>
<p>Diese und andere köstliche Anektoten finden sich im Internet-Archiv der Fangruppe <strong><a href="http://www.grassmokers.ch/index2.php?site=archiv&amp;menu=archiv&amp;saison=14" target="_blank">Grassmokers</a></strong>. Besonders empfehlenswert ist der Abschnitt zur Geschichte der <strong><a href="http://www.grassmokers.ch/index2.php?site=fanszene" target="_blank">GC-Fanszene</a></strong>, wo wir erfahren, dass die ersten Fanclubs im Hardturm so abenteuerliche Namen wie &#8220;Schweizer Elite&#8221; oder &#8220;Danger&#8221; hatten. Wiedermal ein Beispiel dafür, dass man die wirklich guten Momente aus der Geschichte der Schweizer Fussballs nicht bei den offiziellen Clubs suchen sollte (Vergleiche: <a href="http://www.fcz.ch/profis/history.htm" target="_blank"><strong>FCZ-History</strong>.</a>..), sondern in den Archiven von Fans. Und das gilt nicht nur für Zuschauer-, sondern manchmal auch für Clubgeschichte, siehe<strong> <a href="http://www.super-servette.ch/" target="_blank">www.super-servette.ch</a></strong>.</p>
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		<title>Jufentus</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 20:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es passiert nicht nur grossen Schweizer Tageszeitungen mit wegrationalisiertem Korrektorat, auch junge Fans vertippen sich gelegentlich, wie dieses Beispiel an einer Bushaltestelle in Fornasette/Malcantone zeigt.  Immerhin: Sollte sich die Gemeinde Juf im Avers irgendwann dazu durchringen, trotz rekordverdächtiger Höhenlage einen &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2008/10/jufentus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2008/10/dsc01447.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-409" title="dsc01447" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2008/10/dsc01447-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Es passiert nicht nur grossen Schweizer Tageszeitungen mit wegrationalisiertem Korrektorat, auch junge Fans vertippen sich gelegentlich, wie dieses Beispiel an einer Bushaltestelle in Fornasette/Malcantone zeigt. </p>
<p>Immerhin: Sollte sich die Gemeinde Juf im Avers irgendwann dazu durchringen, trotz rekordverdächtiger Höhenlage einen Fussballverein zu gründen, die Namenssuche würde sich erübrigen. A propos Avers: Wer noch nie dort war, möge doch einen Besuch des Berggasthauses <a href="http://www.bergalga.ch/">Bergalga</a> in Betracht ziehen. Der Wirt hatte einst eine Schwäche für Servette.</p>
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		<title>Oh wie schön war es einst (3)</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 20:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Und gleich noch eine kleine Einstimmung auf das Cup-Wochenende. Das doppelseitige Bild stammt aus &#8220;Schweizer Illustrierte/Sie+Er&#8221; vom 9. Oktober 1978. Es zeigt eine Szene aus dem Cupspiel des Gastarbeiterklubs La Rondinella gegen Servette in La Neuveville am Neuenburgersee. Die &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2008/09/oh-wie-schon-war-es-einst-3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2008/09/dsc01422.jpg"><img class="size-medium wp-image-235 aligncenter" title="dsc01422" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2008/09/dsc01422-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Und gleich noch eine kleine Einstimmung auf das Cup-Wochenende. Das doppelseitige Bild stammt aus &#8220;Schweizer Illustrierte/Sie+Er&#8221; vom 9. Oktober 1978. Es zeigt eine Szene aus dem Cupspiel des Gastarbeiterklubs La Rondinella gegen Servette in La Neuveville am Neuenburgersee. Die Nähe der Zuschauerinnen und Zuschauer zum Geschehen ist beeindruckend, ebenso sind es Schnitt und Design der Servette-Trikots (Marke Admiral). Der lange Servette-Fan im Vordergrund links trägt Adidas-Rom und hält in der rechten Hand einen Plastiksack und eine Gashupe. An Gashupen erinnert sich heute fast niemand mehr, dabei waren sie bis in die späten 80er Jahre das beliebteste Fan-Utensil. Heute würden sie als Flammenwerfer gelten, was sie streng genommen ja auch sind, wenn auch in untergeordneter Funktion. Der hier zum Corner antritt, ist Didi Andrey, später als FCB-Trainer auch unter dem despektierlichen Namen Didi Mutlos bekannt. Andrey war Linksfuss (ist er vermutlich immer noch, spielt in seinem jetzigen Leben aber wohl keine Rolle mehr, deshalb Präteritum). Deshalb und aufgrund der Position des Balles kann davon ausgegangen werden, dass das Tor nicht rechts, sondern am verlängerten unteren Bildrand steht. Das wiederum rückt die Position des Fotografen (Matthias Werder) in den Fokus, steht er doch praktisch auf der Grundlinie und dürfte dem ohnehin schon reichlich bedrängten Andrey die Arbeit zusätzlich erschweren. </p>
<p style="text-align: left;">
<p class="MsoNormal"><span>Ein weiteres Bild zeigt die Pausenpredigt von Servette-Trainer Pazmandy. Während er seine Spieler abkanzelt, sitzen diese zusammengekauert auf der Bühne im Festzelt, das für die Feier nach dem Spiel aufgebaut wurde. Nationalspieler wie Pfister, Barberis, Engel oder Trinchero müssen es sich zwischen Gitarrenverstärkern, Basspauken und Mikrofonständern bequem machen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Das Spiel endete 1:4. La Rondinella hatte bis zur 93. Minute mit 1:0 geführt, dann wurde Servette ein Elfmeter geschenkt. Die Verlängerung rückte das verschobene Bild dann wieder zurecht.</span><span lang="FR"></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p style="text-align: left;"> </p>
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		<title>Tränen, Hoffnung und ein Lacher</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 20:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stadtbuehl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Cup lebt davon, dass die grossen Klubs bei den kleinen zu Besuch sind. Und wirklich lustig und spannend sind solche Matches nur für die Anhänger des kleinen Klubs. Die grossen Vereine können dabei nur verlieren: Alle erwarten einen diskussionslosen &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2008/09/tranen-hoffnung-und-ein-lacher/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2008/09/bruhl-gc.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-230" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2008/09/bruhl-gc-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="Calibri;">Der Cup lebt davon, dass die grossen Klubs bei den kleinen zu Besuch sind. Und wirklich lustig und spannend sind solche Matches nur für die Anhänger des kleinen Klubs. Die grossen Vereine können dabei nur verlieren: Alle erwarten einen diskussionslosen Sieg und mit jeder Minute, in der das Tor für den grossen Klub nicht fällt steigt bei den Fans des unterklassigen Vereins die Anspannung und die Hoffnung auf eine Sensation .<span style="yes;">  </span>So einfach funktioniert der Cup und deshalb schätzen Fussball-Liebhaber den vernachlässigten Wettbewerb. Neun von zehn Cup-Spielen laufen nach gleichem Drehbuch ab und sind schnell vergessen. <span style="yes;"> </span>Man könnte sie auch in der Pause abpfeifen. Aber jener Match, der der Logik nicht gehorcht und die Verhältnisse auf den Kopf stellt, bleibt unvergesslich.<span style="yes;">  </span>Besonders wunderbar sind siegreiche Cup-Matches für die Anhänger von Klubs, die schon bessere Zeiten erlebt haben. Es ist die Gelegenheit, sich der Fussball-Schweiz in Erinnerung zu rufen. Mir geht nicht aus dem Kopf, wie ein Reporter nach einem Cupmatch<span style="yes;">  </span>in La Chaux-de-Fonds<span style="yes;">  </span>vor ein paar Jahren die Tränen der alten Männer auf der Tribüne beschrieb, die nach dem Sieg gegen das damals noch übermächtige Servette einfach überwältigt und überfordert<span style="yes;">  </span>waren. Das Leiden<span style="yes;">  </span>und die Enttäuschung über den schmerzhaften Niedergang des einstigen Schweizer Meisters aus dem Jura war für einen Abend aus der sonst<span style="yes;">  </span>so trostlos leeren Charrière vertrieben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 10pt;"><span style="small;"><span style="Calibri;">Cup-Auftritte der Grasshoppers in der Fussball-Provinz sind besonders gut geeignet für Träume. Vor allem, wenn der Rekordmeister nicht unüberwindlich erscheint. Als GC 1992 im Cup nach Rorschach fuhr, wartete ein ganzes Städtchen gespannt auf die Stars in Blauweiss, die im Europacup Sporting Lissabon ausgebootet hatten: Giovane Elber im Sturm, Alain Sutter, Johann Vogel<span style="yes;">  </span>und Ciriaco Sforza im Mittelfeld und Marcel Koller, Murat Yakin und Ramon Vega in der Verteidigung hätten auch als Jahrhundert-Elf auf dem Wankdorf statt auf dem Pestalozzi-Platz auflaufen können.<span style="yes;">  </span>Aber die lokalen Fans wussten auch, dass GC in der Meisterschaft zur Überraschung aller kein Bein vors andere brachte.<span style="yes;">  </span>Das Spiel endete 1:8 und war schnell entschieden gewesen.<span style="yes;">  </span>Es war gerade das eingetreten, was die kleinen Klubs im Cup so sehr fürchten: Die jungen und hungrigen Stars aus Zürich revanchierten sich<span style="yes;">  </span>mit jedem Tor für die Kritik, die sie zu Hause wegen durchzogener Auftritte in der Meisterschaft eingesteckt hatten. Denkwürdig blieb der Abend dennoch:<span style="yes;">  </span>Nach dem<span style="yes;">  </span>Cupmatch drängten hunderte von Fans ins Festzelt, um den berühmten GC-Trainer Leo Beenhakker <span style="yes;"> </span>bei der öffentlichen Pressekonferenz<span style="yes;">  </span>aus nächster Nähe zu erleben.<span style="yes;">  </span>Der stolze Medienchef des FC Rorschach begrüsste den Star-Trainer der Grasshoppers<span style="yes;">  </span>in breitem Ostschweizer-Dialekt und fragte schliesslich: „Wiä hätene dLeischtig vo ehrem Team gfalle?“.<span style="yes;">  </span>– Darauf der weitgereiste Weltenbummler Beenhakker mit einem<span style="yes;">  </span>Schmunzeln: „Ich verstehe zwar kein Wort, von dem was sie sagen, <span style="yes;"> </span>aber es war ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften.“ <span style="yes;"> </span></span></span></p>
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