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	<title>Knapp daneben &#187; Politik</title>
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	<description>Fussball und Alltag</description>
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		<title>&#8220;Mit der Anmutung eines Lynchmobs&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 18:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er nannte sie &#8220;Anonymfeiglinge der Sorte alle gegen einen&#8221;. 2003 berichtete Wiglaf Droste im Band &#8220;Ansichtssache Fussballplatz&#8221; von einem Spiel seines BVB gegen Bayern München. Für die Fans der Gelb-Schwarzen und den Empfang, den sie Oliver Kahn bereiteten, fand Droste &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/05/mit-der-anmutung-eines-lynchmobs/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er nannte sie &#8220;Anonymfeiglinge der Sorte alle gegen einen&#8221;. 2003 berichtete <a href="http://www.tomprodukt.de/wiglaf-droste" target="_blank">Wiglaf Droste</a> im Band &#8220;Ansichtssache Fussballplatz&#8221; von einem Spiel seines BVB gegen Bayern München. Für die Fans der Gelb-Schwarzen und den Empfang, den sie Oliver Kahn bereiteten, fand Droste diese Worte: &#8220;Das kaugummimahlende Mehr-leisten!-Monstrum Kahn ist mir nicht sympathisch, aber darauf kommt es nicht an: Gegen das, was sich mit der Anmutung eines Lynchmobs formiert, muss man alles und jeden verteidigen.&#8221;</p>
<p>Gerne würde ich Drostes Stimme vernehmen zur Geschichte um Herrn Lerch, die sich in Bern abspielt und die der WOZ gerade eine <a href="http://www.woz.ch/1220/reitschule-bern/die-rache-der-berner-stubenhockerinnen" target="_blank">ganze Seite</a> wert war. Herr Lerch wollte vor der Berner Reitschule die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZBPutdBOKd4" target="_blank">Polizeistunde</a> durchsetzen. Und wird nun dafür gewaschen. Shitstorm nennt sich das heute, wenn alle gegen einen und voll auf den Mann. Der Herr Lerch, schreibt die WOZ, sei fix und fertig. Erstaunlich. Ganz erstaunlich.</p>
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		<title>Madig machen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Basler TagesWoche enthüllt es in ihrer heutigen Print-Ausgabe: Die Einkesselung mehrerer hundert Fans des FC Basel durch die Zürcher Polizei am vergangenen Sonntag war geplant. Damit erübrigen sich in diesem Fall weitere Diskussionen zur Einsatzdoktrin: Die Zürcher Polizei wollte &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/05/madig-machen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Basler <a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_18/basel/422452/Tageswoche-vom-115-Themen.htm" target="_blank">TagesWoche</a> enthüllt es in ihrer heutigen Print-Ausgabe: Die Einkesselung mehrerer hundert Fans des FC Basel durch die Zürcher Polizei am vergangenen Sonntag war geplant. Damit erübrigen sich in diesem Fall weitere Diskussionen zur Einsatzdoktrin: Die Zürcher Polizei wollte an die Personalien der Basler Fans, unabhängig davon, ob ein Aufeinandertreffen der beiden Fanlager drohte.</p>
<p>Es ist erstaunlich, dass diese Meldung keinem Zürcher Medium bis zur Stunde eine Notiz wert war: Weder Tagi, 20minuten noch NZZ holen heute die Fragen nach, die sie schon am Sonntag hätten stellen müssen. Die Botschaft dieses Schweigens: Es spielt keine Rolle, ob geplant oder nicht. Es ändert nichts an der Sache.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/05/mk_mai.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5229" title="mk_mai" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/05/mk_mai-300x161.jpg" alt="" width="300" height="161" /></a>Die Strategie der Polizei heisst seit letzten Herbst: madig machen. Es den Auswärtsfans verleiden lassen, nach Zürich zu reisen. Bedingungen diktieren, von denen von vornherein klar ist, dass sie die Fans niemals akzeptieren. Mit einem Riesenaufgebot inklusive Helikopter bereit sein, wenn die Fans die diktierten Bedingungen umgehen wollen, indem sie andere Anfahrtswege, andere Verkehrsmittel wählen. Den Fans zeigen: Wenn ihr nicht sowieso und ausschliesslich das macht, was wir verlangen, zieht ihr den Kürzeren.</p>
<p>Das ist die Richtung, die die KKJPD eingeschlagen hat. Und ausser <a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_18/basel/422294/Gass-lässt-Hooligan-Konkordat-fallen.htm" target="_blank">Basel-Stadt</a> folgen ihr alle Kantone. Auch Zürich mit dem FCZ-Fan und Sozialdemokraten Mario Fehr als Vorsteher der Sicherheitsdirektion. Die Verschärfung der Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen im Rahmen des so genannten Hooligan-Konkordats bringe &#8220;wichtige neue Instrumente und eine bessere Grundlage für eine landesweit vernetzte Strategie&#8221;, lässt der Zürcher Regierungsrat heute in der NZZ verlauten.</p>
<p>Die Begeisterung über die &#8220;neuen Instrumente&#8221; – über flächendeckende Personenkontrollen (wo landen die Daten?), flächendeckende Videoüberwachung, Datenaustausch, Überwachung aus der Luft, zeitliche und räumliche Ausweitung von Rayonverboten – reicht bis weit ins links-grüne Lager hinein. Statt zu hinterfragen, was hier eigentlich vor sich geht, schreibt Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch (SP) zusammen mit Parteikollegin Chantal Galladé und der Freisinnigen Doris Fiala lieber 12-Punkte-Programme gegen Hooliganismus. &#8220;Endlich Bewegung!&#8221;, jubelt der &#8220;Blick&#8221;.</p>
<p>Wir sind an einem Punkt, wo sich die Polizei im Auftrag ihrer Vorgesetzten daran macht, die Bewegungsfreiheit eines Teils der Bevölkerung systematisch einzuschränken. Es wäre an der Zeit, eine Debatte zu lancieren darüber, ob sie das darf und soll und zu welchem Preis. Niemand wird bestreiten, dass zwei Fanlager wie jene des FCZ und des FCB bei aller momentanen Solidarität die Konfrontation suchen würden, stellte sich die Polizei ihnen nicht in den Weg. Die Diskussion muss aber über diesen Punkt hinausgehen: Wie viel an Massnahmen will eine Gesellschaft tolerieren und bezahlen, um eine maximale Unwahrscheinlichkeit solcher Konfrontationen zu erwirken? Und wo und auf welche Weise wird sich das offensichtliche Bedürfnis nach (Männer-)Bünden, Zusammenhalt, Konsumverweigerung und Abenteuer kanalisieren, wenn der Fussball dafür bald wegfällt?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>«Es wird seine Gründe haben»</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peroni</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Umfassend, ausgewogen und lesenswert: Der Bericht der &#8220;TagesWoche&#8221; zu den Ereignissen im und um den Letzigrund gestern: Hier weiterlesen [Update: Und hier noch aus Sicht der betroffenen Fanlager das gemeinsame Statement von FCZ- und FCB-Fans: www.suedkurve.ch &#124; www.muttenzerkurve.ch ] &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Umfassend, ausgewogen und lesenswert: Der Bericht der &#8220;TagesWoche&#8221; zu den Ereignissen im und um den Letzigrund gestern: <a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_18/sport/421185/Der-Duttweiler-Kessel.htm">Hier weiterlesen</a></p>
<p>[Update: Und hier noch aus Sicht der betroffenen Fanlager das gemeinsame Statement von FCZ- und FCB-Fans:<a href="http://www.suedkurve.ch/"> www.suedkurve.ch</a> | <a href="http://www.muttenzerkurve.ch/neues.cfm?cmd=detail&amp;id=338">www.muttenzerkurve.ch</a> ]</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gewaltmonopol, Ultras, Rechtsextreme</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 12:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein paar längst fällige Fragen zum Themenkomplex Fans-Gewalt-Polizei werden auf der deutschen Plattform publikative.org gestellt und intelligent diskutiert. Ausgehend von der Tatsache, dass beim HSV seit zwei Heimspielen hinter dem Tor die Zaunfahne der berüchtigten &#8220;Hamburger Löwen&#8221; zu sehen ist &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/03/gewaltmonopol-ultras-rechtsextreme/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar längst fällige Fragen zum Themenkomplex Fans-Gewalt-Polizei werden auf der deutschen Plattform <a href="http://www.publikative.org/2012/03/11/ultras-wer-mit-dem-feuer-spielt/" target="_blank">publikative.org</a> gestellt und intelligent diskutiert. Ausgehend von der Tatsache, dass beim HSV seit zwei Heimspielen hinter dem Tor die Zaunfahne der berüchtigten &#8220;<a href="http://www.ndr.de/sport/legenden/sportmomente/maleika101.html" target="_blank">Hamburger Löwen</a>&#8221; zu sehen ist (anstelle jener der Ultras von &#8220;Poptown&#8221;), entwirft und begründet der Autor ein Kurven-Szenario für den Fall, dass die Bemühungen um eine Zerschlagung der Ultra-Bewegung in deutschen Stadien zu ihrem Ziel führen. Dass sie zum Ziel führen, wenn sich unter Ultras nicht sehr bald eine grundlegende (Selbst-)Erkenntnis einstellt, steht für die Publikative ausser Frage:</p>
<blockquote><p>Die Ultras können und werden den Krieg mit den Vereinen und Verbänden und vor allem mit der Polizei nicht gewinnen. Mit und zu Recht wird der Staat sein Gewaltmonopol durchsetzen, denn in der Tat kann kein demokratisch-zivilgesellschaftlich verfasstes Gemeinwesen dauerhaft dabei zusehen, wie eine gewisse Anzahl zumeist junger Männer für sich selbst entscheidet, wann sie Gewaltanwendung zur Durchsetzung ihrer Ziele für richtig hält.</p></blockquote>
<p>Vor allem zur Frage des Gewaltmonopols wird anschliessend in den Kommentarspalten diskutiert: keine Polizei oder doch lieber eine möglichst gute?</p>
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		<title>&#8220;Bundesweites Kneipenverbot?&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 19:44:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf dem guten Sender WDR hat die gute Sendung &#8220;Sport Inside&#8221; 10 Minuten dazu genutzt, einen guten Beitrag zum Thema Stadionverbote auszustrahlen: &#8220;Zutritt verboten&#8220;. Wer will, kann sich das anschauen und dann das Gesehene mit relativ wenig Aufwand auf hiesige &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/03/bundesweites-kneipenverbot/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem guten Sender WDR hat die gute Sendung &#8220;Sport Inside&#8221; 10 Minuten dazu genutzt, einen guten Beitrag zum Thema Stadionverbote auszustrahlen: &#8220;<a href="http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2012/0305/stadionverbote_video.jsp" target="_blank">Zutritt verboten</a>&#8220;. Wer will, kann sich das anschauen und dann das Gesehene mit relativ wenig Aufwand auf hiesige Verhältnisse übertragen. Oder aber denken: Ich warte bis <a href="http://knappdaneben.net/2012/03/fruhzeitiger-sendehinweis/" target="_blank">Donnerstagabend</a>.</p>
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		<title>Frühzeitiger Sendehinweis</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 19:35:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer am kommenden Donnerstag, 8. März 2012, abends um 21.00 Uhr noch nichts vorhat, hat jetzt noch genau 48 Stunden Zeit, bitzli Italienisch zu lernen für: Falò. Eine Art &#8220;Rundschau&#8221; des Tessiner Fernsehens RSI la1. Es geht um: Tifosi violenti. &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/03/fruhzeitiger-sendehinweis/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer am kommenden Donnerstag, 8. März 2012, abends um 21.00 Uhr noch nichts vorhat, hat jetzt noch genau 48 Stunden Zeit, bitzli Italienisch zu lernen für: <a href="http://la1.rsi.ch/falo/" target="_blank">Falò</a>. Eine Art &#8220;Rundschau&#8221; des Tessiner Fernsehens RSI la1. Es geht um: Tifosi violenti. Und es verspricht besser zu werden als das, was die &#8220;Rundschau&#8221; in ihrem Gesamtwerk zum Thema bisher zustande gebracht hat:</p>
<blockquote><p>Negli ultimi anni, gli “hooligans” hanno conquistato le prime pagine dei giornali svizzeri. Ma è davvero un fenomeno in aumento? L’inchiesta di Falò, realizzata in Ticino e Oltre Gottardo, raccoglie i dubbi degli esperti e dà la parola ai protagonisti. Dai tifosi alla polizia, passando per media, club e avvocati, questo documentario a tinte forti ci fa scoprire che la realtà degli stadi è complessa, ma non tutto è come viene dipinto dai resoconti dell’attualità. Un viaggio avvincente – con molte sorprese &#8211; in un mondo poco conosciuto.</p></blockquote>
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		<title>U17, U21 und 2xNein</title>
		<link>http://knappdaneben.net/2012/02/u17-u21-und-2xnein/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 12:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nati]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Was würden Sie jemandem in Freienbach zeigen, der zum ersten Mal in die Gemeinde kommt? Darauf kann man antworten: Ich würde ihm beispielsweise das Alpamare zeigen. (Der Gemeindepräsident von Freienbach im Tages-Anzeiger) Auf die Antwort mit dem Alpamare, mit der &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/02/u17-u21-und-2xnein/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was würden Sie jemandem in Freienbach zeigen, der zum ersten Mal in die Gemeinde kommt? Darauf kann man antworten: Ich würde ihm beispielsweise das Alpamare zeigen.</p>
<p>(Der Gemeindepräsident von Freienbach im <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Ein-guter-Fussballer-zu-sein-reicht-noch-nicht/story/22537310" target="_blank">Tages-Anzeiger</a>)</p></blockquote>
<p>Auf die Antwort mit dem Alpamare, mit der er bewiesen hätte, dass er des Schweizer Passes würdig wäre, ist Josip Drmic damals nicht gekommen. Dem Stürmer des FCZ hat die Ausserschwyzer Gemeinde zweimal die Einbürgerung verweigert, unter anderem, weil er nicht wusste, dass Hurden politisch zu Freienbach gehört. Drmic, in Freienbach aufgewachsen und völlig integriert, verpasste damit die U17-WM in Nigeria.</p>
<p>Nun gibt es Leute, denen das alles noch nicht genug absurd ist. Sie schaufeln weiter am Graben zwischen &#8220;ihnen&#8221; und &#8220;uns&#8221;. Wohin das, gerade im Fussball, führt, zeigt der <strong>Nationalmannschaftsbus</strong>, der morgen Samstag im Grossraum Zürich unterwegs ist und für ein <a href="http://www.buergerrechtsgesetz-2xnein.ch/" target="_blank">doppeltes Nein zum Bürgerrechtsgesetz</a> wirbt:</p>
<blockquote><p><strong>Dietikon, Kirchplatz, 9.45h &#8211; 10.15h</strong></p>
<p><strong>Winterthur, Marktgasse : 11.15h  - 11.45h</strong></p>
<p><strong>Stadt Zürich, Limmatplatz 13.15h &#8211; 13.45h</strong></p></blockquote>
<p>Eine U17 ohne Migranten? Eine U21? Das sähe dann <a href="http://www.buergerrechtsgesetz-2xnein.ch/news/wp-content/uploads/2012/01/buergerrecht_fussball_anim.gif" target="_blank">so</a> aus. Und diesen Blog gäbe es im Übrigen auch nicht, hätten nicht irgendwann irgendwelche Eltern, Grosseltern oder Urahnen entschieden, ihr Glück woanders zu versuchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich bin nicht Top-Videospezialist&#8221;</title>
		<link>http://knappdaneben.net/2012/01/ich-bin-nicht-top-videospezialist/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Freitag berät das Schwyzer Strafgericht über das Urteil gegen zwei Polizisten der Luzerner Sondereinheit &#8220;Luchs&#8221;. Sie hatten im Juni 2005 in Arth zwei unschuldige junge Männer für einen gesuchten Schwerverbrecher gehalten und entsprechend behandelt. Der umstrittene Einsatz wurde von &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/01/ich-bin-nicht-top-videospezialist/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Freitag berät das Schwyzer Strafgericht über das <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/19/Schweiz/Polizisten-wegen-irrtuemlicher-Festnahme-vor-Gericht" target="_blank">Urteil gegen zwei Polizisten</a> der Luzerner Sondereinheit &#8220;Luchs&#8221;. Sie hatten im Juni 2005 in Arth zwei unschuldige junge Männer für einen gesuchten Schwerverbrecher gehalten und entsprechend behandelt.</p>
<p>Der umstrittene Einsatz wurde von der Polizei gefilmt. Doch: Genau die Sequenz, welche die von den Opfern beklagten und nun vor Gericht verhandelten polizeilichen Übergriffe zeigen würde, fehlt. <a href="http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/872049.html" target="_blank">Manipulation</a>?</p>
<p>Die Aktion fällt in die Verantwortlichkeit des Luzerner Polizeikommandanten Beat Hensler. Auf das offensichtlich bearbeitete Videomaterial angesprochen, gab er damals der Schwyzer Staatsanwaltschaft zu <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Polizistenluegen-im-Fall-Luchs/story/29133682" target="_blank">Protokoll</a>:</p>
<blockquote><p>Bei der Visionierung ging ich nicht davon aus, dass es ein Beweismittel sein könnte.</p></blockquote>
<p>Später ging er noch weiter und erklärte in <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c48a4201-ef3b-4a90-977e-1606fab16a63" target="_blank">10vor10</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bin natürlich nicht Top-Videospezialist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Beat Hensler sagte im &#8220;<a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4de8eb17-e545-43b3-87da-97f050d89c63" target="_blank">Club</a>&#8221; des Schweizer Fernsehens zu Fussball und Fans, es spiele keine Rolle, ob die Gewalt jetzt ein bisschen ab- oder zunehme. Hauptsache, sie existiere, und das sei schlimm genug. Bitzli mehr oder weniger, bitzli drin lassen oder raus schneiden, bitzli wahr oder falsch, who cares? Nur bei der Toleranz, da nimmt es Herr Hensler sehr genau: Die soll bei null liegen.</p>
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		<title>Nackt vor den Deltas?</title>
		<link>http://knappdaneben.net/2012/01/nackt-vor-den-deltas/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[KKJPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangene Woche ist die Vernehmlassungsfrist zu den Änderungen des &#8220;Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen&#8221; abgelaufen. In etwas einfacheren Worten: Es geht um die Verschärfung des Hooligangesetzes (BWIS II). Der Verein Referendum BWIS hat einmal mehr in aufwendiger &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/01/nackt-vor-den-deltas/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche ist die Vernehmlassungsfrist zu den Änderungen des &#8220;Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen&#8221; abgelaufen. In etwas einfacheren Worten: Es geht um die Verschärfung des Hooligangesetzes (BWIS II).</p>
<p>Der Verein Referendum BWIS hat einmal mehr in aufwendiger Arbeit das Wichtigste <a href="http://www.referendum-bwis.ch/aktuell25012012.shtml" target="_blank">zusammengefasst</a> und die verschiedenen Vernehmlassungsantworten zur Durchsicht präsentiert. Ein Auszug daraus aus dem <a href="http://www.referendum-bwis.ch/Vernehmlassung%20KKJPD%20Hooligankonkordat%20111219.pdf" target="_blank">Papier der SP</a>:</p>
<blockquote><p>Die SP Schweiz bedauert, dass mit den vorgeschlagenen Änderungen im Konkordat weitere Grund- rechtseinschränkungen verbunden sind. In Anbetracht der Ernsthaftigkeit des Problems und der nicht hinnehmbaren Körperverletzungen und schweren Sachbeschädigungen (z.B. in den Zügen der <a href="http://knappdaneben.net/2012/01/sbb-und-sachschaden-von-3-mio-auf-100000/" target="_blank">SBB</a>) sind diese aber grösstenteils gerechtfertigt und als bedauerlich, aber notwendig hinzunehmen.</p></blockquote>
<p>Wenn man auch einräumen muss, dass in der Stellungnahme der SP kritischere Töne und dabei sogar Verlinkungen auf südkurve.ch oder fansicht.ch zu finden sind, ist die Grundaussage der Sozialdemokraten doch einigermassen irritierend: Wir wissen, das geht in eine rechtsstaatlich sehr gefährliche Richtung, aber Ausnahmezustände erfordern Ausnahmegesetze.</p>
<p>Die Verschärfungen, die die KKJPD unter Führung der dafür soeben <a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/art120094,2827860" target="_blank">ausgezeichneten</a> Karin Keller-Sutter anstreben, sehen unter anderem vor, dass private Sicherheitsdienste wie die <a href="http://www.woz.ch/artikel/rss/21297.html" target="_blank">Delta Security</a> Besucherinnen und Besucher von Sportanlässen ohne konkreten Verdacht bis in den Intimbereich durchsuchen dürfen. Andere neue Massnahmen werden wie gewohnt mit den Vorbildern Deutschland oder England begründet, völlig ungeachtet dessen, dass gerade im Nachbarland inzwischen ungleich differenziertere Diskussionen im Gang sind und man von einer schnellen &#8220;Lösung der Gewaltfrage&#8221; weiter entfernt ist denn je &#8211; weil nun <a href="http://www.youtube.com/watch?v=cXGXsxlK1wo" target="_blank">ernsthaft hinterfragt</a> wird, was denn eigentlich alles unter Gewalt zusammengefasst werden soll.</p>
<p>Wer sich eingehender informieren möchte, was sich die Polizeidirektoren mithilfe des Vehikels Fussball für die Schweiz ausgedacht haben, lese bitte die beeindruckende Vernehmlassungsantwort der <a href="http://www.referendum-bwis.ch/stellungnahme_zur_vernehmlassung_kkjpd.pdf" target="_blank">YB-Dachverbände</a> oder jene, etwas technischere, der <a href="http://www.referendum-bwis.ch/Vernehmlassung_FaCH_Konkordat_BWIS.pdf" target="_blank">Fanarbeit Schweiz</a>.</p>
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		<title>&#8220;Ultras gegen Kamelreiter&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Empfehlung der Woche: die aktuelle Ausgabe der Monde diplomatique (am Kiosk, als Beilage der WOZ). Der Autor, Blogger und Unversitätsdozent James M. Dorsey legt einen der bisher ausführlichsten und aufschlussreichsten Texte vor zur Rolle der Ultras im ägyptischen Aufstand. Dorsey &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/01/ultras-gegen-kamelreiter/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Empfehlung der Woche: die aktuelle Ausgabe der <a href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/.aktaus" target="_blank">Monde diplomatique</a> (am Kiosk, als Beilage der WOZ). Der Autor, <a href="http://mideastsoccer.blogspot.com/" target="_blank">Blogger</a> und Unversitätsdozent James M. Dorsey legt einen der bisher ausführlichsten und aufschlussreichsten Texte vor zur Rolle der Ultras im ägyptischen Aufstand. Dorsey zitiert einen Zamalek-Ultra:</p>
<blockquote><p>Als die Polizei angriff, machten wir den Leuten Mut: Sie sollten nicht davonlaufen und keine Angst haben. Dann feuerten wir Leuchtraketen ab. Die Leute fühlten sich ermutigt und machten mit; sie wissen, dass wir was von Ungerechtigkeit verstehen und fanden es gut, dass wir wie die Teufel kämpften.</p></blockquote>
<p>Dorsey zeichnet nach, wie das jahrelange Training der Zamalek- und al-Ahly-Ultras bei Kämpfen mit den Sicherheitskräften im und ums Stadion 2011 bei den Demonstrationen zum Tragen kam, aber auch, wie weit die Ultras eine gewichtige Alternative zu den Islamisten darstellen. Grosse Lektüre.</p>
<p>Nachtrag: Fast vergessen, obwohl auch grosse Lektüre und v.a. auch lange Lektüre: In ebendieser <a href="http://www.woz.ch/artikel/2012/nr02/sport/21603.html" target="_blank">WOZ</a>, wo Le Monde diplomatique drinsteckt, schreibt <a href="http://www.jensweinreich.de/" target="_blank">Jens Weinreich</a> auf 3 Seiten über die Fifa. Unbedingt!</p>
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