Archive for the ‘Lieder’ Category
Per inserire nel juke box
Tuesday, April 5th, 2011Das blaue Wunder, diesmal mit: bluewin
Tuesday, March 8th, 2011Ich dachte ja, die wären längst tot, doch stattdessen find ich auf ihrer Seite quasi einen Teil meiner Identität. Da habe ich jahrelang für ZWÖLF Fussballschallplatten gehört, digitalisiert, besprochen und die Covers gescannt, und dann das hier. Und gezeichnet ist das Ganze von einem (rot). Potz Millione. Oder: (rot) in hell! Oder was finden Sie? Läuft das unter selberschuld? Sehr verunsichert.
(Nachtrag 9.3.11: Swisscom/bluewin liest wohl mit. Und hat die Seite noch in der Nacht gesperrt bzw. gelöscht.)
Eine kleine B-Seite
Wednesday, February 2nd, 2011Aus Übermut hier wieder einmal etwas fürs Ohr. Es ist eines meiner liebsten Fussballstücke: die B-Seite der Manchester-City-Single “Boys in Blue” von 1972, sie heisst: FUNKY CITY! Und das sind dann auch die einzigen zwei Wörter, die gesungen werden. Aber hören Sie selbst:
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The Hatters matter
Wednesday, October 6th, 2010Die NZZ am Dienstag, das heisst seit vielen Jahren eine glückselig machende Zeitungsseite: Der Fussball im Ausland. Reportagen wie die ganzseitige über
Fussball in Tschetschenien vor ca. fünf Jahren sind sehr viel seltener geworden, der Dienstag aber hält nach wie vor, was er verspricht. Nämlich den etwas andern Blick auf das Geschehen in Europas Ligen.
Es ist dieser schönen Dienstagsseite auch nicht schlecht bekommen, dass vor wenigen Jahren der Musikjournalist Hanspeter Künzler das Kommentieren des Inselgeschehens übernommen hat. Seine Sicht ist nicht eng, seine Texte verströmen den unverkennbaren Hauch der Passion. So auch gestern, als die NZZ Künzler eine halbe Seite zur Verfügung stellte für eine Ode an einen englischen Fünftligisten: Luton Town. Allein das Bild des Stadions an der Kenilworth Road im Gegenlicht lässt leer schlucken. Ich war dort noch nie an einem Spiel. Hab nur einmal mit meinem Kumpel José Lassiran den Sivilla im Stadtzentrum am Mittag zwei lauwarme Bitter getrunken und dazu einen Tandoorischenkel gegessen. Die Feststellung eines von
Künzler Zitierten, “Fussball ist alles, was wir hier noch haben”, kann ich seither auf alle Fälle nachvollziehen.
Über 6000 Zuschauer kommen im Schnitt zu Lutons Heimspielen. Die Stimmung, schreibt Künzler, “ist grandios”, obwohl der Platzklub drei Elfmeter verschiesst. Von Ausbeutung und Konkursen gezeichnet, sackten die Hatters (Luton war einst Hutmacher-Hochburg) von der Ersten runter in die Fünfte Liga und träumen seither von der Rückkehr. In die Vierte. Die Single “Hatters-Hatters” erschien 1974, nachdem Luton innert sechs Jahren drei Aufstiege geschafft hatte und endlich wieder in der höchsten Klasse spielte. Ich muss sie nicht einmal digitalisieren, sie ist hier zu hören (wobei die B-Seite “We are Luton Town you know” deutlich besser ist). Den Aufstieg haben sie offensichtlich ausgelassen gefeiert damals. Hoffen wir, dass sie ihren Manager bald wieder ins Ermüdungsbecken schmeissen können. Und dass sich Künzler noch öfters in die Keller des britischen Fussballs verirrt. Hats off!
Audiotest
Friday, October 1st, 2010Es hat jetzt über ein Jahr nicht funktioniert, aber ich gebe nicht auf. Hier deshalb ein weiterer Versuch eines Audiobeitrags (Oh Ciucciariello, zu Ehren Napolis):
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Alex F. feat. Strahlenmeer
Sunday, May 2nd, 2010Es hat uns heute eine Videolink-Zusendung aus dem Raume Basel erreicht mit Bemerkungen zu Herrn Alex Frei, die wir hier gerne unterschlagen, denn: Schauen Sie sich einfach mal das hier an:
Über sieben Brüggli musst du gehn’
Wednesday, March 10th, 2010Anlässlich einer Lesung Ende 2009 darauf angesprochen, habe ich “Brügglifäld Olé” wieder aus dem Gedächtnis verbannt, bis mich Herr Roter Stern Unterstrass heute auf den dazugehörigen Clip rund um den FC Aarau aufmerksam gemacht hat. Sie heissen auch die Unabsteigbaren, die Herren vom FCA, und dass man dem unbedingt beipflichten muss, sehen Sie in den folgenden drei Minuten. Oder möchte das irgend jemand missen? Möchte irgend jemand, dass ein Verein, der sowas hervorbringt, von der Bildfläche verschwindet? Nicht im Ernst, oder? Wie schreibt doch schön der Herr Noz im Kommentar: “Gute Güte”. Damit ist ja dann alles gesagt.
David Bowie als Vorbild
Monday, February 8th, 2010GC-Fans haben es in der Tat nicht leicht dieser Tage. Das eigene Stadion gibt’s nur noch als Buch, die sportlichen Leistungen sind ebenso bescheiden wie der Zuschaueraufmarsch an Heimspielen, und die finanzielle Situation ist so prekär, dass man ohne grosses Nachfragen eckelhaften Betrügern auf den Leim kriecht.
Da mag es nicht verwundern, dass sich immer weniger Leute zu diesem Verein bekennen mögen. Prominente schon gar nicht, die gerade in dieser Situation doch als Vorbilder von immenser Bedeutung wären. Einmal mehr lernen wir: Früher war alles besser. Zeigt zumindest das Beispiel von David Bowie.
Es ist das Jahr 1969. Auch damals steht es um die Grasshoppers nicht gut. Der letzte Meistertitel ist 13 Jahre her, die laufende Saison schliesst GC auf dem erbärmlichen 9. Platz ab, drei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Im Cup kommt das Aus gegen B-Ligist Chiasso. Und doch scheut sich der junge David Bowie nicht, im Video zu seinem Welthit “Space Oddity” seine Liebe zum Zürcher Verein offen zu zeigen.
And the stars look very different today (Hier der Link zum Video)

Hipp Hipp Hibs!
Sunday, November 8th, 2009Vorgestern schenkte mir ein Berliner Bekannter die Single “Sunshine on Leith” der Proclaimers. Die gehöre in eine gute Sammlung von Fussballsongs. Fussballsongs? Tatsächlich ist “Sunshine on Leith” nicht nur ein nackenhaarsträubend schönes Lied, sondern seit Jahren auch die inoffizielle Hymne von Hibernian Edinburgh. Und wenn deren nicht unbedingt erfolgsverwöhnte Fans – wie nach dem 5:1 League-Cup-Sieg gegen Kilmarnock 2007 in Hampden – sich zum Chor formieren, dann nistet sich “Sunshine on Leith” in den Gehörgängen ein und zwar unwiderruflich. ”While I am worth – my room on this earth!”


