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	<title>Knapp daneben &#187; Italien</title>
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	<description>Fussball und Alltag</description>
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		<title>Coppa Italia: Durium 0 &#8211; Studio7 2</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 19:39:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/05/napolinapoli.jpg"><img class="alignright  wp-image-5265" title="napolinapoli" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/05/napolinapoli-300x293.jpg" alt="" width="270" height="264" /></a><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/05/juvejuve.jpg"><img class="alignleft  wp-image-5264" title="juvejuve" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/05/juvejuve-300x296.jpg" alt="" width="270" height="266" /></a></p>
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		<title>Amore giallorosso</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<description><![CDATA[Abteilung schöne Fussballplattencoverrückseiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Abteilung schöne Fussballplattencoverrückseiten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/roma.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5173" title="roma" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/roma-295x300.jpg" alt="" width="295" height="300" /></a></p>
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		<title>In Modena</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 20:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peroni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Lehrstück. Um Zwölf Uhr mittags öffnen die Kassen für das Serie-B-Spiel Modena – Juve Stabia. Der Match gegen das Team aus der Region Neapel beginnt um drei. In der Warteschlange plaudere ich mit einem älteren Neapolitaner. Er ist zufällig &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/04/in-modena/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lehrstück. Um Zwölf Uhr mittags öffnen die Kassen für das Serie-B-Spiel Modena – Juve Stabia. Der Match gegen das Team aus der Region Neapel beginnt um drei. In der Warteschlange plaudere ich mit einem älteren Neapolitaner. Er ist zufällig in der Stadt, Napoli- und nicht Stabia-Fan, und er will einfach Fussball schauen. Wie ich. Die Frau am Schalter erklärt ihm, dass sie keine Tickets an Einwohner der gesamten Region Kampanien verkaufen darf, die keine personalisierte „Tessera del Tifoso“ (Fancard) besitzen. Der Mann diskutiert und nervt sich. Dann dreht er ab.<br />
<a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/tessera.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5154" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/tessera-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a> Ich kaufe mir mein Ticket zu zwölf Euro für die Heimkurve ohne Probleme, mit Vorzeigen meines Passes. Ich wohne nicht in Kampanien (zum Glück!), folglich bin ich harmlos. Beim weglaufen sehe ich den Herrn aus Neapel nochmals, wie er sich mit einem älteren Modena-Ultrà auf einen alternativen Ticketerwerb einigt. Die beiden verschwinden in der „Bar Stadio“.</p>
<p>Den Fussballfans in Modena geht es gut. Im Stadion Braglia findet jedes Wochenende ein Spiel statt, weil das Team aus dem nahen Sassuolo seine Heimspiele auch in Modena austrägt. Nächste Saison könnte es noch besser werden. Sassuolo steht – anders als Modena – an der Schwelle zur Serie A. Das Problem dabei ist: Kaum ein Italiener kann sich jedes Wochenende ein Fussballspiel leisten. Die Krise ist für die Leute monumental. Italien steht am Abgrund, so scheint es. Diesmal wirklich. Die neuen, teils absurden Steuern, drücken allen merklich auf das Gemüt. Die Region um Modena zählte vor wenigen Jahren noch zu den reichsten Italiens. Jetzt schliessen auch hier wichtige Industrien. Die Panini-Fabrik entliess hundert ArbeiterInnen.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/modena_21.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5159" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/modena_21-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Zum Spiel. Es herrscht gute Stimmung, obwohl nur 5000 Fans im Stadion sind. Kein Wunder, Modena siegt locker drei zu null. Nach jedem Tor versieht der Stadionspeaker den Torschützen mit persönlichen Lobeshymnen: „Das eins zu null erzielt der Mann mit dem sanften rechten und dem harten linken Fuss, unser Halbgott im Mittelfeld, Davide Di… (alle: GENNARO!), Davide Di… (alle, lauter: GENNARO!), Davide Di.. (alle, sehr laut: GENNARO!)&#8221;</p>
<p>Ach ja, nicht zu vergessen, der Modena Football Club feiert dieses Jahr sein Hunderjähriges. Wie sonstwo geben sich auch die lokalen Ultras betont traditionsbewusst (siehe Foto: „Seit 1912 wollen wir alle verhauen!“).<br />
<a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/1912.jpg"><img class="size-medium wp-image-5157 alignleft" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/1912-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Die „Tessera del Tifoso“ übrigens, sie wird im Sommer voraussichtlich wieder abgeschafft, nach nur zwei Jahren in Gebrauch. Nicht zuletzt wegen dem Widerstand der Klubs und den drastisch sinkenden Zuschauerzahlen. Ersetzt werden soll sie durch eine Art „Benefit Card“ für besonders treue Fans. Die Reise-Restriktionen sollen aufgehoben werden. Warum ich diese Geschichte erzähle? Weil bestimmt in zwei, drei Jahren auch in der Schweiz wieder jemand auf die gloriose Idee kommen wird, eine Fancard einzuführen. Zur Lösung aller Probleme.</p>
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		<title>Kunstkartenkritik</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Stadien]]></category>

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		<description><![CDATA[1957 wurde in Rom das Stadion Flaminio erbaut, nach Plänen des Architekten Pier Luigi Nervi (s. auch Stadio Artemio Franchi in Florenz) und seines Sohnes Antonio. 1959 offiziell eröffnet mit einem Spiel von Italiens Amateur-Nati gegen jene von Holland, besticht &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/03/kunstkartenkritik/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1957 wurde in Rom das Stadion Flaminio erbaut, nach Plänen des Architekten Pier Luigi Nervi (s. auch Stadio Artemio Franchi in Florenz) und seines Sohnes Antonio. 1959 offiziell eröffnet mit einem Spiel von Italiens Amateur-Nati gegen jene von Holland, besticht das Flaminio durch eine schlichte, moderne Eleganz. Das habe ich geklaut. Die Beschreibung stammt aus dem Buch &#8220;Stadi d&#8217;Italia&#8221; von Tummers und D&#8217;Eletto. Aber ich finde, sie haben recht. Von den 4 Sporthallen und dem Schwimmbad, die die Nervis noch unter die Haupttribüne gepackt haben, merkt man zum Beispiel nichts.</p>
<p>Das Flaminio hat vor allem eine Geschichte als Rugby-Nationalstadion und als Heimat der SS Lazio zu Serie-B-Zeiten. Es gilt in der Fülle architektonisch hochwertiger italienischer Sportbauten aber als Aushängeschild, zumal ohne den Makel faschistischer Sportförderung im Betonfundament. Das können ja nicht alle italienischen Stadien von sich sagen. Auch Livornos Oval zum Beispiel war ursprünglich nach Mussolinis Tochter benannt. Aber darum soll es heute nicht gehen. Sondern um zwei der zahlreichen Postkarten, die vom Flaminio existieren.</p>
<p>Neulich kam ich in den Besitz einer farbigen, die exakt aus derselben Position aufgenommen ist wie die schwarz-weisse, die ich schon länger im Ordner habe. Während auf der älteren, farblosen Karte Nervis Werk unbefleckt zur Geltung kommt &#8211; vom sanften Schwung der Gegentribüne über die eleganten, feinen Träger darunter zum fast papieren wirkenden Dach der Haupttribüne &#8211; zieht bei der farbigen Version augenblicklich die Feldmarkierung die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Es ist davon auszugehen, dass der Rasen des Flaminio zum Zeitpunkt der Aufnahme unmarkiert und sommerlich trocken, also braungrün war. Das erschien den &#8220;Edizioni OTO Roma&#8221; aber offenbar zu unschön, weshalb sie eine Kartenkoloriererin oder einen Kartenkolorierer beauftragten, aus dem tristen Rechteck ein sattes, an Fussball gemahnendes Grün zu machen. Viel Berufsethos hat die oder der Betreffende dann aber nicht an den Tag gelegt, wie insbesondere die völlig aus dem Winkel geratene und auch nur zur Hälfte gezogene Grundlinie auf der rechten Feldseite beweist. Aber auch der angedeutete Strafraum linkerseits verdient Beachtung, genau wie die Tatsache, dass die Ausführenden einerseits eine beispiellose Nachlässigkeit an den Tag gelegt haben, sich dann aber doch nicht zu schade waren, die Torumrandung links ebenfalls gelb nachzuzeichnen. Ende.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/03/flaminio.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5061" title="flaminio" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/03/flaminio.jpg" alt="" width="882" height="1221" /></a></p>
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		<title>Was ist Gegenkultur?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann wird aus einer Bewegung eine Kultur und wann eine Gegenkultur? Domenico Mungos Roman &#8220;Cani sciolti&#8221;, der seit Ende 2011 auf Deutsch vorliegt, bietet Gelegenheit, sich dieser Frage anzunehmen. Die Geschichte: Im Zuge der Ermittlungen und Massnahmen nach dem sizilianischen &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/01/gegenkultur/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann wird aus einer Bewegung eine Kultur und wann eine Gegenkultur? <a href="http://www.blickfang-ultra.de/mb_main.php?&amp;men=68&amp;hg=9" target="_blank">Domenico Mungos Roman &#8220;Cani sciolti&#8221;</a>, der seit Ende 2011 auf Deutsch vorliegt, bietet Gelegenheit, sich dieser Frage anzunehmen.</p>
<p>Die Geschichte: Im Zuge der Ermittlungen und Massnahmen nach dem sizilianischen Derby 2007, bei dem der Polizist Filippo Raciti ums Leben kam, geraten zahlreiche Exponenten der italienischen Ultra-Bewegung ins Visier <a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg"><img class="alignright size-full wp-image-4695" title="Unknown" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg" alt="" width="114" height="171" /></a>von Polizei und Staatsanwaltschaft. So auch die Hauptfigur des Romans, ein Chronist der Bewegung. Auf seiner Flucht nach Lugano (das kurzerhand zur Hauptstadt des Kantons Tessin erklärt wird), sammelt er eiligst Berichte und Erinnerungen seiner Kampfgenossen, um das Erbe der Ultras vor deren Zerschlagung zu retten und zu konservieren. Reise und Roman enden in einer ausgelassenen Feier in der Südschweiz, zu der auch &#8220;die Jungs der Banda Basel und viele andere, die zwischenzeitlich aus Italien zu uns gestossen waren&#8221;, eingeladen sind.</p>
<p>Der Hauptteil von &#8220;Streunende Köter&#8221;, so der deutsche Titel, besteht aus den erwähnten Berichten sowie Schilderungen des Erzählers, eines Viola-Ultras wie Mungo selbst, was eine stark autobiografische Prägung der Geschichte nahelegt. Zu lesen sind knapp 300 Seiten über reflexartig geschwungene Gürtelschnallen (zu seiner eigenen mit dem Union Jack scheint der Protagonist ein fast libidinöses Verhältnis zu haben), Kämpfe auf Brücken und in Tunnels von Genua, Brandanschläge auf Extrazüge gegnerischer Fans und das Durchbrechen von Polizeisperren. Dazwischen: zwanzig Jahre italienischer Fussball aus der Kurvenperspektive, die einzige Stärke des Buches und eine Antwort auf das Vorurteil, wonach sich Ultras nie für das Spiel interessiert hätten.</p>
<p>&#8220;Cani sciolti&#8221; kommt in keinem Moment an zitierte Vorgänger und Vorbilder wie Balestrinis &#8220;I Furiosi&#8221; oder Kings &#8220;Football Factory&#8221; heran. Dafür fehlt es einerseits dem Roman an Spannung, Witz und überzeugender Komposition, andererseits wird der dokumentarische Wert der Berichtesammlung durch mangelnde Einordnung und Reflexion, übertriebenen Pathos und, da als Roman deklariert, Fiktionsverdacht verspielt. Der Hinweis auf die Widersprüchlichkeit einer Bewegung, die Gegner (und damit Gleichgesinnte) ins Koma prügelt oder mit Brandsätzen verstümmelt, aber gleichzeitig schöne Choreografien bastelt und für wohltätige Zwecke sammelt, bleibt nichts als ein leeres Zitat, weil nicht zu erfahren ist, ob diese Widersprüchlichkeit auch zu internen Debatten und Selbstzweifeln geführt hat und was, allenfalls, daraus resultiert hätte. So wirkt angesichts all der glorifizierten Gewalt der Verweis auf Kreativität und Nächstenliebe ähnlich schrecklich wie der 3sat-Kommentar in einem <a href="http://vimeo.com/33914552" target="_blank">Bericht über das Buch</a>, wonach der böse Ultra Mungo heute schöne Literatur doziert und seiner Freundin auf Knien einen Heiratsantrag gemacht habe. Das ist Kitsch, und wie auch immer man, um zur Eingangsfrage zurückzukehren, Gegenkultur definieren mag: Kitsch ist mit Sicherheit keine.</p>
<p>Als Ultra Gegenkultur zu sein &#8211; oder gewesen zu sein &#8211; das wird im Buch behauptet. Eine Bewegung, die sich wie in Italien von den Strassen in die Stadien verlagert, die den Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit von der Gesellschaft auf die Kurve reduziert und zu einem Schlagabtausch um physische Hoheit und Territorialmacht umgedeutet hat, ist es ohne Zweifel wert, dokumentiert und wahrgenommen zu werden. Es muss aber unweigerlich auch die Frage folgen, ob die Entstehung der Ultra-Bewegung in Italien tatsächlich eine Gegenkultur im Sinne einer staatskritischen, reformistischen oder gar revolutionären Alternative bedeutete oder ob nicht im Gegenteil die Metamorphose einer Bewegung der Strasse mit klassenkämpferischem Anspruch zu einem Fussballphänomen mit hoher (selbst)zerstörerischer Kraft dem Staat in die Hände gespielt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fiorentina, Playstation, Sanaa</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf altravita.com befasst sich Kai Tippmann mit einem Text eines Fiorentina-Tifoso auf dodicesimouomo.net. Tippmann übersetzt den Beitrag &#8220;A noi ci ha rovinato la playstation&#8221; mit &#8220;Die Playstation hat uns versaut!&#8221; Sich der Gefahr des Kulturpessimismus bewusst, beklagen beide, Autor und &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/12/fiorentina-playstation-sanaa/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.altravita.com/die-playstation-hat-uns-versaut.php" target="_blank">altravita.com</a> befasst sich Kai Tippmann mit einem Text eines Fiorentina-Tifoso auf <a href="http://www.dodicesimouomo.net/12uomo/news-curva-fiesole/5135-a-noi-ci-ha-rovinato-la-playstation.html" target="_blank">dodicesimouomo.net</a>. Tippmann übersetzt den Beitrag &#8220;A noi ci ha rovinato la playstation&#8221; mit &#8220;Die Playstation hat uns versaut!&#8221; Sich der Gefahr des Kulturpessimismus bewusst, beklagen beide, Autor und übersetzender Blogger, die Verschiebung der Fan-Sozialisation weg von realer, lokal verankerter Fussballbegeisterung hin zu einer virtuellen, von jedem regionalen Bezug lösgelösten (Be)Siegermentalität:</p>
<blockquote><p>Oggi i bambini tifano per il Real o il Barcellona anche se nascono a Novoli o al Girone, le magliette di Rooney sono più di moda di quelle di Natali, la tua squadra è degna di moda solo se ha un “palmares” invidiabile.</p></blockquote>
<p>Gestern fand ich in der NZZ folgendes Bild zu einem Artikel über Jemens Zukunft mit oder eben ohne Präsident Saleh: Allein in der ersten Reihe der Saleh-kritischen Demonstranten finden sich 4 Trikots von Real Madrid.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/12/Sanaa_NZZ.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4579" title="Sanaa_NZZ" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/12/Sanaa_NZZ-300x127.jpg" alt="" width="300" height="127" /></a></p>
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		<title>&#8220;Fantastico, fantastico&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 09:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Wochenauftakt etwas Erbauliches aus der wunderbaren Welt des Unterligenfussballs (war leider zu faul herauszufinden, warum die Partie in Pescara und ohne Zuschauer stattfinden musste). Von Min. 1:20 bis 1:55: http://www.youtube.com/watch?v=os1H9x2siVg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Wochenauftakt etwas Erbauliches aus der wunderbaren Welt des Unterligenfussballs (war leider zu faul herauszufinden, warum die Partie in Pescara und ohne Zuschauer stattfinden musste). Von Min. 1:20 bis 1:55:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=os1H9x2siVg">http://www.youtube.com/watch?v=os1H9x2siVg</a></p>
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		<title>Probleme mit renitenten Kirchgängern</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 16:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zlaty Basant</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Seuche weitet sich aus: von den Stadien ist sie nun auf die Gotteshäuser übergeschwappt. Nirgendwo wissen die Leute sich noch zu benehmen, scheint&#8217;s! Vor dem Hauptportal einer schönen katholischen Kirche in einem lombardischen Dorf schreckte ich unlängst heftig zurück, &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/11/probleme-mit-renitenten-kirchgangern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/11/Kirche.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4444" title="Kirche" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/11/Kirche-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Die Seuche weitet sich aus: von den Stadien ist sie nun auf die Gotteshäuser übergeschwappt. Nirgendwo wissen die Leute sich noch zu benehmen, scheint&#8217;s! Vor dem Hauptportal einer schönen katholischen Kirche in einem lombardischen Dorf schreckte ich unlängst heftig zurück, als ich den &#8220;Avviso sacro&#8221; erblickte. Avviso sacro &#8211; das kann man zum Beispiel mit &#8220;heilige Warnung&#8221; übersetzen. Womit wir mittendrin sind bei Hiob und Konsorten! Gott erbarme. Aber eben genau darum geht es ja: Das Erbarmen hat Grenzen! Es müssen katastrophale Zustände herrschen im südlichen Nachbarland, und zwar auch in den Kirchen. Du sollst nicht halbnackt eintreten! Du sollst nicht telefonieren! Du sollst nicht plaudern! Und du sollst auch herrgottnochmal nicht essen während des Gottesdienstes, ist &#8211; das &#8211; klar? Dafür gibt es Bars, und zwar direkt auf der gegenüberliegenden Strassenseite! Amen.</p>
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		<title>Torreiches Feld</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 18:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[In Le Grazie, Italien. Fotografiert vom Wicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Le Grazie, Italien. Fotografiert vom Wicht.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Bild0191.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4407" title="Bild019" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Bild0191-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Bildlegendenmetamorphose</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 12:44:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein anschauliches Beispiel der Funktionsmechanismen im Onlinemedien-Bereich liefert uns der Blick mit seinem Klose. Vorgestern noch durften wir an dieser Stelle auf die Frivolität im Online-Hause Ringier hinweisen, heute nun liefert man uns den Klose 2.0. Natürlich ohne Hinweis auf &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/10/bildlegendenmetamorphose/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein anschauliches Beispiel der Funktionsmechanismen im Onlinemedien-Bereich liefert uns der Blick mit seinem Klose. <a href="http://knappdaneben.net/2011/10/interessante-bildlegende/" target="_blank">Vorgestern</a> noch durften wir an dieser Stelle auf die Frivolität im Online-Hause Ringier hinweisen, heute nun liefert man uns den Klose 2.0. Natürlich ohne Hinweis auf den Klose 1.0.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Blick_legende1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4378" title="Blick_legende1" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Blick_legende1.jpg" alt="" width="590" height="139" /></a></p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Blick_Legende2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4379" title="Blick_Legende2" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Blick_Legende2.jpg" alt="" width="595" height="156" /></a></p>
<p>Die Reaktion von Klose selbst ist vielleicht auch noch eine Zeile wert: &#8220;Politik soll ausserhalb des Stadions bleiben.&#8221; Gute Idee! In Rom heisst das: Den &#8220;KloSe mit unS&#8221;-Doppelhalter am besten gleich vor dem &#8220;Dux Mussolini&#8221;-Obelisken vor dem Olimpico in den Erdboden stecken. Passt gut. Und wird mit Sicherheit gut umsorgt. So wie sie auch die eingemeisselten Buchstaben immer wieder schön mit Goldfarbe nachpinseln. Wie hat es mir letzte Woche an einer Bushaltestelle im Valle Cannobina eine Frau gesagt: &#8220;Mussolini hat sehr viel für Italien gemacht. Gerade für uns Frauen. Wäre da nur nicht dieser Fehler mit dem Krieg und den Juden.&#8221;</p>
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