Archive for the ‘Fotos’ Category

Felder

Tuesday, May 3rd, 2011

Arapa, Peru. Foto von Zita.

Interessante Bildwahl VI

Friday, March 25th, 2011

Leser Damian zeigt sich beeindruckt von der Arbeit der tagi.ch-Bildredaktion, die fand, zu Rapid Wiens Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit passe am besten eine Aufnahme der heutigen Rapid-Ultras. Ich stelle mir jetzt vor, ich wäre einer jener sieben mehr oder weniger deutlich erkennbaren jungen Männer auf dem Bild. Für meine Zukunft hat sich tagi.ch mit diesem Geniestreich gerade etwas Schönes ausgedacht: Wer Rapid und Nazi googelt, findet ab sofort mein Konterfei. Passt scho, oder?

Knapp neben dem Stadion

Friday, March 4th, 2011

Leser und Nomade Manuel erfreut uns wieder einmal mit einem Stadionbild. Diesmal handelt es sich um eine Spielstätte in Galle, Sri Lanka. Weil darin aber vornehmlich Cricket gespielt wird, hat Manuel den Fokus knappdanebenkompatibel auf den Nebenschauplatz gerichtet, wo sich junge Menschen dann doch auf den einzig vernünftigen Sport dieser Erde besinnen. Danke!

Aaron Winter

Wednesday, January 19th, 2011

Val Lumnezia, Neujahr

Felder (15)

Saturday, July 10th, 2010

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Fotograf und Leser Philip schreibt dazu: “Der Ort der Aufnahme ist das Städtchen Khuzhir auf der Olkhon-Insel, umgeben vom Baikalsee, in Russland, an einem kühlen Aprilabend. Stattgefunden hat ein Spiel zwischen einer Gruppe Reisender und einer Gruppe lokaler Kinder.”

Buenos Dias

Friday, June 11th, 2010

DSC01871Im Zuge räumlicher Neuausrichtung fiel mir dieses Diapositiv in die Hände, das mir die hoch geschätzte Frau R. vor einigen Wochen hatte zukommen lassen. Das Bild heisst “Fussballplatz” und zeigt – eben nicht. Es sind ein paar Leute zu sehen, Männer vor allem, zwei Mofas, ein Auto, es sieht nach 60er Jahre aus. Die Leute stehen auf einem braun-schwarzen Stück Feld. Was tun sie da? Entscheiden sie gerade, dass sie hier, auf dieser Wiese, den neuen Fussballplatz bauen? Ich weiss es leider nicht. Aber wem immer dieses Dia einst gehörte, er – oder sie – wusste es. Das ist alles sehr interessant und geheimnisumwittert und deshalb jetzt zum Glück hier für die digitale Ewigkeit festgehalten.

Bildlegende konfus

Saturday, December 5th, 2009

DSC01745Die NZZ gibt viel her dieser Tage. Auch im Auslandteil. So war gestern der Artikel “Mehr Hilfe für Afghanistan” mit einer Fussballszene bebildert: Sieben junge Afghanen, davon fünf in kulturkompatiblen grünen Carlsberg-Trikots, betreten einen Sandplatz, bereit zum Spiel. Auf dem Platz stehen mehrere italienische Militärfahrzeuge, die den Raum vor dem Fussballtor versperren. In einem der Fahrzeuge sitzt ein Soldat hinter einem Maschinengewehr. Die Bildlegende sagt:

Auch ein Teil der Entwicklungshilfe. Italienische Truppen bringen Jugendlichen das Fussballspiel bei.

Sicher, es gibt Flecken auf dieser Erde, da ist die moderne Trainingslehre noch nicht angekommen. Da sind noch Schleifer alter Schule am Werk. Ob man aber in vorliegendem Fall tatsächlich noch von “Fussballspiel beibringen” sprechen darf?

Ein Stück Stadtkultur

Friday, November 13th, 2009

Die Kulanz des Hier+Jetzt-Verlages macht es möglich, dem blossen Hinweis auf das eben erschienene Hardturm-Buch nun auch eine kurze inhaltliche Würdigung folgen zu lassen. Man hält mit den “Erinnerungen an ein aussergewöhnliches Stadion”, wie es im Untertitel heisst, ein schönes Werk in den Händen. Die Fotosammlung des GC-Fans Jens Fischer bildet die Grundlage der Publikation, und es wird an vielen Stellen deutlich, dass hier weniger der Profi mit dem Sinn für Kompositionen und als Moment erfassten Geschichten als eben der Anhänger mit dem Auge fürs Detail an der Arbeit war. Seine Heimat waren zweifelsohne die Stehplätze im Heimsektor, Aufnahmen der Haupt- oder Gästetribüne während eines Spiels fehlen. Das ist zwar bedauerlich, aber verständlich bei einer Publikation, die weniger auf einem Konzept als auf dem Fundus eines “Archivars” basiert.

155_0_umschlag_gross“Der Hardturm” ist ein unverzichtbares Erinnerungsstück für alle, die in diesem Stadion eine Heimat gefunden hatten. Er versetzt aber mit Sicherheit auch jene in Rührseligkeit, die jahrelang skandierend drohten, das Stadion dereinst anzuzünden. Denn so sehr der Hardturm bei Gästefans als verhasste und schwer einzunehmende Festung galt, so deutlich wurde nach seiner Schliessung, welch grosse Lücke in der Stadionlandschaft er hinterlässt. In einem der 20 kurzen Textbeiträge schildert der Autor denn auch prägnant, welche Chance mit dem Abriss vertan wurde. Die alte Haupttribüne zeitgemäss ersetzen, und viele Diskussionen um Euro, Quartierverträglichkeit und Urbanität wären hinfällig geworden.

Nicht immer reicht die Kürze der Texte für so viel Klarheit. So wird die temporäre Besetzung des Hardturm im Sommer 2008 auf irritierende Weise verurteilt und implizit für den späteren Abriss verantwortlich gemacht. Hier hat man offiziellen Verlautbarungen zu sehr Glauben geschenkt: Ob mit oder ohne “Brotäktschen”, wie die Besetzung damals hiess, eine Sanierung des alten Stadions stand nie ernsthaft zur Debatte. Man müsste sich vielmehr glücklich schätzen, atmete der Hardturm vor seinem Ende noch einmal etwas Leben.

Spieltage in Zürich-West waren immer etwas Besonderes, die Erinnerungen an Fantrauben vor dem Restaurant “Stadion” und nach dessen Abbruch vor dem “Hobo”, an die Ansammlungen der Gästefans vor dem “Herdern”, das kurz nach der Stadionschliessung aus lauter Wehmut explodierte – sie sind wach und schmerzen zuweilen. Dass die Grundmauern heute einer reichen Stadtflora Boden bieten, ist ein kleiner Trost. Genau wie das Buch selber. Ein kleiner Trost, der seinen Preis allemal wert ist.

Jens Fischer: Der Hardturm. Erinnerungen an ein aussergewöhnliches Stadion. Hier+Jetzt, Baden 2009. 38 Sfr

Karlsson vom Dach

Tuesday, November 10th, 2009

Leser Fabian hat eine Kollegin, und die hat einen Helikopter, und mit dem ist sie neulich über die Ostschweiz geflogen und hat abgedrückt. Danke, Frau C!

AFG-Arena2

So So Soccer

Friday, October 23rd, 2009

Freund Martin schickt uns aus der grossen Welt diese Nachricht mit Bild:

“Jede freie Ecke im Central Park wird für Fussball genutzt. Football und Baseball sind out. Die Baseballfelder im Norden des Parks wurden in Fussballfelder verwandelt. Alle wollen tschutten. Eine Handvoll Mexikaner versucht den Kindern reicher New Yorker die Grundlagen beizubringen. Aber die Nachfrage ist einfach zu gross.”

Wer also einen Job sucht … (Koller, Gross und wie ihr alle heisst)

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