Archive for the ‘FCB’ Category

SF bi de Hooligans

Wednesday, January 25th, 2012

Heute, 20.50, SF1: “Hooligans an die kurze Leine” in der Rundschau:

Im Kampf gegen die Gewalt in und um die Fussball-Stadien waren Polizei und kantonale Behörden lange auf den Goodwill der Klubs angewiesen. Jetzt wollen die kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren die Spielregeln umkehren: Neu sollen alle Spiele eine Bewilligung benötigen. Die Klubs bezahlen für die Schäden ihrer Fans. Sonst wird nicht angepfiffen. Erstmals zeigen die Behörden der Rundschau ihre Pläne, wie sie dem Hooligan-Problem Herr werden wollen.

Morgen Donnerstag, 20.05, SF1: “Narben der Gewalt“, Dok. Regisseur Alain Godet in 20minuten:

Das Erstaunliche ist, dass damals zwei Polizisten die ganze Muttenzerkurve im Griff hatten. Heute kommt man mit absurden Verboten. Aber das ist wie bei einem Kochtopf. Mit einem Deckel drauf steigt der Druck nur noch und dann explodiert das Ganze.

Die zu Ausgewogenheit verpflichtete öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt scheint ihren Auftrag ernst zu nehmen.

 

Vor 30 Jahren

Wednesday, December 28th, 2011

Da gab es noch solcherlei Aufnäher auf den Jeans-Gilets. Zu lesen als Kommentar betreffend Fanfreundschaften oder auch als Jahresrückblick zum Fall Sion.

 

Robson vs. Odermatt

Wednesday, December 7th, 2011

Heute Abend repräsentiert der FCB die Schweiz. Darum drückt sie dem FCB die Daumen. Hat Heliane Canepa gesagt, gestern früh auf DRS4, als sie mit Thomas Held über Gott, die Welt, Politik und Sport plauderte. Bis heute repräsentiert die Single “Karli no ne Goal” den FCB in der Welt des Vinyls: “Druggt scho ab, s’isch passiert, d’Balle isch im Kaschte!” Das Lied von Peter Felix gehört seit den 70er Jahren zum Kulturgut der FCB-Fans, davon wurde ich neulich vor Ort auf eindrückliche Weise überzeugt. “Oh, wie tuet das wohl”, so eine Refrainzeile singt der Mensch aber auch einfach gerne.

Zum heutigen Knüller, oder soll ich sagen: Schlager? Oder, nach bislang drei CL-Begegnungen auch legitim: Klassiker? Oder grossartige Affiche? Jahrhundertspiel? Zur heutigen letzten Begegnung in der Gruppenphase tritt ”Karli no ne Goal” gegen eine Single des “Official Manchester United Fan Club” an, dem ich nicht angehöre, die ich mir aber immer wieder gerne anhöre. Bryan Robson ist da gerade Captain geworden und erklärt noch einmal, warum er West Brom in Richtung Manchester verlassen hat: “Because I felt I had more opportunities with Manchester United of playing at Wembley.” Leider sagt er nicht “… at Saint Jacob”. Aber vielleicht gibt es davon auch eine Single, vom Unofficial Manchester United Fan Club. Ich suche sie. Im Heuhaufen der ungefähr 37 Manchester-United-Vinylsingles auf dem 2nd-hand-Markt.

Spielt man nun diese beiden Platten gegeneinander aus, heisst es unentschieden. Das eine ist zwar ein schönes Lied, aber Karli selbst fehlt. Er habe damals nicht einmal gewusst, dass so eine Platte erscheint, heisst es. Und sei darob leicht empört gewesen. Gut, dass er selber mitgesungen hätte bei ”Karli no ne Goal”, wäre allerdings etwas läppisch gewesen, aber auf der B-Seite, so als Intro zu “Na na na na, hey hey FCB” hätten sich ein paar Grussworte gut gemacht. Auf der Manchesterplatte fehlt die Musik, dafür hat man Bryan Robsons abgelöschte Originalstimme und Frank Stapletons totale Gleichgültigkeit Mikrofonen gegenüber. Eins zu eins also, vinyltechnisch. Aber wir haben ja noch Frau Canepa, das Zünglein an der Waage.

Heusler lesen

Sunday, November 13th, 2011

Einmal mehr. Diesmal in der Sonntagszeitung. Gute Fragen auch. Da ist alles drin. Eigentlich restlos alles. Voilà.

Immer, wenn wir es mit einer grösseren Gruppe zu tun haben, sei das bei einem Fanmarsch, bei einer Demonstration oder der Basler Fasnacht, müssen wir einen Weg finden, wie wir die negativen Auswirkungen der Masse in Kauf nehmen, um die positiven Aspekte zuzulassen. Wenn wir garantiert die negativen Aspekte nicht mehr wollen in den Stadien, dann muss der Fussball ohne sie stattfinden.

Mit dem letzten “sie” meint er bzw. die Sonntagszeitung vermutlich die Masse der Zuschauer, nicht die negativen Aspekte oder die Stadien.

Ohne Worte

Monday, October 24th, 2011

Meist ist es in solchen Fällen die Polizei, die die Medien informiert. Und leider findet diese Information dann meist auch ungefiltert den Weg in die Zeitungen und Online-Portale. Diesmal informieren die Fans. Wir deklarieren diesen Text als ungefiltert:

Communiqué der Muttenzerkurve Basel

Finken mit Rahm (r.)

Wednesday, October 19th, 2011

Wenn wir schon bei den Bildlegenden seien, schreibt ein weiterer Leser, den wir aus Gründen der Diskretion nicht übernamentlich nennen dürfen: “So schnell geht man bei Newsnetz vergessen”. Traurig. In der Tat.

Bildlegendenmetamorphose 2

Wednesday, October 19th, 2011

Leser Stellarossa war uns freundlicherweise eben gerade noch behilflich beim Erstellen einer Bildlegendenmetamorphose 2. Diesmal eine Metamorphose etwas gegen den Zeitgeist, um es mal so zu sagen. Bild 1 von Blick-online aus dem Jahr 2009, Bild 2 von gestern.

(Sorry, ich weiss, man muss auf die Bilder klicken, um es lesen zu können. Aber wenn ichs grösser mache, verziehen sich die Dateien. Keine Ahnung wieso.)

Kurliges Interview

Sunday, September 18th, 2011

In der aktuellen Ausgabe des immer besser und v.a. auch immer schöner werdenden FCB-Heftchens “FussBâle”  ist ein kurzes Interview mit einem Besitzer eines Wassersportgeschäfts zu lesen. Das mag jetzt im ersten Moment erstaunen. Der Fussballbezug folgt aber auf den Fuss: Das Wassersportgeschäft, in Muttenz BL zu finden, verkauft die allseits beliebten Leuchtfackeln. Die sind zwar für akute Fälle von Seenot bestimmt, doch damit macht der Mann kein Fackelgeld. Richtig Umsatz wird mit dem Fussball gemacht: “60 bis 70 Prozent der Fackeln werden sicher für den Stadiongebrauch verkauft. (…) Für den Bootsbedarf verkaufen wir sehr wenig”, sagt er.

Dass beim Verkauf alles mit rechten Dingen, also gesetzeskonform zu und her geht, betont der Ladenbesitzer mehrmals. Und man glaubt es ihm aufs Wort. Grosses Erstaunen stellt sich dann aber ein, wenn wir lesen: “Das Gesetz verlangt, dass der Käufer mindestens 18 Jahre alt sein muss und dass wir den Namen und die Adresse registrieren.” In den Büchern des Wassersportgeschäfts in Muttenz wird demnach, wenn man das jetzt nicht völlig falsch interpretiert, ein Verzeichnis der nordwestschweizer Pyromanenszene geführt. Das habe ich so jetzt noch nie gelesen.

Auch noch nie so gelesen habe ich Marco Streller, in derselben Ausgabe von FussBâle. Ich hab für ihn zwar an anderer Stelle schon eine Lanze gebrochen. Wie er sich nun aber äussert im langen Interview, offen, kritisch und gelassen, gefällt mir ausgesprochen gut.

Hans was Heiri

Wednesday, May 25th, 2011

Dank an Leser Philipp für den Hinweis.

Und allen einen heissen Abend.

Personenfreizügigkeit

Friday, May 13th, 2011

Wenn dem Züricher Reporteler eine schöne Bildlegende gelingt: Blick am Abend, gestern Donnerstag.