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	<title>Knapp daneben &#187; Bücher</title>
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	<description>Fussball und Alltag</description>
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		<title>Sport und Geografie</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 18:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stadtbuehl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Osasuna, bedeutet auf Baskisch Gesundheit oder Kraft. Und es scheint ein guter Ort zu sein, auch für das Wohlbefinden des weissen Ballets aus Madrid. Dumm nur für all jene, die da auch mal hin wollen, dass sie den wunderbaren Ort &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/04/sport-und-geografie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/osasuna1.tiff"><img class="alignright size-full wp-image-5068" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/osasuna1.tiff" alt="" /></a>Osasuna, bedeutet auf Baskisch Gesundheit oder Kraft. Und es scheint ein guter Ort zu sein, auch für das Wohlbefinden des weissen Ballets aus Madrid. Dumm nur für all jene, die da auch mal hin wollen, dass sie den wunderbaren Ort nie finden werden. Osasuna ist ein unbekanntes Traumland und auf keiner Landkarte der Iberischen Halbinsel vermerkt. – Es soll in den Gassen wimmeln von wildgewordenen Stieren und Pilgern auf dem Weg nach Santiago. Paulo Coelho war auch schon da. Und vor ihm Stürmer und Schlitzohr Ionel Gane.</p>
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		<title>Was ist Gegenkultur?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann wird aus einer Bewegung eine Kultur und wann eine Gegenkultur? Domenico Mungos Roman &#8220;Cani sciolti&#8221;, der seit Ende 2011 auf Deutsch vorliegt, bietet Gelegenheit, sich dieser Frage anzunehmen. Die Geschichte: Im Zuge der Ermittlungen und Massnahmen nach dem sizilianischen &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/01/gegenkultur/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann wird aus einer Bewegung eine Kultur und wann eine Gegenkultur? <a href="http://www.blickfang-ultra.de/mb_main.php?&amp;men=68&amp;hg=9" target="_blank">Domenico Mungos Roman &#8220;Cani sciolti&#8221;</a>, der seit Ende 2011 auf Deutsch vorliegt, bietet Gelegenheit, sich dieser Frage anzunehmen.</p>
<p>Die Geschichte: Im Zuge der Ermittlungen und Massnahmen nach dem sizilianischen Derby 2007, bei dem der Polizist Filippo Raciti ums Leben kam, geraten zahlreiche Exponenten der italienischen Ultra-Bewegung ins Visier <a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg"><img class="alignright size-full wp-image-4695" title="Unknown" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/01/Unknown.jpeg" alt="" width="114" height="171" /></a>von Polizei und Staatsanwaltschaft. So auch die Hauptfigur des Romans, ein Chronist der Bewegung. Auf seiner Flucht nach Lugano (das kurzerhand zur Hauptstadt des Kantons Tessin erklärt wird), sammelt er eiligst Berichte und Erinnerungen seiner Kampfgenossen, um das Erbe der Ultras vor deren Zerschlagung zu retten und zu konservieren. Reise und Roman enden in einer ausgelassenen Feier in der Südschweiz, zu der auch &#8220;die Jungs der Banda Basel und viele andere, die zwischenzeitlich aus Italien zu uns gestossen waren&#8221;, eingeladen sind.</p>
<p>Der Hauptteil von &#8220;Streunende Köter&#8221;, so der deutsche Titel, besteht aus den erwähnten Berichten sowie Schilderungen des Erzählers, eines Viola-Ultras wie Mungo selbst, was eine stark autobiografische Prägung der Geschichte nahelegt. Zu lesen sind knapp 300 Seiten über reflexartig geschwungene Gürtelschnallen (zu seiner eigenen mit dem Union Jack scheint der Protagonist ein fast libidinöses Verhältnis zu haben), Kämpfe auf Brücken und in Tunnels von Genua, Brandanschläge auf Extrazüge gegnerischer Fans und das Durchbrechen von Polizeisperren. Dazwischen: zwanzig Jahre italienischer Fussball aus der Kurvenperspektive, die einzige Stärke des Buches und eine Antwort auf das Vorurteil, wonach sich Ultras nie für das Spiel interessiert hätten.</p>
<p>&#8220;Cani sciolti&#8221; kommt in keinem Moment an zitierte Vorgänger und Vorbilder wie Balestrinis &#8220;I Furiosi&#8221; oder Kings &#8220;Football Factory&#8221; heran. Dafür fehlt es einerseits dem Roman an Spannung, Witz und überzeugender Komposition, andererseits wird der dokumentarische Wert der Berichtesammlung durch mangelnde Einordnung und Reflexion, übertriebenen Pathos und, da als Roman deklariert, Fiktionsverdacht verspielt. Der Hinweis auf die Widersprüchlichkeit einer Bewegung, die Gegner (und damit Gleichgesinnte) ins Koma prügelt oder mit Brandsätzen verstümmelt, aber gleichzeitig schöne Choreografien bastelt und für wohltätige Zwecke sammelt, bleibt nichts als ein leeres Zitat, weil nicht zu erfahren ist, ob diese Widersprüchlichkeit auch zu internen Debatten und Selbstzweifeln geführt hat und was, allenfalls, daraus resultiert hätte. So wirkt angesichts all der glorifizierten Gewalt der Verweis auf Kreativität und Nächstenliebe ähnlich schrecklich wie der 3sat-Kommentar in einem <a href="http://vimeo.com/33914552" target="_blank">Bericht über das Buch</a>, wonach der böse Ultra Mungo heute schöne Literatur doziert und seiner Freundin auf Knien einen Heiratsantrag gemacht habe. Das ist Kitsch, und wie auch immer man, um zur Eingangsfrage zurückzukehren, Gegenkultur definieren mag: Kitsch ist mit Sicherheit keine.</p>
<p>Als Ultra Gegenkultur zu sein &#8211; oder gewesen zu sein &#8211; das wird im Buch behauptet. Eine Bewegung, die sich wie in Italien von den Strassen in die Stadien verlagert, die den Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit von der Gesellschaft auf die Kurve reduziert und zu einem Schlagabtausch um physische Hoheit und Territorialmacht umgedeutet hat, ist es ohne Zweifel wert, dokumentiert und wahrgenommen zu werden. Es muss aber unweigerlich auch die Frage folgen, ob die Entstehung der Ultra-Bewegung in Italien tatsächlich eine Gegenkultur im Sinne einer staatskritischen, reformistischen oder gar revolutionären Alternative bedeutete oder ob nicht im Gegenteil die Metamorphose einer Bewegung der Strasse mit klassenkämpferischem Anspruch zu einem Fussballphänomen mit hoher (selbst)zerstörerischer Kraft dem Staat in die Hände gespielt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gabler lesen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 19:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peroni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Lese- und Geschenktipp für alle (Fan-)Jugendsozialarbeiter, Szenekenner, Vereinspräsidenten, Onlinemedien-Kommentarschreiber – und alle, die gerne einen dieser Berufe erlernen wollen: Das neue Buch von Jonas Gabler, es heisst „Die Ultras – Fussballfans und Fussballkulturen in Deutschland“ (PapyRossa Verlag, 2010). In &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/12/gabler-lesen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/12/gabler_ultras.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4670" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/12/gabler_ultras.jpg" alt="" width="177" height="268" /></a>Ein Lese- und Geschenktipp für alle (Fan-)Jugendsozialarbeiter, Szenekenner, Vereinspräsidenten, Onlinemedien-Kommentarschreiber – und alle, die gerne einen dieser Berufe erlernen wollen: Das neue Buch von Jonas Gabler, es heisst „Die Ultras – Fussballfans und Fussballkulturen in Deutschland“ (PapyRossa Verlag, 2010). In seinem zweiten Buch zum Thema schneidet Gabler viele Themen an, die auch hierzulande zur Zeit topaktuell (a.k.a. heiss) sind. Das Buch bietet einen einfachen Überblick über die derzeitige Situation und Entwicklung in Deutschlands Stadien. Diese ist in vielen Bereichen durchaus vergleichbar mit der Schweiz und gerade deshalb ist Gablers differenzierte Analyse lesenswert. Gabler betont die positiven Einflüsse der Ultra-Kultur auf heranwachsende Jugendliche und mahnt eindringlich zur Überwindung des gegenseitigen Misstrauens zwischen Fans, Vereinen, Polizei und Politik. Erhältlich ist es <strong><a title="Helvetia Buch" href="http://www.helvetiabuch.ch" target="_blank">hier</a></strong> oder in jeder anderen guten Buchhandlung.</p>
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		<title>&#8220;Die Zensurbehörde in Herrliberg&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:35:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Warum Andrea Haemmerles Buch über Blochers Abwahl in der Bestseller-Liste der Weltwoche partout nicht auftauchen will, hat der KleinReport recherchiert. Hübsch, hübsch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum Andrea Haemmerles Buch über Blochers Abwahl in der Bestseller-Liste der Weltwoche partout nicht auftauchen will, hat der <a href="http://www.kleinreport.ch/news/weltwoche-verschweigt-andrea-haemmerles-erfolg-67881.html" target="_blank">KleinReport</a> recherchiert. Hübsch, hübsch.</p>
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		<title>Felder (23)</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 15:14:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Herr Grabowski hat sich den Platz von Mönchengladbach-Hehn 1958 vorgenommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr <a href="http://www.diogenes.ch/leser/katalog/a-z/m/9783257005424/buch" target="_blank">Grabowski</a> hat sich den Platz von Mönchengladbach-Hehn 1958 vorgenommen.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/11/DSC02425.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4525" title="DSC02425" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/11/DSC02425-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Launig, launig</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 21:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peroni</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Freitag fand in Nürnberg die Gala zum „Deutschen Fussball-Kulturpreis 2011“ statt. An dieser Stelle darüber berichtet werden kann, weil das Buch „Flachpass – Die Bar im Letzigrund“ bei der Verleihung zum Fussballbuch des Jahres den 7. Rang von &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/10/launig-launig/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/nurn1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4430" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/nurn1-300x225.jpg" alt="" width="270" height="203" /></a>Am vergangenen Freitag fand in Nürnberg die Gala zum „Deutschen Fussball-Kulturpreis 2011“ statt. An dieser Stelle darüber berichtet werden kann, weil das Buch „Flachpass – Die Bar im Letzigrund“ bei der Verleihung zum Fussballbuch des Jahres den 7. Rang von insgesamt 400 Neuerscheinungen im deutschsprachigen Fussballbuchmarkt erreichte. Die freundliche Einladung der Deutschen Akademie für Fussballkultur bot die Möglichkeit zu einem freien Wochenende in anregendem Umfeld.</p>
<p>Als bestes Fussballbuch prämiert wurde „<a href="http://www.werkstatt-verlag.de/?q=node/372" target="_blank">Der FC Bayern und seine Juden. Aufstieg und Zerschlagung einer liberalen Fußballkultur</a>“ von Dietrich Schulze-Marmeling. Die Laudatio von Jürgen Kaube (FAZ) liess erahnen, dass dem Autor ein wahrhaft grosses Werk gelungen sein muss. Weitere Preise wurden vergeben für das innovativste Bildungsprojekt, sowie für den Fussballspruch und für die beste Fan-Choreografie der zurückliegenden Bundesliga-Spielzeit. Die anwesenden Gäste wählten in einem sympatisch-chaotischen Verfahren den zweisprachigen Beitrag des Dortmunders Roman Weidenfeller zum Fussball(er)spruch des Jahres: „I think we have a grandios Saison gespielt“. Persönlich gefiel mir die knapp unterlegene Feststellung von Bayerns Thomas Müller allerdings besser: „Die haben Leute dabei, die mehr Haare am Rücken haben als auf dem Kopf. Da ist natürlich mehr Erfahrung da.“ (Müller über Inter Mailand)</p>
<p>Heikel wurde es für die Preisverleiher, weil die Kaiserslauterer Ultra-Gruppierung „Generation Luzifer“ den mit 3000 Euro dotierten „easyCredit-Fanpreis“ für ihre <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bzJoxWCNVPc" target="_blank">Fritz-Walter-Choreografie</a> nicht annahm. Die Ablehnung bezog sich vor allem auf den Sponsor des Preises und der ganzen Gala: Die Firma easyCredit hält die Namensrechte am Nürnberger Heimstadion, was offensichtlich nicht nur Fans des Clubbs erzürnt. Diese würden lieber im <a href="http://www.maxmorlockstadion.de/" target="_blank">Max-Morlock-Stadion</a> spielen.</p>
<p>Krönender Abschluß des Abends war der leibhaftige Auftritt von Sir Bobby Charlton, der mit dem „Walther-Bensemann-Preis“ ausgezeichnet wurde. Charlton erzählte im Interview, dass er schon als kleiner Junge wusste, dass er Fussballprofi werden würde: „I found the game quite easy.“ 14 Stunden dauerten damals seine sonntäglichen Trainingsspiele auf dem lokalen Bolzplatz, von 08.00 bis 22.00 Uhr. Auch wenn man talentiert ist, geht es offenbar nicht ganz ohne Üben.</p>
<p>Spannend ist solch ein fussballkultureller Anlass vorab, weil allerlei angeregte Gespräche mit spannenden Zeitgenossen und -genossinnen geführt werden können, vornehmlich in den langen Stunden nach dem offiziellen Gala-Teil. Die nächtliche Diskussionen kreisten viel um die letztwöchige „Pokal-Schlacht“ zwischen Dortmund und Dresden. Wer sich speziell für dieses Thema interessiert, dem seien folgende Artikel ans Herz gelegt:</p>
<p><a href="http://publikative.org/2011/10/30/besser-jounalismus/">http://publikative.org/2011/10/30/besser-jounalismus/</a><a href="http://publikative.org/2011/10/26/sogenannter-journalismus-wie-erzahle-ich-fusballrandale/"></p>
<p>http://publikative.org/2011/10/26/sogenannter-journalismus-wie-erzahle-ich-fusballrandale/</a></p>
<p>Nürnberg hat nebst Fussballkulturpreis und Lebkuchen natürlich auch weitere Höhepunkte zu bieten: Etwa die lokale Spezialität der geräucherten Blutwurst oder das Restaurant mit dem Wundernamen „<a href="http://www.bellatandoori.de" target="_blank">Bella Tandoori</a>“ (im Logo das Kolosseum von Rom und der Taj Mahal) und das Ultra-Fanzine „<a href="http://yabasta.blogsport.de" target="_blank">Ya Basta!</a>“.</p>
<p>Und so lassen sich derartige Kurzferien in Deutschland gleich umschreiben, wie ein Akademie-Mitglied schon vor der Gala den Abend anpries: Launig wie immer.</p>
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		<title>Abt. schöne Buchumschläge</title>
		<link>http://knappdaneben.net/2011/10/abt-schone-buchumschlage/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 10:55:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Grafik]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Antiquariat im Sous-Sol eines Wohnblockes in Bratislava fand ich dieses schöne Buch, eine slowakische Uebersetzung eines Romans von Franco Ciampitti, über den ich später evt. noch etwas schreiben werde, sollte ich irgendwo irgendwelche Hinweise darauf finden, wer Franco &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/10/abt-schone-buchumschlage/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Brat_buch.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4414" title="Brat_buch" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Brat_buch-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>In einem Antiquariat im Sous-Sol eines Wohnblockes in Bratislava fand ich dieses schöne Buch, eine slowakische Uebersetzung eines Romans von Franco Ciampitti, über den ich später evt. noch etwas schreiben werde, sollte ich irgendwo irgendwelche Hinweise darauf finden, wer Franco Ciampitti war, wann das Original erschienen ist und worum es geht (&#8220;um Fussball&#8221;, werden Sie rufen, und Sie haben natürlich fast sicher recht damit). Bis dann aber müssen wir uns an diesem wundervollen Titelblatt laben, so gut es eben geht.</p>
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		<title>Morcheln, Schwämme und andere Köstlichkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nati]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist uns hier in diesen Spalten ein besonderes Anliegen, dem Fussballbuch seinen Platz einzuräumen und damit den Umstand zu würdigen, dass es seit wenigen Jahren auch in diesem Lande zu Publikationen kommt, die sich lesen lassen, lesen lassen mit &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/10/morcheln-schwamme-und-andere-kostlichkeiten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist uns hier in diesen Spalten ein besonderes Anliegen, dem Fussballbuch seinen Platz einzuräumen und damit den Umstand zu würdigen, dass es seit wenigen Jahren auch in diesem Lande zu Publikationen kommt, die sich lesen lassen, lesen lassen mit grossem Vergnügen und Erkenntnisgewinn. Seit wenigen Tagen ist der Schweizer Fussballbuchindex nun um einen Titel reicher, und diesmal halten wir einen kleinen Schatz in den Händen. Es ist die Rede von &#8220;<a href="http://www.dasspielmeineslebens.ch/" target="_blank">Das Spiel meines Lebens</a>&#8221; der Autoren Benedikt Widmer und David Mugglin, erschienen im Basler Rotweiss-Verlag.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/s2dlogo.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4392" title="s2dlogo" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/s2dlogo.jpg" alt="" width="200" height="266" /></a>50 Schweizer Fussballer mit Geburtsjahr 1925 bis 1986 wurden zur wichtigsten, erinnerungsträchtigsten Partie ihrer Karriere befragt, die Gespräche in Ich-Form auf 3-4 Buchseiten festgehalten. Die Wahl dieser Erzählform liegt dem grossen Charme dieser Sammlung zugrunde: Man wähnt sich als Leser am Küchentisch des Spielers, es entsteht eine Nähe, dank der das grenzenlose Selbstlob eines Kudi Müller sympathisch und die entwaffnende Nüchternheit eines Patrick Müller noch erstaunlicher wirkt. Einige der Rückblicke mögen für sich stehend banal daherkommen, in Begleitung der andern erhalten aber auch sie ihren Wert. So wird der jugendliche Überschwang eines Blerim Dzemaili, der vom 13. Mai 2006 erzählt, von der monotonen Abgeklärtheit eines Diego Benaglio aufgewertet und umgekehrt. Ein grosses Verdienst der Autoren ist die Zutageförderung bisher kaum bekannter Details aus den Profikarrieren der Nationalspieler. So führt Erich Burgener seinen Karrierestart auf Frankie Séchehayes Vorliebe für Speisepilze zurück: Weil der frühere Nationalgoalie Séchehaye im Wallis auf Morchel- und Schwämmesuche war, lag ein Abstecher nach Raron zum Aufstiegsspiel nahe. Dort entdeckte er den jungen Burgener, den er fortan förderte.</p>
<p>Ein weiterer &#8220;leidenschaftlicher Pilzesammler&#8221;, Ely Tachella, steuert eines der rührendsten Kapitel bei. So erzählt er, wie er 1961 nach dem gewonnen Entscheidungsspiel in der WM-Qualifikation 1961 gegen Schweden in Berlin nach dem Schlusspfiff einen Strauss Rosen geschenkt bekommen habe. Diesen überliess er noch auf dem Rasen einem Unbekannten, der den Nationalspieler später an seinem Arbeitsort in Neuenburg aufsuchte &#8211; mit dem Rosenstrauss. &#8220;Seither sind wir dicke Freunde&#8221;, erzählt Tachella. &#8220;Das Spiel meines Lebens&#8221; bietet aber auch zeithistorischen und erinnerungskulturellen Anschauungsunterricht. So hält Roger Vonlanthen zur WM 1954 fest: &#8220;Die Zuschauer respektierten die eigene Elf, aber auch den Gegner. (&#8230;) Es gab keine Gewalt. Das war noch Fussball.&#8221; Und drei Seiten weiter erzählt Torhüter Antonio Permunian zur Partie gegen Ungarn in Lausanne 1955: &#8220;Junge Herren im Sonntagsanzug mit Hut und Mantel tobten, fluchten und warfen Flaschen nach dem Schiedsrichter.&#8221;</p>
<p>Es müssten hier noch zahlreiche weitere Auszüge folgen, um den Wert dieses Buches angemessen zu würdigen, doch ist zu befürchten, dass sich dann bald ein Kauf nicht mehr lohnt. Nur so viel: Den Autoren ist es gelungen, mit &#8220;Das Spiel meines Lebens&#8221; 50 Schweizer Fussballgrössen zu 50 unterschiedlichen Formen der Reflexion und des Erinnerns zu führen, die noch eine lange Zeit Bestand haben werden. Die inhaltliche Schönheit dieses Buches lässt auch über die eher lieblose und austauschbare Gestaltung hinwegsehen und darüber, dass einige erzählte Spiele nicht mit den entsprechenden Fotos bebildert sind, was nicht immer klar gekennzeichnet ist. Es geht für dieses Buch, das für unter 30 Franken zu haben ist, eine absolute und unbedingte Kaufempfehlung. Wo auch immer man es liest, ob im Bett, im Zug oder auf der Schüssel, man wird bedauern, wie schnell man damit durch ist.</p>
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		<title>Lesetipp: &#8220;Zidane und ich&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 11:53:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(Der Büchertipp zum Wochenende stammt von Leser Flavio) Mein grösster Wunsch ist nicht, dass du es verstehst. Ich will vor allem, dass du es weisst. Fussballbücher gibt es ja einige, und die Qualitätschere öffnet sich in etwa wie die Einkommensverteilung. &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/09/lesetipp-zidane-und-ich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Der Büchertipp zum Wochenende stammt von Leser Flavio)</p>
<p><em>Mein grösster Wunsch ist nicht, dass du es verstehst. Ich will vor allem, dass du es weisst.</em></p>
<p>Fussballbücher gibt es ja einige, und die Qualitätschere öffnet sich in etwa wie die Einkommensverteilung. (Zu) oft wird versucht, die Faszination für diesen Sport und seine Begleiterscheinungen zu beschreiben &#8211; ein Versuch, welcher im vornherein zum Scheitern verurteilt scheint. Das kann – in seltenen Fällen – jedoch auch gelingen, und könnte dann so klingen:</p>
<p><em><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/09/Unknown1.jpeg"><img class="alignright size-full wp-image-4301" title="Unknown" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/09/Unknown1.jpeg" alt="" width="110" height="176" /></a>Ich verliere mich sehr gerne an Erinnerungen an diesen Tag. Ich schliesse die Augen, höre das Tosen und spüre an meinen Wangen, auf meinem Rücken und auch an den Händen den rauen Stoff von Vaters Mantel. Auf der Stadiontribüne hatte er ihn geöffnet, wie ein Vogel seine Flügel, und ihn um mich gelegt. Aus meinen nach kaltem Tabak riechenden Lodeniglu blickte ich auf zwei Welten. Die andere, die ferne, schlief jenseits der Tribünen in der Nacht. Die hiesige, im Stadion, brodelte. Ja, jenseits des Stadions war die Welt schwarz. Eigentlich gab es gar keine andere Welt mehr.</em></p>
<p>Der dies schrieb war Philippe Dubath in seinem Buch «Zidane und ich», und sein <em>Brief eines Fussballspielers an seine Frau aus</em> dem Jahre 2004 ist an der fussballliterarischen Spitze anzusiedeln.</p>
<p>Immer wieder finde ich mich selber in und zwischen den Zeilen wieder: Etwa, wenn von den Jahren zwischen der Kindheit und dem Tag, da wir für erwachsen erklärt werden, geschrieben wird: <em>Man verbringt bittere Stunden vor dem Spiegel und bedauert, nicht ein bisschen mehr so oder ein bisschen weniger so zu sein. In diesen Jahren, in denen man nicht wagt, sich selbst zu lieben, (&#8230;)</em>.</p>
<p>Was an diesem schmalen, 75-seitigen Werk fesselt, ist nicht so sehr eine spannende Geschichte als viel mehr die Ehrlichkeit sowie die Tiefe, mit welcher der Autor seine Erlebnisse – welche stellenweise sehr dramatisch sind – beschreibt. Anmutig und mit einer detailreichen Sprache erzählt der in Genf wohnhafte Schriftsteller und Journalist seiner Frau beziehungsweise seiner Leserschaft seinen persönlichen Zugang zum runden Leder.</p>
<p>Gerade in Zeiten von Calciopoli, umherschweifenden Fussballrebellen, tschetschenischen Investoren, Hochglanzarenen und explodierenden Spielergehältern kann dieses Buch unter Umständen wie Balsam wirken – auf den Wunden der kindgebliebenen Fussballromantiker.<em></p>
<p></em></p>
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		<title>Philipp Köster über das Buch &#8220;Flachpass&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 09:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle wie immer etwas Eigenwerbung. 11freunde-Chefredaktor Philipp Köster begründet als Jury-Mitglied der Akademie für Fussballkultur, warum er aus allen in den den letzten 12 Monaten erschienenen Fussballbüchern &#8220;Flachpass &#8211; Die Bar im Letzigrund&#8221; für den Deutschen Fussballbuchpreis 2011 &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/08/philipp-koster-uber-das-buch-flachpass/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle wie immer etwas Eigenwerbung. 11freunde-Chefredaktor Philipp Köster begründet als Jury-Mitglied der <a href="http://www.fussball-kultur.org/fussball-kulturpreis/neues-vom-fussball-kulturpreis/news/flachpass.html" target="_blank">Akademie für Fussballkultur</a>, warum er aus allen in den den letzten 12 Monaten erschienenen Fussballbüchern &#8220;Flachpass &#8211; Die Bar im Letzigrund&#8221; für den Deutschen Fussballbuchpreis 2011 vorschlägt:</p>
<p><em>Was suchen die Menschen beim Fußball? Eine Frage, die in den letzten zwanzig Jahren viel zu selten gestellt worden ist. Sonst gäbe es vielleicht nicht so viele Sitze aus Hartplastik in den Stadien, würden die Anhänger vor dem Anpfiff nicht mit Kirmestechno beschallt und kämen österreichische Getränkehersteller nicht auf die Idee, Fußballklubs zu kaufen.</em></p>
<p><em>Andrea Fischer, Christine Steffen, Pascal Claude und Saro Pepe fanden im Jahre 2002, dass die Menschen noch etwas anderes suchen als Videowürfel und Bier aus der Spritzpistole. Sie machten im Zürcher Letzigrund eine Stadionbeiz mit Blick aufs Trainingsgelände auf. Fortan wurde die »Flachpassbar« zum Treffpunkt für Spieler, ihre Familien, Funktionäre und Fans. Vor, nach, während und zwischen den Spielen drängelte man sich am Tresen, unter den Wimpeln und Pokalen, mit denen die Wirte in liebevoller Kleinarbeit die Kneipe dekoriert hatten. Und über die Jahre füllten nicht nur die Menschen, sondern auch die Geschichten die Räume.</em></p>
<p><em>Unvergessen, wie die »Flachpassbar« als einzige Kneipe mit polnischem Decoder das Züricher Auswärtsspiel in Warschau übertrug und siebenhundert, achthundert Menschen ein Bierfass nach dem anderen leerten. Wie Gästespieler Marc Zellweger die Aufforderung eines Zürcher Anhängers mit Gebissfehlstellung, doch mal zum Friseur zu gehen, mit dem Hinweis auf einen Besuch beim Zahnarzt konterte. Wie Christian Gross bei der Querung des Lokals in den Hintern getreten wurde. Und wie die Gäste der Fachpassbar den Siegern des Cup-Viertelfinales in Basel einen rauschenden Empfang bereiteten.</em></p>
<p><em>Unzählige Geschichten können die Gäste dieser Bar erzählen. Und eben darum erzählen nun die Wirte, Gäste und Freunde der Bar ihre Geschichte. In »Flachpass« setzen sie einer ungewöhnlichen, Herz erwärmenden und mittlerweile mit dem alten Stadion abgerissenen Gaststätte ein Denkmal, literarisch, fotografisch, zeichnerisch .»Es soll zur Frage führen, was die Menschen zum Fußball zieht, heute und in Zukunft. Und wo sie das, was sie suchen, dereinst finden werden«, schreiben Andrea Fischer, Christine Steffen, Pascal Claude und Saro Pepe. Und geben in diesem Buch, so charmant und unaufgeregt, wie es wohl nur Schweizer können, ihre Antwort darauf.</em></p>
<p>Das Buch gibt es weiterhin über <strong>flachpassbuch@gmail.com</strong>, Einblicke und Kritiken auf <a href="http://www.flachpass.ch/" target="_blank">www.flachpass.ch</a></p>
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