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	<title>Knapp daneben &#187; Bier</title>
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	<description>Fussball und Alltag</description>
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		<title>&#8220;Mit der Anmutung eines Lynchmobs&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 18:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Er nannte sie &#8220;Anonymfeiglinge der Sorte alle gegen einen&#8221;. 2003 berichtete Wiglaf Droste im Band &#8220;Ansichtssache Fussballplatz&#8221; von einem Spiel seines BVB gegen Bayern München. Für die Fans der Gelb-Schwarzen und den Empfang, den sie Oliver Kahn bereiteten, fand Droste &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/05/mit-der-anmutung-eines-lynchmobs/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er nannte sie &#8220;Anonymfeiglinge der Sorte alle gegen einen&#8221;. 2003 berichtete <a href="http://www.tomprodukt.de/wiglaf-droste" target="_blank">Wiglaf Droste</a> im Band &#8220;Ansichtssache Fussballplatz&#8221; von einem Spiel seines BVB gegen Bayern München. Für die Fans der Gelb-Schwarzen und den Empfang, den sie Oliver Kahn bereiteten, fand Droste diese Worte: &#8220;Das kaugummimahlende Mehr-leisten!-Monstrum Kahn ist mir nicht sympathisch, aber darauf kommt es nicht an: Gegen das, was sich mit der Anmutung eines Lynchmobs formiert, muss man alles und jeden verteidigen.&#8221;</p>
<p>Gerne würde ich Drostes Stimme vernehmen zur Geschichte um Herrn Lerch, die sich in Bern abspielt und die der WOZ gerade eine <a href="http://www.woz.ch/1220/reitschule-bern/die-rache-der-berner-stubenhockerinnen" target="_blank">ganze Seite</a> wert war. Herr Lerch wollte vor der Berner Reitschule die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZBPutdBOKd4" target="_blank">Polizeistunde</a> durchsetzen. Und wird nun dafür gewaschen. Shitstorm nennt sich das heute, wenn alle gegen einen und voll auf den Mann. Der Herr Lerch, schreibt die WOZ, sei fix und fertig. Erstaunlich. Ganz erstaunlich.</p>
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		<title>Halbfinal</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 18:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[FCB]]></category>
		<category><![CDATA[Winterthur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es so weitergeht, hat sich der admin hier bald erübrigt: Soeben erreicht uns ein Text- und Bildbeitrag von Leser Claudio aus Basel: Es gibt nichts Schöneres als Cuphalbfinal in Winterthur! Basel loves Winti, weil dort die Pommesfrittierer noch mit &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/04/halbfinal/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/winti11.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5113" title="winti1" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/winti11-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Wenn es so weitergeht, hat sich der admin hier bald erübrigt: Soeben erreicht uns ein Text- und Bildbeitrag von Leser Claudio aus Basel:</em></p>
<p>Es gibt nichts Schöneres als Cuphalbfinal in Winterthur! Basel loves Winti, weil</p>
<ol>
<li>dort die Pommesfrittierer noch mit Überzeugung bei der Sache sind (Bild)</li>
<li>der Platzdienst auf der Tribüne noch easier drauf ist als das Publikum rings um uns betrunkene Basler</li>
<li>der Goalie nach dem Spiel dem Regen so sexy seine Brust bietet</li>
<li>man in Lina&#8217;s Bar nach dem Spiel fröhlich weitertrinken (und trotz Einwänden auch weitersingen) kann</li>
<li>na klar, natürlich wegen Dario (Bild)</li>
</ol>
<p>Wir habens gespürt, die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Winti möchte <span style="text-decoration: line-through;">St. Pauli sein</span> auch biz wie Basel sein. Und baut drum in der gleichen Ecke des Stadions auch einen Turm.<a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/winti21.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-5115" title="winti2" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/winti21-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>&#8220;Was ist in dem Turm?&#8221;</p>
<p>Nachbar: &#8220;Bühro.&#8221;</p>
<p>&#8220;Büro oder Pyro?&#8221;</p>
<p>Nachbar: &#8220;alles&#8221;</p>
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		<title>Hell</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 16:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/warteck.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5087" title="warteck" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/04/warteck.jpg" alt="" width="559" height="550" /></a></p>
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		<title>Mittwoch in Winterthur</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 10:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zlaty Basant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[St. Gallen]]></category>
		<category><![CDATA[Winterthur]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte das neue Buch von Karl-Markus Gauss kaufen. Auf dem Weg in die Buchhandlung kam ich an der Zoohandlung vorbei. Im Schaufenster eine Laufschrift: &#8220;Jetzt FCZ-Leinen, lang oder kurz&#8221;. Für die im Verwaltungsrat würde ich die kurze nehmen. Wenn &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2012/03/mittwoch-in-winterthur/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte das neue Buch von Karl-Markus Gauss kaufen. Auf dem Weg in die Buchhandlung kam ich an der Zoohandlung vorbei. Im Schaufenster eine Laufschrift: &#8220;Jetzt FCZ-Leinen, lang oder kurz&#8221;. Für die im Verwaltungsrat würde ich die kurze nehmen.</p>
<p>Wenn man nie zur Stosszeit Zug fährt, ist man schon überrascht über die Zustände in Zügen zur Stosszeit. Wir fanden aber noch ein Plätzchen und ein Tischchen für die zwei Flaschen Schützengarten Festbier. Winterthur ist schnell erreicht. Das ist nun einmal so. <a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/03/winti1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5040" title="winti1" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/03/winti1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Und es ist auch der Grund für sein rasantes Wachstum: von null auf 100&#8217;000 Einwohnerinnen und Einwohner in weniger als 1500 Jahren, das soll ihnen mal eine Stadt nachmachen. Aber eben: die Anbindung! Sie ist so sagenhaft, das zieht einfach die Leute an. Ob aus Weinfelden, Wald oder Wallisellen, in Winterthur ist man schnell.</p>
<p>Ich habe mich auf dieses Spiel gefreut wie ein Wahnsinniger. Wir waren dann auch sehr gut postiert, Höhe Mittellinie. Andere standen da noch immer am Grill. Der mit seinen Spiesschen war dem Ansturm nicht ganz gewachsen: eine Schlange von etwa 25 Karnivoren und über der Holzkohle 30 Spiesse mit leider noch sehr roh aussehendem Fleisch. Es besteht dann immer die akute Gefahr, dass sich der Grillmeister vom Fressmob einschüchtern lässt und die Spiesse zu früh für durch erklärt. Das kann einem den Magen kehren, wenn man Pech hat.</p>
<p>Am Bierstand war es auch nicht anders, aber das war vielleicht auch gut so. Wo hätte es sonst hingeführt. Dann 0:2 nach gerade 20 Minuten, Vorfreude weggeschmolzen wie ein Vampirglacé in der Wüste Gobi. Oder doch nicht? &#8220;Das heisst noch nichts. Das heisst noch gar nichts&#8221;, sagt mein Nachbar aus St. Gallen, &#8220;zu viel habe ich schon erlebt.&#8221; Er wird recht behalten, seinen Erfolg aber bescheiden und still geniessen. So gut das eben geht in der Niederlage.</p>
<p>Ich wundere mich über diesen FCW. Plötzlich so stark und mutig. Und ich bewundere die St. Galler in der Gästekurve nach Regazzonis Penalty. Einfach bewegungslose Stille. Keinen Pfiff hab ich gehört. Die totale Stille, eine tausendfache Konsternation. Sehr sportlich, sehr angenehm. Dann Fahnen zusammenrollen, Doppelhalter bündeln, adieu mitenand. Auf der andern Seite: Hurra! Beim 2:2 hatte sich die Bierkurve etwas Besonderes einfallen lassen: die perfekte Welle. Beim Torjubel schön nach vorne drücken, bis Werbebande samt Stahlrohrgeländer wegklappt. Ich habe den &#8220;Blick&#8221; nicht <a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/03/DSC02488.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5041" title="DSC02488" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/03/DSC02488-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>gelesen am Folgetag. Hat er vom &#8220;Banden-Trottel&#8221; geschrieben? Oder hat ers sein lassen, aus Angst vor dem Fisch?</p>
<p>Auf jeden Fall Feier. Bis plötzlich vor dem Libero ein Rosenverkäufer auftaucht. Ein Rosenverkäufer! Eine kauf ich und geb sie dem Leite. Der ist ein bisschen irritiert, aber nimmt sie an. Hat ja auch gehalten wie ein Gott, vor allem im Penaltyschiessen. Also damals gegen YB. Hinter der Theke ruft mir der Rockstarkellner zu: &#8220;Basel!&#8221; &#8220;Wo?&#8221; &#8220;Hier!&#8221; Und aus Basel ein SMS: &#8220;Hier freut man sich auch.&#8221;</p>
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		<title>Saufen mit Standard</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 14:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[standard lüttich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wem regelmässig die Messlatte fehlt bei der Zufuhr von Alkohol, kann jetzt nach Standard saufen. Obs hilft?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Wem regelmässig die Messlatte fehlt bei der Zufuhr von Alkohol, kann jetzt nach Standard saufen. Obs hilft?</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/01/standard.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4704" title="standard" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2012/01/standard-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a></p>
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		<title>Montag in Linz</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zlaty Basant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein Versuch wert: Morgens um acht auf den Railjet, um Mitternacht zurück, morgens um acht wieder zuhause. 24 Stunden für das dritte Linzer Törtchen des Tags Derby der Saison. Diesmal wieder ein Heimspiel der Blau-Weissen. Oder des SKV. Man &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/12/montag-in-linz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Versuch wert: Morgens um acht auf den Railjet, um Mitternacht zurück, morgens um acht wieder zuhause. 24 Stunden für das dritte Linzer <del>Törtchen des Tags</del> Derby der Saison. Diesmal wieder ein Heimspiel der Blau-Weissen. Oder des SKV. Man kommt ja als Aussenstehender nicht draus mit den Klubnamen in Österreich.</p>
<p>Im selben Zug sass Paul Breitner. Ich bin zumindest zu 93% sicher, dass er es war. Er ist mir aber erst kurz vor Linz aufgefallen, sodass ich ihn nicht mehr fragen konnte, was er in Österreich treibt, ob vielleicht eine nächste Schande von Gijòn ansteht oder was sonst so in Planung ist. Mir blieben nur noch 2-3 Minuten bis zum Aussteigen, während denen ich ihn anstarrte, bis er zurückstarrte und lächelte. Dies, neben der Tatsache, dass kaum zwei Leute auf dieser Welt eine solche Nase mit einer solchen Gesichtsbehaarung kombinieren, bringen mich zu diesen 93%.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/12/Linz_Snack.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4588" title="Linz_Snack" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/12/Linz_Snack-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>In Linz fing sofort der Reigen der gesunden Verpflegung an: zuerst ein Leberkäs mit Pfeffer im Semmel und ein kleines Puntigamer beim Leberkäs-Pepi, neben dem Wurst-Hans offenbar DIE Verpflegungsinstitution in Linz. &#8220;I will koa Pizza oder Spaghetti, I will a Lebakäs vom Pepi&#8221;, heisst sein Slogan. Später im Stadion dann trotz eindringlichen Abratens seitens der Einheimischen irgendeine Scharfe mit Senf, die ihren Zweck erfüllte, und noch später am Bahnhof im Imbiss ein Käsekrainer. Das war dann die Fettration für 2011. Könnte man meinen. Müsste man denken. Kurz darauf fuhr ja dann der Nachtzug, im 6er Abteil wurden aber von den drei bereits Anwesenden zu meiner völligen Überraschung keine Freudentänze vollführt, als diese schwankend-dampfende Mischung aus Rauch, Hopfen und Wurstwaren sich an der Schiebetür zu schaffen machte.</p>
<p>Rauch! &#8220;Wie ist denn das in Österreich mit dem Rauchverbot in Wirtshäusern?&#8221; &#8220;Na na&#8221;, wird man aufgeklärt. Im Prinzip, so erfahre ich, ist es wie bei uns: Raucher müssen von Nichtrauchern getrennt werden, zu deren Schutz. Umgesetzt wird das aber so, dass im Wirtshaus grundsätzlich geraucht wird, was die Schlote hergeben, und für die andern gibts irgendwo ein verstecktes Kämmerchen zum Durchatmen. Ein Anti-Fumoir sozusagen. So war das zumindest in der &#8220;Eisernen Hand&#8221;. Von dort gings per Taxi den Hügel hoch. Der Taxifahrer war ein vorsichtiger Mann. Auf die Frage, ob er Schwarz- oder Blau-Weisser sei, meinte er, weder noch, sondern immer für den Underdog. Das ging um einen Tabellenplatz gerade noch mal gut. Dann musste ich noch<a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/12/Linz_Füsse.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4589" title="Linz_Füsse" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/12/Linz_Füsse-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a> sagen, ob Österreich mit Marcel Koller eine Zukunft hat oder nicht, und ich sagte &#8220;schlimmer wird es wahrscheinlich nicht mit ihm&#8221;, dann stiegen wir aus.</p>
<p>Das Stadion, das sich die beiden Vereine seit dem Auf- bzw. Abstieg teilen, lässt sich sehen, denn sowas hat man noch nie gesehen. Oval, mit Laufbahn, aber hinter einem Tor offen. Die eine Seite wird komplett renoviert und bleibt deshalb leer. Nur an den Enden stehen ein paar blaue VIP-Schalen. Der ganze Rest des für einen kalten 2.-Liga-Montagabend Ende November doch zahlreichen Publikums (6&#8217;500) steht auf der gegenüberliegenden Seite, mit einem beträchtlichen Sicherheitsabstand zwischen den Fanlagern. Vor Spielbeginn läuft laut <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5UmoK5WAW8Y" target="_blank">Attwenger</a>. Die sind zwar von dort, aber dass ich sie mal in einem Stadion hören würde, hätte ich nun doch nicht für möglich gehalten. Dann kommen die Mannschaften, zwei sind es an diesem Abend. Es wird viel gesungen, und was mir gefällt, ist, dass es zwar Capos gibt, aber trotzdem jeder und jede Gesänge anstimmen kann. Was auch passiert. Und die Capos sind nicht einmal beleidigt. Leider kann ich mich an keinen einzigen Liedtext lückenlos erinnern. Irgendwas mit &#8220;in die Goschn&#8217; mecht is haun&#8221; kam aber wohl vor. Wie dem auch sei: Es reichte sehr knapp nicht für den ersten Derbysieg in einem Meisterschaftsspiel seit sehr vielen Jahren. Einen nett gegebenen Elfmeter 10&#8242; vor Schluss konnte Blau-Weiss nicht gebührend würdigen, man musste dem Gegner verteidigenderweise noch eine Steilvorlage ergrätschen, die er dann dankend verwertete. Zwei zu zwei. Sauer schien niemand wirklich zu sein. Ab in die Winterpause.</p>
<p>In der Bar, in der das verlinkte Attwenger-Video gedreht worden war, hörte ich mir dann noch an, wie ein zuvorkommender Zeitgenosse von seinem Besuch eines DJ-Bobo-Konzerts erzählte. &#8220;Du warst bei DJ Bobo?&#8221;, fragte ich ungläubig. &#8220;Ja, in Ulan Bator.&#8221; Auf einer Reise mit der Transsibirischen sei er dort gelandet, und die ganze Stadt sei zugepflastert gewesen mit Bobo-Plakaten, das Ereignis des Jahres, also habe er eine Karte gekauft für fünf Dollar und sei rein. Danke, Fussball. Hätte ich ohne dich davon erfahren? Nein! Wobei ich ja vom selben Erzähler vom letzten Besuch noch die Geschichte mit dem Andi-Goldberger-Express in Erinnerung habe, den er als Jugendlicher bestiegen hatte, inmitten lauter laut saufender erwachsener Landsleute, um den Skispringer in Oberstdorf oder Oberhof zu unterstützen. Vor dem Aufbrechen dann noch ein kurzer Schwatz mit einem Herren aus Wales, der noch einmal ganz genau, als Zeitzeuge, schilderte, wie das jetzt war damals, als Half Man Half Biscuit den Auftritt in einer TV-Pop-Show absagten, weil ihre Tranmere Rovers zuhause spielten. Caramba!</p>
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		<title>Donnerstag im Europacup</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 09:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zlaty Basant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schönste am Europacup ist das Alkoholverbot. Wie die Zusammenlegung und Schliessung etlicher etablierter Schweizer Brauereien seit den 90er Jahren die Gründung von Mikrobrauereien und damit die Biervielfalt in der Schweiz gefördert hat, führt auch das Alkoholverbot an internationalen Spielen &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/10/donnerstag-im-europacup/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Letzi.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4399" title="Letzi" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/Letzi-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>Das Schönste am Europacup ist das Alkoholverbot. Wie die Zusammenlegung und Schliessung etlicher etablierter Schweizer Brauereien seit den 90er Jahren die Gründung von Mikrobrauereien und damit die Biervielfalt in der Schweiz gefördert hat, führt auch das Alkoholverbot an internationalen Spielen jeweils zu einer fantastischen Erweiterung der Getränkekarte im Stadioninnern. Es scheint gar, die Besucherinnen und Besucher möchten sich jeweils übertrumpfen im Mitschleppen absurder scharf-alkoholischer Erzeugnisse. So habe ich gestern zwischen 21.05 und 22.50 unter anderem einen überraschend leckeren Orangenpunsch-Metaxa, einen Johnny Walker Red Label (pur, ohne Eis) und einen Chivas-Cola getrunken.</p>
<p>Die kalten Temperaturen sind dem Reigen durchaus förderlich. Aus Handtäschchen, Hosenbünden und Füdlischlitzen werden Flachmänner zutage gefördert, mit deren Inhalt das Heissgetränkeangebot des Zürcher Frauenvereins (ZFV) veredelt wird. Man fragt sich zwischendurch gar, weshalb man jemals Bier getrunken hat in einem Stadion zwischen Oktober und März. Es ist doch eigentlich zu kalt dafür. Und anderes ist doch eigentlich auch viel leckerer und geselliger. Bier gibts ja dann immer noch genug. Zum Beispiel im ersten Spunten auf dem Heimweg. Da fand ich mich urplötzlich in einer<a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/stiefel.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4400" title="stiefel" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/10/stiefel-209x300.jpg" alt="" width="125" height="180" /></a> Runde wieder, die das Ableben grosser Persönlichkeiten mit Stiefeltrinken zu begehen pflegt. Letztes Mal habe man Frau Winehouse begossen, gestern nun, also, ja, Sie können es sich denken. Und auch hier: Dank dem Europacup! Es ist doch etwas anderes, einen Stiefel anzusetzen, wenn man vorher drei Stunden kein Bier getrunken hat, als nach der normalen Kadenz eines durchschnittlichen Matchbesuches. Oder etwa nicht?</p>
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		<title>Bier und jetzt</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 15:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[GC]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hier-und-jetzt-Verlag scheint dem Grasshopper-Club recht gewogen. Nach der Ode an den Hardturm, den wir, man muss es stündlich wiederholen, ungebrochen vermissen, gilt auch das einzige Fussballzitat im eben erschienenen Buch &#8220;Bier und wir &#8211; Geschichte der Brauereien und des &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/07/bier-und-jetzt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/GC-Bier.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4048" title="GC-Bier" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/GC-Bier-300x297.jpg" alt="" width="210" height="208" /></a>Der Hier-und-jetzt-Verlag scheint dem Grasshopper-Club recht gewogen. Nach der <a href="http://knappdaneben.net/2009/11/ein-stuck-stadtkultur/" target="_blank">Ode an den Hardturm</a>, den wir, man muss es stündlich wiederholen, ungebrochen vermissen, gilt auch das einzige Fussballzitat im eben erschienenen Buch &#8220;<a href="http://www.hierundjetzt.ch/" target="_blank">Bier und wir</a> &#8211; Geschichte der Brauereien und des Bierkonsums in der Schweiz&#8221; dem Zürcher Club. Auf Seite 202 nämlich ist ein Bild des Cupfinals 1963 zu geniessen, auf dem der Gurtenbierverkäufer die angereisten GC-Fans beglückt. Ein Gurtenobligatorium der leckeren Art, möchte man meinen.</p>
<p>Ich habe das Buch noch nicht von A-Z durchgelesen, weil eben erst geschenkt bekommen von netten Menschen im persönlichen Umfeld. Aber es ist klar, dass sich das lange, fast durstige Warten darauf gelohnt hat. Was ich bereits erfahren habe: Vor noch gar nicht allzu langer Zeit holte die Brauerei Hürlimann ihr Natureis zur Kühlung der Fässer in Grindelwald. Mit diesem Wissen hätte ich damals auch gern eine Stange getrunken beziehungsweise genossen. Und heute meinen sie, sie müssten Ice-Beer brauen. Also. Es ist ein schönes Buch, ein lehrreiches Buch, ein interessantes Buch, ein vielseitiges Buch. Was ich bis jetzt vermisse, aber vielleicht noch lesend irgendwo finde, ist der Hinweis auf die typisch schweizerischen Kunsstoff-Deckel der 5,8-dl-Lagerflasche, die vor allem auf dem Bau sehr beliebt waren, weil sie die Wiederverschliessbarkeit ermöglichten, im Zuge der Übernahme europäischer Hygiene-Standards aber durch Kronkorken ersetzt wurden &#8211; überall, ausser in Schwanden GL, wo sich Adlerbräu löblicherweise noch eine gewisse Weile dem Trend wider- und seinen Lagerflaschen weiterhin einen grünen Hut aufsetzte.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/193_2_Bier_kl.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4049" title="193_2_Bier_kl" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/07/193_2_Bier_kl.jpg" alt="" width="105" height="157" /></a>&#8220;Bier und wir&#8221;, ein tolles Geschenk, nur dass mit jeder Seite die Lust auf ein Gläschen wächst, so auch jetzt, aber es ist ja bald sechs, also plopp. Übrigens: Wer es, wie wir neulich im Freundeskreis, auch bedauert, dass die Gossauer Stadtbühl-Brauerei ihre schönen Lager-<a href="http://www.stadtbuehler.ch/stadtbuehler/module/pages/detail.asp?IDPage=96&amp;PageKatalogeID=84&amp;banner=&amp;button=&amp;menuid=84&amp;parentid=69&amp;pnx=&amp;TopPnx=&amp;banner=&amp;button=" target="_blank">Bügelflaschen</a> nun mit grafisch furchtbaren Klebeetiketten versieht anstelle des ursprünglichen Flaschenaufdrucks, soll die Flaschen einfach, wie wir neulich im Freundeskreis, zur Kühlung in einen Brunnen legen. Er oder sie wird eine schöne Überraschung erleben.</p>
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		<title>Interessante Bildwahl VII</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 06:25:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Leser Philipp sendet uns ein nächstes schönes Beispiel aus dem Arbeitsalltag von Online-Bildredaktionen. Darauf gestossen ist er über das FCZ-Forum. Er schreibt dazu: &#8220;Da die abgebildeten Leibchen exklusiv am 5-Jahre-13. Mai-Fest der Südkurve verkauft wurden und im Letzigrund bekanntlich Carlsberg verkauft wird, &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/06/interessante-bildwahl-vii/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/06/Bild-2.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3934" title="Bild 2" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/06/Bild-2-300x183.png" alt="" width="240" height="146" /></a>Leser Philipp sendet uns ein nächstes schönes <a href="http://www.gmx.net/themen/sport/fussball/sonstiges/047slus-kein-alkohol-in-stadien" target="_blank">Beispiel</a> aus dem Arbeitsalltag von Online-Bildredaktionen. Darauf gestossen ist er über das FCZ-Forum. Er schreibt dazu: &#8220;Da die abgebildeten Leibchen exklusiv am 5-Jahre-13. Mai-Fest der Südkurve verkauft wurden und im Letzigrund bekanntlich Carlsberg verkauft wird, muss das Bild eigentlich vom Spiel Luzern-FCZ im Gersag vom 22. Mai stammen.&#8221; Wir danken für den Hinweis.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Fein gestaltete Erlebnis-Gastronomie&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 14:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für alle Freundinnen und Freunde des FC Zürich, die seit heute keine Tabelle mehr lesen mögen, bietet sich eine hervorragende Alternative. Und auch an alle andern &#8220;mit einer Schwäche für schöne Printprodukte mit Fussballbezug ergeht eine klare Kaufempfehlung&#8221;, wie die &#8230; <a href="http://knappdaneben.net/2011/05/fein-gestaltete-erlebnis-gastronomie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/05/13_flachpass103.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3790" title="13_flachpass103" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/05/13_flachpass103-300x168.jpg" alt="" width="180" height="101" /></a>Für alle Freundinnen und Freunde des FC Zürich, die seit heute keine Tabelle mehr lesen mögen, bietet sich eine hervorragende Alternative. Und auch an alle andern &#8220;mit einer Schwäche für schöne Printprodukte mit Fussballbezug ergeht eine klare Kaufempfehlung&#8221;, wie die praktisch unbestechlichen Kollegen vom <a href="http://newsnetz-blog.ch/zumrundenleder/blog/2011/05/09/flachpass/" target="_blank">Runden Leder</a> schreiben. Die Rede ist von einem &#8220;fein gestalteten Werk&#8221;, das &#8220;im Idealfall zur Blaupause eines neuen Fanlokals&#8221; im zu bauenden Stadion Zürich werden wird (<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Eine-Stadt-ein-Verein-eine-Bar-/story/24043474" target="_blank">Tages-Anzeiger</a>):</p>
<p>Flachpass &#8211; Die Bar im Letzigrund (von Fischer, Pepe, Steffen, Claude)</p>
<p>Das recht dicke und trotzdem nicht teure Buch (&#8220;ein Göttibatzen&#8221;, laut FCZ-Forum) mit <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/sehnsucht_nach_dem_grossen_wurf_1.10580138.html" target="_blank">aufschlussreichen langen</a> Texten (zur Stadionlandschaft Schweiz, zur Fussball-Gastronomie, zur Sicherheitsdebatte) und haufenweise kurzen (zum Intimleben des FCZ in den Jahren 2002 bis 2006) gibt es über <a href="http://www.flachpass.ch/" target="_blank">diese Homepage</a> (wo auch drin geblättert werden kann) oder direkt bei <strong>flachpassbuch (at) gmail.com</strong></p>
<p>Das Buch, das laut Zürich-West &#8220;der Hochblüte der Letzigrund-Erlebnis-Gastronomie würdig huldigt&#8221;, eignet sich als Bett- ebenso wie als WC-Lektüre und auch sehr gut als Geschenk. Wo sich doch sogar <a href="http://www.halbzeit.ch/news/325" target="_blank">ausgewiesene YB-Fans</a> darin wiedererkennen.</p>
<p><a href="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/05/13_flachpass16.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3788" title="13_flachpass16" src="http://knappdaneben.net/wp-content/uploads/2011/05/13_flachpass16-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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