Die Indianer von Maracanã

Wovon wir alle schon gehört haben: Wie die Fifa trotz des dort geltenden Alkoholverbots in Sportstadien für die WM 2014 in Brasilien das Bier ihres Sponsors durchdrückte. Generalsekretär Valcke wählte dabei laut BBC diese Worte: “Excuse me if I sound a bit arrogant but that’s something we won’t negotiate.”

Wovon deutlich seltener die Rede ist, sind die Schatten, die jede Sport-Grossveranstaltung wirft. Auch die kommende WM in Brasilien:

Laut einer konservativen Schätzung des sogenannten Volkskomitees für die WM müssen bis zu 170 000 Menschen – meist aus armen Verhältnissen – umgesiedelt werden, um neuen Verkehrswegen oder den Sportanlagen selbst Platz zu machen.

Heute berichtet die NZZ lobenswerterweise über das alte Indianermuseum neben dem Maracanã, das von Indigenen besetzt wird, von der Regierung jedoch plattgewalzt werden möchte im Sinne besserer Zufahrtswege zum WM-Stadion. Lesen Sie selbst.

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One Response to Die Indianer von Maracanã

  1. Sportmuseum says:

    Freitag, 18. Jänner ab 18 Uhr im Sportmuseum Schweiz in Basel – Museumsnacht unter dem Motto “Werde Sportreporter!”:
    Argemiro, Brasilianer, Bürgerrechtler, Video-Aktivist – von Terre des hommes extra eingeflogen.
    Auch dabei: Paul Wolfisberg, Gody Waser und Wolfs Biographen und viele weitere – aber die haben mit Fuss-, die haben mit -ball, die haben mit Fussball weniger zu tun.

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