YB-Lied: “lebendige Tradition”

Mit dem Erstellen einer “Liste der lebendigen Traditionen” setzt das Bundesamt für Kultur die Unesco-Konvention zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes um. Die Kantone waren aufgerufen, Eingaben zu machen, welche ihrer jeweiligen immateriellen Eigenheiten künftig als schützenswerte lebendige Traditionen gelten sollen. Und siehe da: Auch der Fussball kommt zum Zuge!

Mit dem Lied “Häbed nech am Bänkli” würdigt die Erziehungsdirektion des Kantons Bern (unter Missachtung einiger Komma- und sonstigen Regeln, dafür mit Hörbeispielen) ein Lied, das seit 1973 die Berner Young Boys auf hohe Gipfeln und durch tiefe Täler begleitet und scheinbar einfach nicht totzukriegen ist:

“Häbed nech am Bänkli” (YB-Lied) wird seit Jahren, gar Jahrzehnten immer wieder in Bern und überall wo YB zu Gast ist gesungen. Jeder YB-Fan kann sich mit dem Lied identifizieren und seiner Zugehörigkeit zum BSC YB, zu Bern und zu den YB-Fans damit Ausdruck verleihen. Zu einem Stadionbesuch gehört ein Bier, eine Wurst und “häbed nech am Bänkli” singen.

In die finalisierte Auswahl des Bundes für die lange Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz hat es “Häbed nech am Bänkli” dann aber doch nicht geschafft. Ganz ohne Fussball kommt aber auch die immaterielle Eidgenossenschaft nicht aus: So findet sich in der Bundes-Liste, eingegeben vom Kanton Solothurn, der – und jetzt halten Sie sich am Bänklein oder sonstwo - Uhrencup in Grenchen! Herzlichen Glückwunsch, Sascha Ruefer.

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