Ans Herz gelegt

Ein ausgezeichneter, ausführlicher Wortbeitrag zur aktuellen Diskussion um Fussballfans kommt von Manuel Feer, dem die Luzerner Zeitung auf ihrer Regiofussballplattform Platz angeboten hat. Feer schreibt:

Es ist gut möglich, dass ein noch repressiveres Vorgehen die bestehende Fankultur aus den Stadien verdrängt. Es ist unumstritten, dass das sowohl aus fussballkultureller, als auch aus wirtschaftlicher Sicht ein grosser Fehler wäre. Die Konsequenz wären schlechtere Atmosphäre, weniger Zuschauer, keine Gästefans, weniger Emotionen, weniger Vermarktungspotenzial. Für den Schweizer Profifussball würde dies einen klaren Einschnitt bedeuten. Die Gruppe, welche die Clubs in ihren Communiques jeweils als kleine, unverbesserliche Minderheit beschimpfen, ist in der Realität weit grösser und von vitalerer Bedeutung, als diese erahnen, denn sie geniesst grosse Solidarität.

Und wer jetzt vorschnell denkt und einen Ultra der Verharmlosung bezichtigt, sollte den ganzen Text lesen und vielleicht vorher auch noch das hier.

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One Response to Ans Herz gelegt

  1. max says:

    Auch sehr informativ ist dann das hier:

    http://regiofussball.ch/content/view/5167/1/

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