Glogger liest. Und klaut.
Ich habe auch eine kleine Geschichte für Sie. Ungern pinkle ich Ihnen ans Bein, schreiben Sie doch täglich einen meinungsbildenden Beitrag in einem Schweizer Leitmedium. Ich nehme an: fürstlich bezahlt. Habe nichts dagegen. Aber lassen Sie doch Ihre geschätzte Leserschaft nicht im Unklaren darüber, dass Sie sich Ihre Inhalte aus dem Internet zusammenklauen. So wie gerade vorgestern, als Sie sich nicht einmal zu schade waren, den von diesem zweitklassigen Fussballblog verwendeten Titel zu copy-pasten.
Eine schöne Art, sich über mangelnden Berufsethos Ihrer Kollegen auszulassen, Herr Glogger. Eine schöne, feine Art. Hundert Abendblattpunkte für Sie!
Ihr Zulieferer von knappdaneben.net (solidarisch getragen von Svon H.)

September 9th, 2010 at 2:54 pm
[...] Glogger klaut. [...]
September 12th, 2010 at 3:25 pm
Guten Tag
Leider muss ich Sie enttäuschen. Die Küng-Magazin-Story hat Helmut-Maria Glogger nicht bei Ihnen geklaut. Sie geistert seit der Veröffentlich des Magazin-Stücks durch sämtliche Schweizer Redaktionen, auch bei Ringier. Glogger hat sich als einziger Mainstream-Journalist entschieden, sie zu bringen, dafür verdient er ein Lob.
Und Sie verdienen ein Lob, die Geschichte zuerst gebracht zu haben. Aber: Cool down mit Schnellschüssen ohne Recherche.
September 12th, 2010 at 8:49 pm
Oh, danke sehr. Wirklich erhellend! Aber zu recherchieren, ob der Herr nun nur da oder auch noch dort geklaut hat, dafür fehlt mir nun einfach die Musse.
September 13th, 2010 at 3:32 pm
»eingebetteter Journalismus« spricht aber schon dafür, dass sich Glogger hier informiert hat…