Archive for April, 2010

Aux kiosques, citoyens!

Thursday, April 29th, 2010

Leisten Sie sich unbedingt die aktuelle WOZ, liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs. Sie finden darin ein preiswürdiges Interview mit dem Raucher, Poeten und Sänger Endo Anaconda, eine 1. Mai-Partitur von Pedro Lenz und, jetzt kommts: eine Sonderbeilage zu “100 Jahre FC St. Pauli”. Den Text kann man zwar auch umsonst haben, aber wer sowas nicht in der Hand halten will, und zwar auch noch in 10 oder 20 Jahren, ist zu bedauern. Ist haptisch verkümmert.

Mister P. Diogo, animated

Sunday, April 25th, 2010

Keine Ahnung, ob das längst bekannt ist, aber ist ja auch egal – Erinnerung an einen handfesten Abend auf der Breite:

Urs in der Zeitung

Saturday, April 24th, 2010

Urs Fischer spricht noch immer diese Fussballersprache, die in jeder Drittliga-Garderobe verstanden wird. Bälle nennt er “Säcke”, das Tor heisst “Kiste”. Wenn er redet, riecht die ganze Gegend irgendwie sofort nach Dul-X.

Die NZZ, gestern Freitag. Genau dafür liebe ich sie. Unter anderem.

Absoluter Konsens? Absoluter Nonsens?

Friday, April 23rd, 2010

Ein gutes oder vielleicht auch sehr gutes Interview mit einem Ultra der Münchner Schickeria führt für Spiegel-online Christoph Ruf. Ein Auszug:

Christian R.: Es gibt die Übereinkunft, dass wir uns selbst verteidigen, wenn wir angegriffen werden. Was meiner Meinung nach selbstverständlich ist.

SPIEGEL ONLINE: Die Frau des Fahrers eines Nürnberger Fanbusses hat im Mai 2007 niemanden angegriffen – nach einem Flaschenwurf aus den Reihen der Schickeria ist sie auf einem Auge blind.

Christian R.: Da gab es auch keinerlei Solidarisierung, im Gegenteil. Die Flaschenwürfe waren feige und gefährliche Taten, die allerdings nicht von der Gruppe ausgingen, sondern von wenigen Einzelnen, die damit die eigenen Ideale mit Füßen getreten haben.

SPIEGEL ONLINE: Das ist doch eine Generalausrede: Für populäre Aktionen sorgt stets die ganze Gruppe, Mist bauen immer nur schwarze Schafe.

Zwei neue Stadionpostkarten

Thursday, April 22nd, 2010

stadienHeute kamen die Stadionpostkarten Kd09 und Kd10 aus der Druckerei: Allmend und Letzigrund. Ich hab sie schnell und schief auf den Scanner gelegt, damit man ein Bild hat. Die Karten sind, wie alle andern auch, für 1.50 pro Stk. zzgl. Porto unter knappdaneben ( at ) gmail.com zu bestellen.

Starkbier – wo?

Monday, April 19th, 2010

“Wird im Stadion Starkbier getrunken, soll der Verein mehr bezahlen”

So übertitelt der Tages-Anzeiger in seiner Print-Ausgabe vom vergangenen Samstag einen Text zum neuen “Mustervertrag zur Gewalteindämmung und Nüchternbleibung” zwischen Behörden und Klubs. Starkbier? Kennt jemand einen Verein, der Starkbier ausschenkt? Bitte umgehend melden. Ich würde da gerne ein Spiel schauen gehen.

Das Kind im Manne

Friday, April 16th, 2010

Wer es auch nicht ganz geschafft hat, sich über die Halbfinalqualifikation des FC Bayern zu ärgern, darf die Tore von Olic und Robben hier noch einmal bestaunen:

Unwort Dossier

Friday, April 16th, 2010

20min2

Bitte lessen

Friday, April 16th, 2010

Wenn ich schon am Schulmeistern bin: Gefunden auf der Homepage des FC Luzern, zum Spieler Lior Etter:

Der Maturant liesst gerne und zählt u.a. das Filmen zu seinen bevorzugten Präferenzen

Gemäss recht gut unterrichteter Luzerner Quelle gehören aber auch viele andere Inhalte auf www.fcl.ch wegen ihres beispiellosen Blütenreichtums zur liebsten Lieblingslektüre zahlreicher Fans. Zum Beispiel der Matchbericht zum Spiel in St. Gallen:

Insgesamt traten die Platzherren kompakt auf und nutzten die Räume, welche ihnen die Luzerner offenbarten.

Hüppis Grammatik

Wednesday, April 14th, 2010

Man tötet den Fussball? Werden Sie nicht mehr zahlen können?

Es wäre schön, wenn wir hier im Konjunktiv redeten. Die Wahrheit ist: Wir können die Rechnungen der Stadt schon jetzt nicht mehr bezahlen.

Das ist zwar Futur I, nicht Konjunktiv, sonst aber legt sich der Präsident des FC St. Gallen im Interview mit der WOZ die Dinge rund um den Fussball zurecht wie vor ihm vielleicht höchstens Herr Heusler aus Basel. Wer nach dem Choreoverbot von Hüppi gegen den Espenblock seine Meinung über den Präsidenten gemacht hatte, sollte sich nun die Mühe machen, das Gespräch in voller Länge zu lesen.