Der GC-Goethe

Jetzt lesen Sie einmal diesen Satz:

Wer aber mit nebligem Visier ins Rennen geht, schlägt in einer Mauer auf.

Dann überlegen Sie, was er bedeuten könnte. Wenn Sie es wissen, raten Sie, von wem er stammt.

Richtig! Von Boris Smiljanic. Er hat ihn in einem Interview mit der NZZ gesagt. Also er wurde gefragt: “Ist es naiv, von Dreijahresplänen auszugehen, die Kontinuität versprechen?” Worauf er geantwortet hat:

Es ist nicht naiv. Aber man muss sich im Klaren sein, was man dazu investieren muss. Wer aber mit nebligem Visier ins Rennen geht, schlägt in einer Mauer auf. Und das ist passiert.

Schon erstaunlich, diese Anpassungsfähigkeit. Ich habe ja schon ein gutes Dutzend Interviews mit Boris Smiljanic gelesen, gehört und gesehen, und sie waren alle irgendwie, naja. Und dann spricht er mit der NZZ, und es kommt ihm nur so über die Lippen. Erstaunlich. Dass er das wirklich gesagt hat. Das neblige Visier. Ganz erstaunlich.

(Übrigens: der Torhüter des VfL Osnabrück heisst Berbig.)

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