Angesichts eines Defizits von 10 Millionen Franken und der Aussicht, sich noch bis 2019 mit Boris Smiljanic herumschlagen zu müssen, wird es Anhängerinnen und Anhänger des Grasshopper Club sicherlich freuen, dass auch gute Nachrichten möglich sind in diesen durch und durch trüben Zeiten: Beim Hier+Jetzt-Verlag ist soeben ein Buch über den Hardturm erschienen, das zu kaufen sich sicherlich lohnt. Es ist schon lobenswert genug, dass jemand ein Buch zu einem dahingeschiedenen Stadion macht (wir erinnern uns sehr gern ans Espenmoos-Buch und, Achtung: Ende November kommt ein dicker Ziegel zur Luzerner Allmend). Dass es gerade hier und jetzt erscheint, zeugt zusätzlich von grossem Mut, haben viele GC-Fans ihren letzten Groschen doch dem Verein gespendet. Aber vielleicht kauft ja der Boris mit einem Bruchteilchen seiner zehn noch ausstehenden Jahresgehälter die ganze Auflage (2500) auf und verschenkt sie dem Volk. Das wäre einmal eine Geste.
Übrigens: Beim googeln von “hier jetzt hardturm” stiess ich auf einen Tagi-online-Artikel vom 4. September 2009, der das Kunststück fertig bringt, dem “Stadion” dreimal orthographisch zu huldigen, und zwar auf zwei verschiedene Arten. Bonne nuit.



Eine weitere gute Nachricht: Der GCZ ist wieder vor dem Stadtrivalen.
Zum Buch: empfehlenswert!