Paul steht vor der Tür
“Als ich 13 war, habe ich eine Ton-Steine-Scherben-Biografie gelesen. Darin tauchte Paul Breitner auf. Der war damals wohl ein Revoluzzer, auch wenn er jetzt in der CSU ist. Die Scherben sind damals voll durchgedreht und haben ihm ihre erste selbst gepresste Platte geschickt. Dann haben sie irgendwann in ihrem Von-Rauch-Haus mit ihren 40 Strichern und Chaoten rumgehangen. Da klopfte es an der Tür, und die haben die tägliche Polizeikontrolle erwartet. Sie machen auf, und da steht Paul Breitner vor der Tür. Der hatte da ein Spiel gegen Hertha und wollte hallo sagen und sich bedanken. Das finde ich derbe.”
Das und mehr erzählt der Beginner Jan Delay im Interview mit dem inzwischen als Online-Dingsbums weitergeführten Magazin RUND.